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„Teamarbeit für unsere Umwelt“

30. Okt. 2025
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 24. Sept.

Hinweis: Dieser Beitrag beschreibt den Stand zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung. Die damalige Verwendung von Begriffen wie „ausgleichen“ „CO2“, „Emissionen“, „einsparen“, „klimafreundlich“, „klimaneutral“, „klimapositiv“, „kompensieren“, „nachhaltig“, „ökologisch“, „wissenschaftlich“ und „zertifiziert“ entspricht nicht mehr der aktuellen Kommunikation des Klimapakts. Projektbeiträge finanzieren regionale Pflanz- und Umweltmaßnahmen; ein Ausgleich der Unternehmens­emissionen wird damit nicht behauptet.


600 Bäume bei Azubi-Pflanzaktion des WITO gepflanzt 


An die Hohlspaten, fertig, los: Bei der zweiten Azubi-Pflanzaktion des Schlüchterner Vereins für Wirtschaft und Tourismus (WITO) waren in diesem Jahr mehr als 50 Auszubildende aus neun Unternehmen im Schlüchterner Wald in der Nähe des Acisbrunnen unterwegs. Gemeinsam setzten sie unter Anleitung von Hessen Forst rund 600 Stecklinge auf 2000 Quadratmetern Fläche in die Erde. „Das war Teamarbeit für unsere Umwelt“, sagte René Daniel, der die Aktion als Vorstandsmitglied des WITO und Ansprechpartner des Klimapaktes für Schlüchtern leitete. 


„Erst wird mit dem Hohlspaten ein Loch gegraben, dann wird die Pflanze eingesetzt, festgetreten und schließlich kommt eine Wuchshülle zum Schutz vor Wild darüber“, erklärte Sebastian Merkel, Forstamtsleiter des Forstamts Schlüchtern, gleich zu Beginn der Veranstaltung. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung legten die Auszubildenden gemeinsam mit ihren Betreuern in Fünfer-Gruppen bei trockenen Witterungsverhältnissen los. Es hatte pünktlich aufgehört zu regnen. Reihe für Reihe pflanzten die Azubis insgesamt fünf Baumarten für den nächsten sogenannten Zukunftswald. Zukunftswald ist dabei die Projektbezeichnung des Klimapakts für Schlüchtern und keine Garantie für eine bestimmte künftige Waldentwicklung oder CO₂-Bindung. Die Stecklinge der Baumhasel, Edelkastanie, Elsbeere, Traubeneiche und des Spitz-Ahorns wurden von den Darmstädter Forstbaumschulen gesponsert. 


„Ziel dieser Aktion ist es, den jungen Menschen ein Gefühl für ihre Umwelt zu geben und die Waldarbeit praktisch kennenzulernen“, sagte René Daniel, „aber natürlich wollen auch die Unternehmen des Klimapaktes für Schlüchtern und des Klimapaktes für Steinau mit dieser Aktion einen Beitrag leisten.“ Mit dabei waren diesmal die Unternehmen Jökel Bau, Kreissparkasse Schlüchtern, Eckart Hydraulics, PACO, Immergut, Möbel Rudolf, die Stadt Schlüchtern und erstmals auch die Rhön Energie sowie Osthessen-Netz. Der Projektbeitrag wird dabei nicht als Kompensation oder Ausgleich der Unternehmens­emissionen angerechnet und begründet keine Aussage über die Klimaneutralität der teilnehmenden Unternehmen.


Gerd Neumann, ebenfalls Vorstandsmitglied des WITO und Mitgründer des Klimapaktes, freute sich besonders darüber, dass die Zahl der Unternehmen und der Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei: „Unsere Initiative hat sich herumgesprochen. Ich kann jetzt schon verkünden, dass diese Aktion auch in den kommenden Jahren stattfinden wird.“ 


Laura Ruppel, Initiatorin des Klimapaktes für Steinau, sagte: „Ich blicke in viele begeisterte Gesichter. Es ist wirklich klasse, dass die Auszubildenden sich auch untereinander helfen – ganz egal, aus welchem Betrieb sie kommen. Das ist echtes Engagement.“ 


Nach getaner Arbeit gab es schließlich auch die verdiente Belohnung: Bei Würstchen, Grillkäse und Kaltgetränken kamen die Auszubildenden in den Austausch und informierten sich mithilfe eines QR-Codes über die Baumarten, die sie gepflanzt hatten. Pünktlich zum Ausklang der Veranstaltung setzte auch der Regen wieder ein, sodass die Setzlinge gut anwachsen können.

 
 
 

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