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Treffen des Klimapakts für Schlüchtern

6. Sept. 2020
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Sept.

Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt den Stand zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Die damalige Verwendung von Begriffen wie „ausgleichen“ „CO2“, „Emissionen“, „einsparen“, „klimafreundlich“, „klimaneutral“, „klimapositiv“, „kompensieren“, „nachhaltig“, „ökologisch“, „wissenschaftlich“ und „zertifiziert“ entspricht nicht mehr der aktuellen Kommunikation des Klimapakts. Projektbeiträge finanzieren regionale Pflanz- und Umweltmaßnahmen; ein Ausgleich der Unternehmens­emissionen wird damit nicht behauptet.


Am 26. August trafen sich Mitglieder und Neumitglieder des Klimapakt für Schlüchtern im Mitsubishi Autohaus.

Das Treffen, das von Gastgeber Dirk Richter vom Mitsubishi Autohaus unter besonderen Hygiene- und Abstandsregeln organisiert wurde, ersetzte das coronabedingt ausgefallene Treffen im Mai dieses Jahres.

Anwesend waren 20 alte und besonders erfreulich, neue Klimapaktteilnehmer, sowie einige Protagonisten des Klimapakt-Projekts „Zukunftswald“ und zwei Pressevertreter.


Klimapakt für Schlüchtern. Status Quo.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch WITO-Vorstandsvorsitzenden Axel Ruppert und durch Gastgeber Dirk Richter informierte Klimapakt-Initiator Karl Friedrich Rudolf (Möbel Rudolf) über den aktuellen Status des Klimapakts für Schlüchtern und bat die teilnehmenden Unternehmen, zügig die Verbrauchsdatenblätter für das Jahr 2019 auszufüllen und einzureichen.

Die Initiatoren Karl Friedrich Rudolf und WTO-Vorstandsmitglied Gerd Neumann nutzten die Coronazeit, um den „zweiten Schritt“ des Klimapakt-Konzepts vorzubereiten.


Kleine Gase, große Wirkung.

In seinem fundierten und kurzweiligen Vortrag erklärte Rudolf zunächst die komplexen Zusammenhänge, der für uns Menschen überlebenswichtigen Mischung unterschiedlichster Gase in unserer Atmosphäre und die fatalen Auswirkungen durch menschengemaches Ungleichgewicht, z.B. durch zu hohe Emissionen von CO2. Sollten die international gesteckten Klimaziele verfehlt werden, drohe zusätzlich ein unkontrollierbarer Dominoeffekt durch freiwerdende Gase im Taubereich der Permafrostböden, z.B. Methan und CO2 im Milliarden Tonnen Bereich. Höchste Zeit also für globales Denken und lokales Handeln, wie die von Rudolf eindrucksvoll vorgestellten nächsten Schritte des Klimapakts für Schlüchtern.


Think Global-Act Local.

Ein nachhaltiges Investment in eine Kooperation mit drei Schlüchtener Schulen, dem Forstamt Schlüchtern, der ökologischen Forschungsstation und dem kirchlichen Rentamt als Eigentümerin, in eine erste, der uns zur Verfügung stehenden Aufforstungsflächen.


Lokal und nachhaltig. Der Zukunftswald.

Die ökologische Forschungsstation, die seit Jahrzehnten erfolgreiche Kooperationen mit Schlüchtener Schulen pflegt, wird das Projekt begleiten. Zukunftswald ist dabei die Projektbezeichnung des Klimapakts für Schlüchtern und keine Garantie für eine bestimmte künftige Waldentwicklung oder CO₂-Bindung.




Modernste Mobilitätstechnik im Hybrid.

Anhand von Nutzerstatistik machte Dirk Richter klar, wie sinnvoll der Umstieg auf e-Mobilität im ländlichen Raum ist. Die Reichweitenproblematik findet wohl eher im Kopf der Verbraucher als in der Realität statt. Die Ladeinfrastruktur Hessens liegt bezogen auf die Größe des Landes bundesweit an der Spitze. Die Region rund um Schlüchtern ist da ein gutes Beispiel. Richter erklärte anhand von Beispielen auch wenig aufwendige Ladetechnik für den privaten, häuslichen Bereich. Am Ende der Veranstaltung hatten die Besucher noch Gelegenheit die blitzsaubere und technisch voll ausgestattete Mitsubishi-Werkstatt für Fahrzeuge mit Hochvolttechnik zu besichtigen.


Ein Klimapakt für die Zukunft unseres Standortes.

Am Schluss des Treffens appellierte Axel Ruppert an alle Klimapaktteilnehmer, auch an jene, die an diesem Abend nicht persönlich teilnehmen konnten, jetzt zügig die Datenblätter für des Jahr 2019 einzureichen. Wer noch keines bekommen hat, kann sich dieses von der WITO-Homepage herunterladen. „Der Erfolg der WITO-Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“ kann zu einem wichtigen Baustein unseres Standortmarketings werden“ war sich Axel Ruppert sicher. „Neue Klimapaktteilnehmer sind jederzeit herzlich willkommen, einfach anrufen!“ ergänzte Karl Friedrich Rudolf.


Das nächste Treffen ist in Planung.

Vielen Dank an Jens Müller, (Heizungs Müller, Montage GmbH, Königsberger Straße) er wird unser nächster Gastgeber für das kommende Klimapakt-Treffen, Anfang nächsten Jahres sein.

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