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Kein weiterer Großmarkt vor den Toren Schlüchterns

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20. Juni 2011 - Schlüchtern

Eigentlich müsste man es für einen schlechten Witz halten, wenn man hört, dass dem Magistrat am 15. Juni 2011 erneut ein Konzept für Kein weiterer Großmarkt vor den Toren Schlüchternseinen großen Kauflandmarkt vor den Toren der Stadt vorgelegt wurde. Aber nein, kein Witz, man beschäftigt sich wieder mit dem Thema. - Unverständlich?

Ohne Vernunft

Zumindest für einen Schlüchterner Bürger erschließt sich  kaum, wie man mit vernünftiger Logik das Thema nochmals aufgreifen kann. Da setzt man sich vor einem Jahr mit allen Beteiligten politischen Vertretern, externen Beratern und gemeinsam mit dem WITO hin und arbeitet ein umfangreiches Einzelhandelskonzept aus. Da gibt ein Vertreter des Regierungspräsidiums Darmstadt vor dem Ältestenrat der Stadt Schlüchtern (Magistrat und Vertreter aller Fraktionen) eine klare Stellungnahme gegen einen Großmarkt am Areal Auf der Landwehr / Am Reitstück ab. Da beschließt die Stadtverordnetenversammlung ein umfangreiches, nachhaltiges Einzelhandelskonzept zur Stärkung des Standortes und der noch intakten und lebendigen Innenstadt. - Das alles scheint egal zu sein, sollte sich der Magistrat und die Verantwortlichen der Stadt erneut ernsthaft mit einem Großmarkt auseinandersetzen. Wenn dies so kommt, müsste sich die Mehrzahl der politischen Mandatsträger jedoch auch so seine Gedanken machen, was ihre Arbeit den eigentlich für einen Wert und Zweck hat. Sollte es darauf hinaus laufen, dass man in Schlüchtern nur oft genug den gleichen Anlauf nehmen muss, bis die passende Mehrheit zusammen kommt, können wir uns die ehrenamtliche Arbeit der politischen Fraktionen doch schenken.

Das "Neue Miteinander" ist gefordert

Ich hatte direkt nach den Kommunalwahlen kurz den Eindruck, die politische Arbeit in Schlüchtern würde vielleicht künftig mehr von den Worten "gemeinsam" und "miteinander" geprägt sein. Diese Hoffnung habe ich auch noch nicht aufgegeben! Vielen ist vielleicht aber noch nicht bewusst, was eine belebte Innenstadt bedeutet. Hier stehen den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur verschiedene Läden, Praxen und Dienstleistungsanbieter in einer natürlich gewachsenen Struktur zur Verfügung, auch zahlreiche Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden von diesen einheimischen Betrieben gestellt.

Ein Großmarkt nimmt der Innenstadt jede Perspektive

In der Vergangenheit wurde ein Großmarkt-Projekt vor den Toren Schlüchterns oft nur im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Lins-Geländes diskutiert. Eine solche Sichtweise wäre jedoch viel zu kurz gefasst. Auch für bestehende Leerstände (Obertorstraße, Krämerstraße, Swito_logo_pro_innenstadttadtplatz, Unter den Linden) nehmen wir uns mit einem Großmarkt jegliche zukunftsgerichtete Perspektiven. Auch Filialisten und Franchiseanbieter, die solche Innenstadtflächen belegen könnten, führen vor einer Investition Marktanalysen zur Stärke der Innenstadt durch. Ein Großmarkt zieht Frequenz aus dem Zentrum! Da nutzt es auch nichts, wenn die Großmarktplaner eine Erhöhung der Kaufkraftkennziffer Schlüchterns ins Felde führen. Wo soll die Kaufkraft denn herkommen? Ein Großmarkt kann seine Umsätze nur kannibalistisch von bestehenden Geschäften abziehen. Das betrifft dann aber nicht nur die Geschäfte in der Innenstadt, sondern auch die bestehenden größeren Märkte in Schlüchtern. Im gleichen Zuge muss man dann überlegen, was aus der geplanten Renovierung des großen Tegut Marktes wird und sich auch darüber im Klaren sein, dass ein weiterer Großmarkt (Kaufland) auch das Aus für eine Entwicklung des Lins-/Langer-Areals und den anderen im Einzelhandelskonzept genannten Entwicklungsflächen bedeutet.

Jetzt ist Vernunft gefragt!

Eigentlich gäbe es keinen Grund zur Aufregung, könnte man sich sicher sein, dass die Entscheidungsträger all die Informationen, die gemeinsam mit dem Einzelhandelskonzept erarbeitet wurden, auch berücksichtigen und danach handeln. - Es ist also Vernunft und Weitblick gefragt!
Der Vorstand des WITO e.V.
Axel Ruppert


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Wichtige Informationen in Sachen Großmarkt

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23. Juni 2011 - Schlüchtern

Kein weiterer Großmarkt vor den Toren Schlüchterns

Für Interessierte hier einige wichtige Links, zu Informationen, die alle Beteiligten an einer solchen Entscheidung kennen müssen!

Regionalplan Hessen 2011 Textteil

Regionalplan Hessen 2011 Planteil Schlüchtern

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REWE enttäuscht Schlüchtern

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29.04.2011 - Schlüchtern - REWE hält nicht Wort und enttäuscht mit seinem Rückzug! "Jeden Tag ein bisschen schlechter ....?" So könnte man den Werbeslogan von REWE aus Schlüchterner Sicht umkehren. Erst sprachen sich mit tiefster Überzeugung die Verantwortlichen bei REWE für den Innenstadt-Standort in Schlüchtern aus, wovon sich auch WITO-Vorsitzender Axel Ruppert bei einem persönlichen Besuch in der REWE Regionalzentrale in Roßbach v.d.H. überzeugen konnte. "Wir sind da, wo unsere Kunden sind - in den Innenstädten" sagte einer der REWE-Verantwortlichen bei diesem Termin. - Die Planungen wurden bis auf die Ebene der Inneneinrichtung vorangetrieben. Die lokalen Investoren um das Kaufhaus Langer und der Fa. Jökel schafften alle Voraussetzungen um das Projekt zu realisieren und gemeinsam war man sich bis hin zum Mietvertrag einig. Der Weg dahin war schon geprägt von einer Langatmigkeit von Seiten REWE. Es wurde hinausgezögert, abgewartet und schließlich zurückgezogen.- Ein armes Zeugnis für den REWE Konzern!

Die Argumentation des Lebensmittlers ist nicht nachzuvollziehen. „Der neue kleine Discounter in Flieden kann aber nicht der Grund sein, dazu sind Zielgruppe und Konzept zu different und die Entfernung zu Schlüchtern zu groß. Die positive Kaufkraftanalyse, die REWE vor einem Jahr erstellte, hat nach wie vor ihre Gültigkeit“ so der WITO-Vorstand.

Schlüchtern ist ein starker Standort!

Nun gilt es, einen anderen Hauptmieter zu finden. Mit der bestehenden hohen Kundenfrequenz, der geänderten Bauleitplanung und den heimischen Investoren sind die Bedingungen dafür eigentlich optimal.

Mit breitem Fokus muss, entsprechend den Vorgaben aus dem gemeinsam entwickelten Einzelhandelskonzept, Schlüchterns Innenstadt für die Zukunft entwickelt werden. In diesem Zusammenhang erteilt der WITO einer weiteren Ausdehnung der Groß- und Fachmärkte vor den Toren der Stadt eine Absage! Der Standort "Lins-Areal" bietet sich mit der angedachten Anbindung an die Obertorstraße und den in diesem Zusammenhang entstehenden zentralen Parkflächen ideal für eine Lebensmittel-Handelsfläche zur Ergänzung und Stärkung der Innenstadt an. Die Errichtung eines weiteren Standortes für seniorengerechtes und betreutes Wohnen stellt hierfür keine Alternative dar!

Der WITO wird das Gespräch mit den Investoren, den Verantwortlichen der Stadt Schlüchtern und den politischen Fraktionen mit dem Ziel einer möglichst schnellen und guten Lösung suchen!



 

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Hessisches Justizministerium verstößt mit geplanter Amtsgerichtsschließung gegen geltende Landesplanung

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12.2.11 - Schlüchtern

Der Regionalplan Südhessen und der Landesentwicklugnsplan ( Landesplanugn Hessen ) stufen Schlüchtern eindeutig als sog. Mittelzentrum ein. Als solches hat es u.a. Verwaltungen und Gerichte der unteren Ebene für die ländliche Region vorzuhalten ( Landesentwicklungsplan Hessen - Fundstelle ab Seite 22 unten). Auch wird darin vorgeschrieben, dass eben diese Verwaltungen und Gerichte mit dem ÖPNV (sprich Bus und Bahn) binnen 1 Stunde erreichbar sein müssen! Von Züntersbach nach Schlüchtern ist das gegeben. Von Züntersbach nach Gelnhausen braucht man je nach Verbindung über 2 Stunden und muss 3-4 mal umsteigen! Also ist die vorgesehene Schließung nicht umsetzbar, da sie klar gegen Landesrecht verstößt und die Bürger der Region massiv benachteiligt!

Auch die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen hat das hess. Justizministerium viel zu gering eingeschätzt. Das im vergangenen Jahr erarbeitete Einzelhandelskonzept bietet hier aktuelles Zahlenmaterial. Nicht nur die Angestellten des Gerichtes, die Ihre Einkäufe in Schlüchtern tätigen, sondern auch die jährlich wohl über 50000 Besucher des Gerichtes kaufen in Schlüchtern ein, machen ihre Mittagspause, trinken einen Kaffee oder verbinden den Pflichttermin bei Gericht mit Einkäufen und Besorgungen bei den Schlüchterner Händlern und Gastronomen. Dies bekommen wir zahlreich von unseren Mitgliedern bestätigt.

Das Gericht ist ein maßgeblicher Standort- und Wirtschftfaktor für das Mittelzentrum Schlüchtern. Eine Schließung ist für den WITO e.V. als Vertretung von Handel und Gewerbe auf keinen Fall vertretbar!

Axel Ruppert
1. Vorsitzender
Verein für Wirtschaft & Tourismus Schlüchtern e.V..

 


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Schließung Amtsgericht hätte weitreichende Folgen - "Mahnung zur Vernunft"

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17.12.10 - Schlüchtern - "Welche wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen eine Schließung des Amtsgerichtes in Schlüchtern hätte, ist vielen Mitbürgern gar nicht bewusst" mahnt Axel Ruppert, der erste Vorsitzende des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. aus Schlüchtern. Grund dafür sei, dass viele Bürger aus der Region erst im fortgeschrittenen Alter mit dem Amtsgericht in Kontakt kommen.



Vielfältige Aufgaben mit wirtschaftlichem Nutzen

Im Bezug auf den heimischen Handel und das Gewerbe ergäben sich viele Berührungspunkte. Die im Bergwinkel zahlreich vorhandenen Bauunternehmen schätzten ebenso wie Banken und Notare die Nähe des Gerichtes, wenn es um die rasche Abwicklung von Grundbuchsachen geht. Jede Baumaßnahme bedürfe grundbuchlicher Auskünfte und Eintragungen. Banken erhielten Sicherheiten für gewährte Kredite über Grundschulden, die im Grundbuch einzutragen sind. Nicht weniger wichtig seien die Aufgaben der Amtrichterin und ihrer Mitarbeiter in Sachen Testamentsvollstreckung und Erbrecht. Die örtliche Nähe sei auch hier ein wesentlicher Vorteil, gerade weil ältere Menschen eben nicht so mobil seien, um ihre Amtsgeschäfte in Gelnhausen oder Hanau erledigen zu können.


Medizinische Versorgung gefährdet

Es sei schon sehr befremdend, wenn man einerseits sehe, wie Schlüchtern an medizinischer Standort mit einer großen psychiatrischen Klinik ausgestattet werde, und andererseits die in diesem medizinischen Bereich oftmals erforderlichen und vielfältigen amtsrichterlichen Aufgaben von Schlüchtern abgezogen werden sollen. In diesem Bereich könne man keine Entscheidungen vom Schreibtisch aus fällen. Hier müsse sich die Amtsrichterin vor Ort im Gespräch mit den Betroffenen Patienten, Angehörigen und Ärzten ein Bild verschaffen und Entscheidungen fällen. Da würden durch einen Abzug des Gerichtes erzielte Einsparungen schnell als Reise- und Fahrtkosten wieder ausgegeben werden. Ganz abgesehen von der Zeit, in der der Richter von Gelnhausen oder Hanau nach Schlüchtern auf der Straße verbringe. In diesen Zeiten stehe er nicht für Amtsgeschäfte zur Verfügung. Noch gravierender werde es, wenn schnelle Entscheidungen gefragt seien. Wenn Patienten sich beispielsweise auf Grund Ihrer Erkrankung selbst gefährdeten und freiheitsbeschränkende Maßnahmen zu ergreifen seien. Selbst für den Einsatz eines Bett- oder Rollstuhlgurtes sei erst eine amtsrichterliche Genehmigung einzuholen. Hier befänden sich Menschen in Lebensgefahr, wenn nicht schnell und umsichtig gehandelt werden kann.


Direkte Auswirkungen für Handel und Gastronomie

"Nicht unterschätzen darf man, wie sich eine Schließung des Amtsgerichtes auch direkt auf den Handel und die Schlüchterner Gastronomie auswirken würde. Die Erledigung von Amtsgeschäften am Gericht verbinden gerade Besucher aus dem Umland gerne mit einem Einkauf in Schlüchtern. Es wird das Notwendige mit dem Praktischen verbunden. Ob die Tasse Kaffee vor oder nach dem Amtstermin oder der Mittagsimbiss, auch unsere Schlüchterner Gastwirte, Metzger und Bäcker berichten regelmäßig von Gästen, die im Zusammenhang mit dem Amtsgericht bei ihnen zu Gast sind. Nicht zuletzt sind da aber auch die Angestellten des Amtsgerichtes zu nennen, die ihre Einkäufe dann nicht mehr bei den Schlüchterner Geschäften erledigen würden", so Ruppert.

Man könne diese Aufzählung noch um viele Punkte weiter führen. Es bleibe aber eine grundsätzliche Aussage: Schlüchtern sei laut Landesentwicklungsplan und in der Regionalplanung als Mittelzentrum eingestuft und als solches zentrales Versorgungszentrum für den Bergwinkel, den angrenzenden Vogelsberg und Spessart. Auch sei Schlüchtern für die Region das medizinisches Zentrum und zentraler Schulstandort. Im Kontext zu dieser Aufgabenvielfalt und der wirtschaftlichen Bedeutung Schlüchterns und des Bergwinkels sei ein eigenständiger Amtsgerichtsstandort für die Region in Schlüchtern unabdingbar.


Politische Entscheidungsträger sind gefragt

"Machtspiele sind in dieser Frage fehl am Platze. Es geht hier um Grundbedürfnisse der Bürger in und um Schlüchtern. Parteipolitik richtet hier nur Schaden an, der später wahrscheinlich nicht mehr zu beheben ist. Der WITO erwartet von den politischen Entscheidungsträgern eine klare Positionierung gegen einen Abzug des Amtsgerichtes. Dabei ist es wichtig über die Kommunalpolitik hinaus auch aus dem Kreistag und von Seiten unserer Landräte ein klares NEIN zum Amtgerichtsabzug ins Justizministerium nach Wiesbaden zu senden. Landrat Pipa hat es kürzlich in Schlüchtern gesagt, es gilt sich Gehör zu verschaffen und das mit allem Nachdruck", so Ruppert weiter. +++

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Stadtzeitung Schlüchtern

Ausgabe Mai 2012

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Veranstaltungen in Schlüchtern

Veanstaltungskalender
der Stadt Schlüchtern

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Schlüchterner Gewerbenachrichten

Die aktuellste Ausgabe 03/2011

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Für Rückfragen und Anregungen
an den Vorstand des “Verein
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Axel Ruppert. Tel. 06661-9608-0
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