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Im Focus September: Fundierte Beratung im P2

Payam Najmi seit 26 Jahren in der Telekommunikationsbranche tätig / Fundierte Beratung

 

Von Ulrich Schwind


Payam Najmi ist in der Schlüchterner Geschäftswelt ein bekannter Name. Seit fast 30 Jahren setzt er in verschiedenen Bereichen wichtige Akzente.

 

Die Anfänge reichen in das Jahr 2000 zurück. An die Anfangstage erinnert er sich selbst noch gut: „Mit einer Vitrine als Verkaufstheke ging es im Bereich Telekommunikation in der eigenen Wohnung los.“ Najmi sah gute Chancen: „Es gab noch keinen Handyladen in Schlüchtern, nur Elektrogeschäfte, die das mit den Handys eher nebenbei machten.“ Er wollte es besser machen.

In diesem Jahr meldete er auch für sein Unternehmen „P2“ ein Gewerbe an. Erstmal nebenberuflich, weil er zur damaligen Zeit noch beim Baustoffhändler Knothe als Groß- und Außenhandelskaufmann angestellt war. Die Zeit bei Knothe zählt für Payam Najmi rückblickend übrigens zu den schönsten seines Lebens, „denn während dieser Zeit habe ich meine Frau Nicole kennengelernt“. Als zwei Jahre später klar wurde, dass der Baustoffhändler seinen Geschäftsbetrieb einstellt, wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit und eröffnete einen eigenen Laden in der Krämerstraße. Später folgte

dann der Umzug in die Obertorstraße 21.

Gerade vor wenigen Wochen im April dieses Jahres fand Najmi sein endgültiges Domizil im eigenen Haus in der Obertorstraße 19. Auf rund 50 Quadratmetern hat er seinen Laden in einem sehr modernen Ambiente eingerichtet. Das große Schaufenster lädt schon von außen dazu ein, in das Geschäft persönlich hineinzuschauen. Dort erwartet den Kunden stets eine angenehm temperierte und gerade im Sommer gekühlte Räumlichkeit.

Neben Payam Najmi stehen zwei Mitarbeiter für eine fundierte Beratung bereit. Sein langjähriger Angestellter

Iman Bajelan kümmert sich um das Tagesgeschäft. Ganz neu ist die Auszubildende Jessica Stohler. Er selbst betreut in erster Linie die Firmenkunden in Schlüchtern, Frankfurt und Umgebung.

Seit nunmehr 26 Jahren ist der 52-Jährige Geschäftsführer von „P2 Telekommunikation“. In der Telekommunikationsbranche betreut das Geschäft Privat- und Geschäftskunden. Najmi ist in der Telekommunikationsbranche als Premium-Fachhändler ausgezeichnet, alle Netze werden angeboten. P2 betreut Kunden mit dem höchsten Service. Das reicht von der Beratung bis hin zu Hausbesuchen. Firmen mit mehr als 200 Verträgen gehören zu Najmis Kunden.

Najmi ist gebürtiger Perser. Mit 14 Jahren hatte er bereits sieben Jahre Krieg in seiner Heimat hinter sich. Da packten ihn seine Eltern in ein Flugzeug. Zusammen mit weiteren Kindern ging es von Teheran nach Frankfurt. Deutschland sollte ursprünglich nur ein Zwischenstopp sein, der Plan war die USA. Najmi kam bei einem Onkel in Kressenbach unter. Und blieb einfach da. „Ich habe mich total wohlgefühlt hier, fand die Menschen und die Region toll. Ich wollte nicht mehr weg.“ Seine Eltern kamen einige Jahre später nach. In Schlüchtern absolvierte Najmi die Realschule, ging in die Berufsfachschule und lernte schließlich Elektrotechnik in der Fachoberschule.

Für Najmi waren die Themenfelder im Bereich der Telekommunikation alle neu, also hat er sich weitergebildet und Schulungen absolviert. Außerdem musste Najmi Kontakte knüpfen: Außendienstler kennenlernen, Verträge schließen,

mit Firmen kooperieren. Heute ist das Unternehmen sehr breit aufgestellt, bietet Service und Verkauf von Telekommunikation jeglicher Art an. Das Geschäft hat Handys der Marken Apple, Samsung und Xiaomi im Angebot, ferner Senioren-Geräte und Telefone für zuhause. P2 ist bei Glasfaser-Anschlüssen Vodafone-Ansprechpartner für die gesamte Region von Fulda bis Hanau. P2 ist ein IHK-Ausbildungsbetrieb, Najmi hat einen Ausbilderschein und außerdem die Ausbildung zum Vodafone-Manager abgeschlossen.

Und was zeichnet P2 aus? „Wir sind international aufgestellt“, sagt Payam Najmi. „Wir sprechen Deutsch, Englisch,

Persisch, Türkisch und Russisch.“ Außerdem ist es ihm und seinem Team enorm wichtig, die Kunden auch nach dem Verkauf gut zu betreuen. „Wir machen Arbeiten für Kunden, die nicht unbedingt alltäglich sind.“ Da wird die Kündigung eines Handyvertrages schon mal eigenhändig zur Post gebracht oder eine 83-Jährige zuhause besucht, um die Handykarte aufzuladen.

Auch außerhalb des Bereichs Telekommunikation hat sich der Geschäftsmann einen guten Namen in der Region gemacht. So hat er mittlerweile eine Lotto-Annahmestelle in sein Geschäft integriert. Dass er anpacken kann, hat er auch anderweitig bewiesen: Er hatte schon ein Geschäft in Fulda, schmiss für einige Jahre das Schlüchterner Lokal „Löwenkeller“ und war als Fußballtrainer in der Region tätig. Im Juni 2021 übernahm er die Leitung des Friseur-Salons „K1“ seiner verstorbenen Frau in der Krämerstraße 1. Und auch in der Gastrobranche ist er wieder tätig: Seit Juni 2024 betreibt er das beliebte Traditionslokal Heideküppel in der Altstadt direkt am Kloster. „Ich habe gelernt, die Zufälle im Leben so zu nehmen, wie sie kommen, und das Beste daraus zu machen. Das hat mir bislang ein tolles Leben beschert, wofür ich sehr dankbar bin“, resümiert der 52-Jährige.

 

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