• Thomas Krick

Treffen des Klimapakts für Schlüchtern

Am 26. August trafen sich Mitglieder und Neumitglieder des Klimapakt für Schlüchtern im Mitsubishi Autohaus.

Das Treffen, das von Gastgeber Dirk Richter vom Mitsubishi Autohaus unter besonderen Hygiene- und Abstandsregeln organisiert wurde, ersetzte das coronabedingt ausgefallene Treffen im Mai dieses Jahres.

Anwesend waren 20 alte und besonders erfreulich, neue Klimapaktteilnehmer, sowie einige Protagonisten des Klimapakt-Projekts „Zukunftswald“ und zwei Pressevertreter.


Klimapakt für Schlüchtern. Status Quo.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch WITO-Vorstandsvorsitzenden Axel Ruppert und durch Gastgeber Dirk Richter informierte Klimapakt-Initiator Karl Friedrich Rudolf (Möbel Rudolf) über den aktuellen Status des Klimapakts für Schlüchtern und bat die teilnehmenden Unternehmen, zügig die Verbrauchsdatenblätter für das Jahr 2019 auszufüllen und einzureichen.

Die Initiatoren Karl Friedrich Rudolf und WTO-Vorstandsmitglied Gerd Neumann nutzten die Coronazeit, um den „zweiten Schritt“ des Klimapakt-Konzepts vorzubereiten.


Kleine Gase, große Wirkung.

In seinem fundierten und kurzweiligen Vortrag erklärte Rudolf zunächst die komplexen Zusammenhänge, der für uns Menschen überlebenswichtigen Mischung unterschiedlichster Gase in unserer Atmosphäre und die fatalen Auswirkungen durch menschengemaches Ungleichgewicht, z.B. durch zu hohe Emissionen von CO2. Sollten die international gesteckten Klimaziele verfehlt werden, droht zusätzlich ein unkontrollierbarer Dominoeffekt durch freiwerdende Gase im Taubereich der Permafrostböden, z.B. Methan und Co2 im Milliarden Tonnen Bereich. Höchste Zeit also für globales Denken und lokales Handeln, wie die von Rudolf eindrucksvoll vorgestellten nächsten Schritte des Klimapakts für Schlüchtern.


Think Global-Act Local.

Nicht weiter reduzierbare CO2 Emissionen der Klimapaktteilnehmer können nach der Idee der Initiatoren Neumann und Rudolf künftig lokal kompensiert werden. Zur Berechnung bedient man sich international anerkannten Richtlinien, die für die Aufforstung des Schlüchtener „Zukunftwaldes“ sechs Euro pro, nicht mehr reduzierbarer, Tonne emittiertem CO2 vorsehen. Ein nachhaltiges Investment in eine Kooperation mit drei Schlüchtener Schulen, dem Forstamt Schlüchtern, der ökologischen Forschungsstation und dem kirchlichen Rentamt als Eigentümerin, in eine erste, der uns zur Verfügung stehenden Aufforstungsflächen.


Lokal und nachhaltig. Der Zukunftswald.

In Frage kommen, so stellte Dr. Karlheinz Schmidt von der ökologischen Forschungsstation an diesem Abend in seinem Kurzvortrag dar, nur heimische, wärme- und trockenheitsresistente Laubbäume, die den klimabedingten Veränderungen in unserer Region standhalten. Sieliefern holzwirtschaftlich wertvolles Holz und werden eine biologisch gewünschte Durchmischung des Waldes sicherstellen. Die ökologische Forschungsstation die seit Jahrzehnten erfolgreiche Kooperationen mit Schlüchtener Schulen pflegt, wird das Projekt wissenschaftlich begleiten.




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