• Thomas Krick

Im Focus März: Naturheilpraxis Daniela Henning

Die Heilungskräfte des Körpers anregen


Naturheilpraxis von Daniela Henning in Ahlersbach / Behandlung nach Traditioneller Chinesischer Medizin


Von Ulrich Schwind

In dem kleinen Schlüchterner Stadtteil Ahlersbach kann der Besucher etwas für seine Gesundheit tun. Nicht nur bei einem Gang durch die herrliche Landschaft ringsherum, sondern auch mitten in dem Dorf bei Daniela Henning. In der Straße „Am Buchenberg 5a“ betreibt die 47-Jährige seit Mitte 2015 eine Naturheilpraxis.

Die Therapeutin ist seit 2012 geprüfte Heilpraktikerin, hat eine dreijährige Ausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und zudem eine zweijährige Zusatzqualifikation im Bereich „Westliche Kräuter in der Chinesischen Medizin“ absolviert.

Ihre Ausbildung konzentrierte sich auf das Erkennen von Symptomen und Mustern gemäß der Chinesischen Medizin und deren Behandlung. Dies beinhaltet die Anamneseerhebung sowie Puls- und Zungendiagnostik, um im Anschluss die entsprechende Behandlung mittels Akupunktur, Moxibustion (Erwärmung bestimmter Stellen am Körper), Ernährungstherapie/TCM-Diäthetik oder Guasha (spezielles Schaben am Körper) durchführen zu können. Eine zusätzliche Therapieform, die in ihrer Praxis Anwendung findet, ist die „Aroma-Akupunkturpunkttherapie“ nach Peter Holmes, bei der wichtige Akupunkturpunkte mit Hilfe von ätherischen Ölen aktiviert werden. Dies ermöglicht eine nicht-invasive Behandlung ohne Akupunkturnadeln.

„Ich verfüge über eine sehr fundierte insgesamt siebenjährige Ausbildung und über weitreichende Erfahrungen im Bereich der Chinesischen Medizin“, erklärt Daniela Henning. Die Behandlung in ihrer Praxis erfolgt in erster Linie mit den Therapiemöglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin. Im Rahmen eines Qualitätszirkels steht sie ständig im regen Austausch mit ebenfalls sehr erfahrenen Kolleginnen und Kollegen aus der TCM. Als Vollmitglied in der Arbeitsgemeinschaft TCM unterliegt sie der Teilnahmepflicht an regelmäßigen zertifizierten Fort- und Weiterbildungen.

In angenehmer und entspannter Atmosphäre in ihrer Praxis lernt die 47-Jährige den Patienten und seine Gesundheitshistorie kennen. Zu Beginn der Behandlung findet ein ausführliches Anamnesegespräch statt. Des Weiteren gehören Zungen- und Pulsbetrachtung zur Diagnosefindung. Gemeinsam wird dann über die sinnvolle und individuell gestaltete Therapie entschieden. Im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin geht es der Therapeutin um einen ganzheitlichen Behandlungsansatz. Ziel ist es, mit Hilfe der Akupunktur und der übrigen Verfahren dem Körper einen Anreiz zu geben, das eigene Gleichgewicht wiederherzustellen. Als regulatives Therapieverfahren regt die Methode den Körper und die Psyche durch spezifische Reize mit den Nadeln der Akupunktur zu ihren Heilungskräften an und ist bestrebt, die Ursache der Erkrankung zu beheben.

„Ich betrachte Heilpraktiker als Vermittler zwischen herkömmlichen, schulmedizinischen und alternativen Behandlungsmethoden“, betont sie. Wenn Patienten die Erfahrung gemacht haben, dass die Schulmedizin ihnen bei verschiedenen Beschwerden nicht ausreichend helfen kann, böten Naturheilkunde und Alternativmedizin weitere Ansätze für Diagnostik und Therapie.

Und Daniela Henning weiß, wovon sie spricht. Schließlich hat sie durch ihre langjährige Tätigkeit in einer Hausarztpraxis vielfältige Erfahrungen im Bereich der Schulmedizin gesammelt und festgestellt, dass es Bereiche gibt, in denen alternative oder ergänzende Heilmethoden sinnvoll sein können. Aus diesem Grund hat sie die Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert und in diesem Rahmen viele verschiedene Behandlungsmethoden kennengelernt, die eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung darstellen. Hierbei steht für sie vor allem der ganzheitliche Therapiegedanke im Vordergrund. Die Schulmedizin hält sie für äußerst wichtig. Da führe kein Weg daran vorbei. Deswegen gehöre es auch zu ihrer Sorgfaltspflicht, dass beim Patienten schulmedizinisch alles abgeklärt ist, bevor sie tätig wird.