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Der Zukunftswald ist gepflanzt

WITO-Initiative Klimapakt setzt 1300 Bäumchen am Drasenberg bei Schlüchtern


Sich die Pflanzaktion nicht entgehen lassen wollten (von links): Christoph Hau von RhönEnergie Fulda, Heinrich Lutz und Frank Röder (beide Forstamt), Gerd Neumann und Axel Ruppert (beide WITO), Dr. Karlheinz Schmidt (Ökologische Forschungsstation) sowie Karl Friedrich Rudolf (WITO) und René Leipold (Stiftung Kloster Schlüchtern).


Jetzt ist es geschafft: Der Zukunftswald der WITO-Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“ am Drasenberg ist gepflanzt! Wegen des Lockdowns konnte die Aktion zwar nicht wie ursprünglich geplant stattfinden. Die Verantwortlichen zeigen sich aber glücklich darüber, dass es noch in diesem Jahr geklappt hat. Die nächste Forstfläche hat die Initiative bereits im Blick.


Die Felder waren fein säuberlich abgesteckt, mit der Sprühdose waren die Grenzen markiert worden, und in jeder der Flächen steckte ein Schild, das anzeigte, wo welche Baumsorte gepflanzt werden muss. Um acht Uhr morgens ging es dann los: Ein fünf Mann starker Trupp pflanzte bis in die Abendstunden die winzigen Bäumchen ein, die am Drasenberg in den kommenden Jahren zu einem Zukunftswald heranwachsen sollen.


Karl Friedrich Rudolf, Mitinitiator des Klimapakts, zeigte sich am Pflanztag sehr glücklich: „Ich freue mich riesig, dass wir es in diesem Jahr noch auf den Weg gebracht haben. Denn auch wenn die Corona-Pandemie derzeit alles überschattet, ist der Klimaschutz weiterhin ein wichtiges Thema.“ Es sei deshalb toll zu sehen, dass am Drasenberg etwas Nachhaltiges entstehe.


Der Zukunftswald ist ein Projekt der WITO-Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“, mit dem die teilnehmenden Betriebe der Region ihre nicht weiter reduzierbaren Emissionen kompensieren wollen. Gut 20 Unternehmen sind aktuell dabei, sie haben mit dem Zukunftswald insgesamt circa 2000 Tonnen CO2 kompensiert. Insgesamt wurden knapp 1300 Bäumchen gepflanzt. Damit der Wald aber auch gedeihen kann, muss die Fläche in den kommenden Jahren gehegt werden: Unkraut muss regelmäßig gejätet und nach Schädlingen muss immer wieder geschaut werden.


Die Forstfläche am Drasenberg wird von der Stiftung Kloster Schlüchtern bereitgestellt, das Forstamt Schlüchtern und die Ökologische Forschungsstation begleiten die Aufforstung. Finanziell gefördert wird das Projekt von den Unternehmen Trigon Chemie und RhönEnergie Fulda. Weitere Unterstützer sind die Stadt Schlüchtern sowie das Unternehmen Gandayo, das die Aktion dokumentarisch begleitet.


Gerd Neumann, Mitbegründer des Klimapakts, betonte: „Wir sind stolz und glücklich über diesen Erfolg. Wir wissen aber auch, dass dies nur der erste Schritt gewesen sein kann.“ Und deshalb hat die Initiative bereits eine neue Fläche im Blick. Diese liegt ebenfalls im Stadtwald Schlüchtern. Sobald alles in trockenen Tüchern sei, werde der Standort verkündet. Neumann sagte abschließend: „Unser Ziel ist es, im nächsten Herbst wieder zu pflanzen.“




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