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  • Shirtwerk34

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Schlüchtern anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Egal ob Pulli, Mütze, T-Shirt oder Unterhose: Das Shirtwerk34 bedruckt nahezu jedes Textil hochwertig. Vor 28 Jahren gründete Hans-Werner Schmitz sein Unternehmen – heute gehört er mit einem eigenen Onlineshop zu den besten Textildruck-Firmen in der Bergwinkel-Region. „Die Nachfrage ist sehr hoch. Bedruckte Kleidung braucht man schließlich zu vielen Anlässen“, sagt Schmitz. Von Vereinsshirts über Pullis für Junggesellenabschiede bis hin zu Sportoutfits hat der Inhaber von Shirtwerk34 sogar schon Mini-Shirts für Kuscheltiere bedruckt. Einige spannende Aufträge waren da selbstverständlich auch schon dabei: „Ich habe ein Design für einen Autocross-Rennstall erstellt. Das hat echt Spaß gemacht.“ Sein Geschäft befindet sich in der Spenglersruh 2 in Schlüchtern. Dort ist unter anderem auch der Sport-Fachhandel „Racketstar“ niedergelassen – das zweite Standbein von Hans-Werner Schmitz. „Ich verkaufe alles, was man für Badminton und Tennis so braucht.“ Mitarbeiter hat Hans-Werner Schmitz keine. Er hat in seiner gesamten Laufbahn aber schon einige Menschen zu Mediengestaltern ausbilden dürfen. „Keiner von meinen Auszubildenden hat mit einer schlechteren Note als 2 abgeschlossen“, sagt er stolz. Und was hat Schmitz selbst gelernt? „Ich war viele Jahre lang Qualitätsleiter und habe mich 1995 als Unternehmensberater für Qualitätsmanagement selbstständig gemacht.“ Parallel dazu hatte er ein Büro mit dem Schwerpunkt Werbetechnik, dieses musste allerdings in 2020 wegen des Umzuges von Bad Soden-Salmünster nach Schlüchtern schließen. Sein Fokus liegt jetzt auf dem Veredeln von Textilien. Dafür nutzt Schmitz unterschiedliche Techniken. „Ich biete Foto-, Sieb- und Offset-Transferdruck an. Aber auch Digital- und Direktdruck sowie Flex- und Flockdruck gibt es bei mir.“ Wer etwas bedrucken lassen möchte, kann sich von Schmitz gern erst beraten lassen. Dem WITO ist er beigetreten, weil er schon in seiner alten Heimat Bad Soden-Salmünster im Gewerbeverein tätig war und „ich es toll finde, wie der WITO die Unternehmen in der Region unterstützt.“ Kontakt: Shirtwerk34 / Racketstar Spenglersruh 2 36381 Schlüchtern 06661 7470064 shop@shirtwerk34.de hws@racketstar.de www.shirtwerk34.de www.racketstar.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10 bis 15 Uhr und nach Vereinbarung

  • Neujahrsempfang 2023 der Stadt Schlüchtern findet wieder statt

    Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause lädt die Stadt Schlüchtern gemeinsam mit dem Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO) am 22. Januar 2023 um 10:30 Uhr zum Jahresempfang alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich in die Stadthalle Schlüchtern ein. In 2023 ist das Leitthema des Jahresempfangs „Energie“. Nach der Neujahrsansprache mit dem Titel „Schlüchtern – Unsere Heimat“ von Bürgermeister Matthias Möller folgen Grußworte durch den WITO Vorstandsvorsitzenden Axel Ruppert. Nach dem Fachvortrag zum Thema „Umgang mit Energie – Ein Praxistipp“ von Melanie Schlepütz von der Landes Energie Agentur, werden die Klimaschutzprojekte im Rahmen von „Lebendige Zentren“ durch die NH Projektstadt vorgestellt und auch das digitale Stadtmodell wird präsentiert. Abschließend lädt Sie die Stadt Schlüchtern ein, bei regionalen Köstlichkeiten von „Jedermanns“, interessante Gespräche zu führen. Da nur eine begrenzte Teilnehmeranzahl möglich ist, ist eine schriftliche Anmeldung per Email an pressestelle@schluechtern.de erforderlich. Anmeldung bis zum 13.01.2023 erforderlich

  • Im Focus Januar: Shirtwerk34

    Vom Shirt bis zum String: Qualitativ hochwertiger Textildruck Von Ulrich Schwind Ein Textil-Druck-Haus mitten in Schlüchtern: Das ist das „Shirtwerk34“, das Hans Werner Schmitz betreibt. Der 71-Jährige hat die Geschäftsräume in einem Anbau seines Wohnhauses in der Spenglersruh 2 untergebracht. Und so findet der Kunde und die Kundin dort hin: Von dem Platz am Untertor kommend geht es von der Alten Bahnhofstraße links Richtung Hainwiesenweg. An der nächsten großen Kreuzung befindet sich auf der rechten Seite das Unternehmen. Der Geschäftsführer hat dort auf rund 80 Quadratmetern zwei Shops eingerichtet: zum einen die Textil-Druck-Firma, zum anderen den Fachhandel „Racketstar“, wo es alles rund um den Badminton-Sport gibt. „Wir veredeln nahezu jedes Textil“, verspricht Schmitz. Dazu bietet er alle Techniken im Bereich Textildruck an: Foto-, Sieb- und Offset-Transferdruck, Digital- und Direktdruck, Flex- und Flockdruck. Die Nachfrage ist dabei sehr weit gestreut: So werden Einzel- und Gruppenshirts sowie Shirts für Junggesellenabschiede, Abitur oder sonstige Schulabschluss-Veranstaltungen nachgefragt. Auch Firmen- und Arbeitsbekleidung, Sport-Outfit und Vereinsausstattung verhilft er zu einem individuellen Äußeren. Dabei hat er schon diverse Spezialaufträge erledigt. Beispielsweise hat er BHs oder Strings bedruckt, Mini-Shirts für Stofftiere oder Maskottchen oder Textilien im Bereich Rennsport. Auch die komplette deutsche Badminton-Senioren-Nationalmannschaft spielt in von ihm gestalteten Textilien. Egal, ob Einzelstücke oder Auflagen von mehreren hundert Exemplaren: Der 71-Jährige liefert flexibel für jeden die passende Lösung. Und dafür hat er auch das nötige Fachwissen: In einem regionalen Großunternehmen fungierte er viele Jahre als Qualitätsleiter und machte sich in 1995 als Unternehmensberater Qualitätsmanagement/Auditor selbstständig. Parallel dazu eröffnete er ein Büro im Bereich Werbetechnik. Hier hat er mit namhaften Experten gearbeitet und so einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut, gerade was das Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Textilarten und Farben betrifft. Hans Werner Schmitz hat auch schon junge Menschen zu Werbegestaltern ausgebildet. Besonders stolz ist er zudem auf sein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, das ihn von Mitbewerbern abhebt. Die größte Nachfrage besteht bei ihm nach bedruckten Schul-Abschlussshirts und Arbeitskleidung. Die Textilien bezieht er von den zwei größten Textilgroßhändlern Europas. Oder der Kunde stellt sie selbst zur Verfügung. Bei der Gestaltung des Druckdesigns ist er gerne mit moderner Technik und seinem Erfahrungsschatz aus der Werbetechnik behilflich. Der gebürtige Wuppertaler hatte über 25 Jahre mit der Firma MSGraphics seinen Standort in Bad Soden-Salmünster. Seit vergangenem Jahr befindet sich das Geschäft nunmehr in Schlüchtern und firmiert unter „Shirtwerk34“. Seine Leistungen bietet er auch im Internet unter „shirtwerk34.de“ an. Eigentlich ist der 71-Jährige längst im Rentenalter angekommen. „Ich will aber noch was zu tun haben“, erklärt er lächelnd seine Motivation. Die Tätigkeit mache ihm viel Spaß, gerade die Zusammenarbeit mit jungen Menschen. So besteht beispielsweise eine feste Kooperation mit dem Schlüchterner Ulrich-von-Hutten-Gymnasium. Zweites großes Standbein ist seine Eigenmarke „Racketstar“. Hier bietet er alles rund um den Badminton-Sport an. In dieser Branche genießt er weithin einen guten Ruf, offeriert seine Waren wie Shirts, Shorts, Schläger, Schuhe und Taschen auch im Internet. Nach seiner Aussage ist er der zweitgrößte Fachhändler in Hessen. In der Spenglersruh 2 hält er als Komplettausstatter ständig ein umfangreiches Angebot der drei größten Marken parat und bespannt hier vor Ort sogar Schläger neu. Sein Bekanntheitsgrad im Bereich Badminton kommt nicht von ungefähr. Er selbst spielt seit den 1970er Jahren, hat schon an Europa- und Weltmeisterschaften teilgenommen, fungiert zudem als Trainer und Schiedsrichter und ist aktiv in der Mannschaft des TV Soden-Stolzenberg. Seine größten Erfolge waren bisher ein dritter Platz bei der Deutschen Senioren-Meisterschaft und das Erreichen des Achtelfinales bei einer Senioren-Weltmeisterschaft. Für die Zukunft plant Hans Werner Schmitz mit seiner Hauptmarke „Yonex“, auch einen umfangreichen Service im Bereich Tennissport anzubieten. Shirtwerk34 Spenglersruh 2 36381 Schlüchtern Telefon 06661/7470064 Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9.30 bis 15.00 Uhr oder nach Vereinbarung. Internet: www.shirtwerk34.de

  • Stadtzeitung Januar 2023

    Stadtzeitung Januar 2023 hier lesen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir starten in das Jahr 2023. Und das wesentlich positiver als in die vergangenen Jahre. Da sorgte die Corona-Pandemie für viele Unsicherheiten und Unwägbarkeiten. Am Beginn dieses neuen Abschnitts können wir in diesem Punkt etwas gelassener in die Zukunft schauen. Trotzdem kann es nicht schaden, wenn ich Ihnen an dieser Stelle ganz viel Gesundheit wünsche – und natürlich alles Gute, persönliches Wohlergehen und gutes Gelingen für all Ihre Vorhaben. Und das im Namen des gesamten Vorstandes des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO). Gleich im Januar gibt es einen netten Auftakt in das neue Jahr. Die Stadt lädt in Zusammenarbeit mit dem WITO nach Jahren der Corona-Abstinenz wieder zu einem Jahresempfang ein. Am Sonntag, 22. Januar, um 10.30 Uhr findet diese Traditionsveranstaltung in der Stadthalle statt. Eine gute Möglichkeit für Funktions- und Entscheidungsträger, gleich zum Jahresbeginn untereinander sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Interessant wird dabei auch der Fachvortrag zum Thema Energie sein. Ende von Baumaßnahmen Jeder merkt und sieht es. In Schlüchtern wird derzeit wahrlich viel gebaut. Doch ich denke, gerade im Jahr 2023 werden wir einige Erfolge des emsigen Schaffens und Wirken präsentiert bekommen und genießen können. So werden das neue Gebäude der Sparkasse zusammen mit dem zweiten Teil des neuen Obertorcenters endlich ihrer Bestimmung übergeben. Unglaublich: Bereits vor drei Jahren fand der Abriss der alten Immobilien an dieser Stelle statt. Seitdem wurde eifrig gebaut. Und nun ist das neue Gebäudeensemble fertig. Auch das Kultur- und Begegnungszentrum – abgekürzt Kube - an der Ecke Bahnhof-/Lotichusstraße soll in 2023 seiner Bestimmung übergeben werden. Oder sollte man besser sagen: seinen Bestimmungen übergeben werden. Denn dort findet in Zukunft eine Vielzahl von Einrichtungen ein neues Domizil. In der Vollendung steht zudem die Neuanlage der Freifläche rund um Stadthalle und dem Lauter´schen Schlösschen. Den ganzen Sommer über wurde das Areal dort umfassend umgestaltet. Im Ergebnis erwartet uns nun ein einladender Platz vor Schlüchterns „Gudd Stubb“, eine attraktive Parkanlage zum Erholen und Spazieren sowie eine nette Hainbuchenlaube wie in der guten alten Zeit. Parallel gehen auch viele private Bauprojekte voran. An diversen Stellen entsteht dringend benötigter neuer Wohnraum, beispielsweise in der Fuldaer Straße oder auch auf dem ehemaligen Knothe-Areal. Das sind doch alles positive Signale für die weitere Entwicklung unserer Stadt Schlüchtern. Und Baustellen, die zu einem guten Ende gekommen sind. Eine-Million-Grenze überschritten Einen sehr erfreulichen Zwischenstand gibt es vom Schlüchterner Gutschein des WITO zu vermelden. Seit gerade mal zwei Jahren gib es diesen in digitaler Form. Und doch sind die neuen digitalen Gutscheine bereits im Wert von über 100.000 Euro ausgegeben worden. Zusammen mit den traditionell seit dem Start des Gutscheinsystems in den diversen Geschäften erhältlichen Exemplaren wurde sogar die Eine-Million-Euro-Grenze geknackt. Eine Million Euro, die in Schlüchtern und der Region bleibt und unsere heimischen Unternehmen unterstützt. Gerade in den zuletzt wegen Corona und anderer Errungenschaften schwierigen wirtschaftlichen Zeiten eine super Förderung für die lokale Wirtschaft. Wir werden auch in Zukunft eifrig diesen großartigen Gutschein bewerben – schließlich eignet er sich hervorragend als Geschenk oder beispielsweise, um in Unternehmen Gratifikationen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auszuzahlen. Die Zukunft bleibt spannend und ich freue mich auf weitere interessante Entwicklungen im Jahr 2023 in Schlüchtern. Mit winterlichen Grüßen - und bleiben Sie gesund Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

  • Physiotherapeutische Praxis Vera Schiever-Ries

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Corona-Zeiten anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Im „Haus im Bergwinkel“ (Kurfürstenstraße 19) ist seit 2007 die Physiotherapeutische Praxis von Vera Schiever-Ries ansässig. Die Inhaberin und ihre drei Mitarbeitenden bieten Krankengymnasitik, Bobath für Erwachsene, manuelle Lymphdrainage, klassische Massage-Therapie, Hot-Stone-Massage, ayurvedische Massagen, Kiefergelenksbehandlung, Kinesio Taping und Fußpflege an. Während Corona wird noch stärker auf Hygiene geachtet. Kontakt: Physiotherapeutische Praxis Vera Schiever-Ries Kurfürstenstraße 19 06661 6069595 Öffnungszeiten: Mo. bis Do.: 8 bis 19 Uhr Fr.: 8 bis 16 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung #Schlüchtern #WITO #WogibtswasinSchlüchtern #SupportYourLocals #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #IKEK #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #KlimapaktfürSchlüchtern #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis

  • Breitband Main-Kinzig beantwortet Fragen zum Glasfaserausbau in Schlüchtern

    Informationsveranstaltung und Livestream am 13. Dezember Schon 2023 startet die Breitband Main-Kinzig in Schlüchtern mit dem Gigabit-Ausbau. Um darüber zu informieren, veranstaltet die Kreistochter am Dienstag, 13. Dezember, um 19 Uhr einen Informationsabend in der Stadthalle Schlüchtern (Schloßstraße 13, 36381 Schlüchtern). Bürgermeister Matthias Möller, Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth, Landrat Thorsten Stolz, Aufsichtsratsvorsitzender Winfried Ottmann, Stefan Hütte von Athanus Partners sowie Andreas Müller von Vodafone werden das Projekt vorstellen und im Anschluss auch Fragen beantworten. Die Veranstaltungen kann vor Ort oder über den Livestream verfolgt werden (www.breitband-mkk.de/livestream). Der Bürgerversammlung am 13. Dezember werden weitere Veranstaltungen in den Schlüchterner Stadtteilen folgen, betont Simone Roth: „So können wir auf die individuellen Fragen der Bürgerinnen und Bürger am besten eingehen.“ Zuerst wird die Kernstadt Schlüchtern mit kostenlosen Gigabit-Anschlüssen versorgt. Dann kommen die Ortsteile dran. Breitband-Geschäftsführerin Simone Roth: „Wir picken uns nicht die Rosinen heraus. Jeder, der möchte und im Fördergebiet liegt, erhält von uns kostenlos einen Glasfaseranschluss.“ Nach jedem Informationsabend können sich die Bürgerinnen und Bürger noch vor Ort den kostenlosen Glasfaseranschluss bestellen. Wer sich diesen schon vor den Veranstaltungen sichern möchte, kann seine Bestellung auch auf der Homepage der Breitband Main-Kinzig abgeben (www.breitband-mkk.de/gee).

  • Im Focus Dezember: In der Weihnachtsbäckerei von Pfarrerin Simone Schneider

    Elisenlebkuchen als Kraftpaket / Vanillekipferl ein Muss Von Ulrich Schwind Das Backen von Plätzchen und Stollen ist in der Vorweihnachtszeit in der Familie von Pfarrerin Simone Schneider eine feste Tradition. Für die Stadtzeitung hat die 49-Jährige ihre beiden Lieblingsrezepte hervorgeholt und gebacken. Und für Interessierte liefert sie auch die Rezepte dazu. Zudem verrät sie weitere Details, wie in ihrem Haushalt Advent und Weihnachten begangen wird. Beide Rezepte sind in ihrer Familie generationsübergreifend „weitergegeben“ worden: Für die Elisenlebkuchen stammt dieses von ihrer Schwiegermutter, das für die Vanillekipferl von der eigenen Mutter. Elisenlebkuchen sind für Simone Schneider die „Klassiker“ unter den Lebkuchen. Diese Art des Gebäcks war früher eine Klosterspeise, erinnert sie. Und damit eine Kraftquelle in kargen Zeiten und dank der Nüsse sowie Gewürze gesund und nahrhaft. Gerade in der für sie arbeitsintensiven und anstrengenden Adventszeit ein „kleines Kraftpaket“. Auch die Vanillekipferl sind ein absolutes Muss im Hause Schneider. Als Vorlage dient das Rezept in einem alten Familien-Backbuch. Beim Backen wird die Pfarrerin nachdenklich angesichts des Krieges in der Ukraine und anderer Krisen. Wie kann man da das Fest der Geburt Christi in Ruhe feiern? Da fällt ihr ein abgewandeltes Zitat ein: „Backen hilf, die Welt verdaubar zu machen.“ Trotz aller negativen Nachrichten werde es auch dieses Jahr Weihnachten. Und das sei auch gut so. Das Festhalten an den diesbezüglichen Traditionen und Ritualen helfe den Menschen, zur Ruhe zu kommen und Dinge zu verarbeiten. So freue sie sich jetzt schon darauf, im Kreise ihrer Familie so oft wie möglich in der Adventszeit, sofern zeitlich möglich, nachmittags am Tisch mit Ehemann Michael und den beiden Kindern Platz zu nehmen, für einen Moment bei Plätzchen, Kaffee oder Tee zur Ruhe zu kommen. Auch der Besuch eines Weihnachtsmarktes in der Region gehört zu dieser Zeit dazu. Beim Plätzchen backen wird sie übrigens traditionell von ihrem Mann unterstützt, wobei es da eine klare Aufgabenteilung gibt. Michael Schneider stellt den Stollen – genauer gesagt den Nussstollen – her. Ein Muss sind von seiner Seite auch die Butterplätzchen und der „Klassiker“ Kokosmakronen. Weihnachten selbst muss dann bei Schneiders gut durchgeplant sein. Denn die Pfarrerin hat zahlreiche dienstliche Verpflichtungen, teilweise mit ihrem Mann als Kantor zusammen. So hält sie an Heiligabend um 16.00, 18.00 und 23.00 Uhr die Gottesdienste an der Stadtkirche St. Michael. Zwischendurch – so etwa gegen 19.00 Uhr - ist dann gemeinsames Familienessen und Bescherung. Auf den Tisch kommt – auch hier eine feste Tradition – heiße Fleischwurst mit selbst gemachtem Kartoffelsalat. Wichtig: ohne Mayonnaise: „Das gibt es bei uns schon, seit wir verheiratet sind.“ Mit am Tisch sitzen dann übrigens auch die Schwiegereltern. Diese laden am Ersten Feiertag nach Elm ein. Ihre Familie wird dann am „Dritten“ Weihnachtstag, den 27. Dezember, im Raum Kassel besucht. Mittelpunkt des Hauses ist an Heiligabend der liebevoll geschmückte Weihnachtsbaum, wobei auch hier Tradition eine große Rolle spielt: grüner Baum, rote Kugeln, rote Kerzen – und zwar echte. Wenn dann die Kerzen entzündet werden, ist das schon ein sehr besonderer Moment, schwärmt Simone Schneider. Und dann wird auch noch das eine oder andere Weihnachtslied gemeinsam angestimmt. Die Rezepte: Elisenlebkuchen 2 Eier schaumig schlagen, nach und nach 150 bis 200 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker hinzugeben. So lange schlagen bis eine cremeartige Masse entsteht. Eine Messerspitze Lebkuchengewürz, 75 g feingewürfeltes Orangeat oder Zitronat, 125 g gemahlene Mandeln, eine Messerspitze Backpulver unterrühren. Von 75 bis 125 g gemahlenen Haselnusskernen nur so viel unterrühren, dass der Teig noch streichfähig ist. Auf jede Oblate (6cm Durchmesser) einen gehäuften Teelöffel glattstreichen. Bei 130 bis 150 Grad C etwa 25 bis 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit einem Schokoguss aus 75 g Schokolade und 10 g Kokosfett bestreichen. Vanillekipferl 250 g Mehl auf eine Backunterlage sieben. In die Mitte eine Mulde drücken, dort hinein 80 g Puderzucker, 2 Eigelb, das Mark von 1 Vanilleschote und 1 Prise Salz geben. 150 g Mandeln, geschält und nicht zu fein gerieben, auf den Rand streuen. 150 g Butter in Flocken auf dem Rand verteilen. Mit einem Messer durchhacken und schnell zu einem Knetteig verarbeiten. Abgedeckt eine Stunde kühl stellen. Die Backunterlage mit Mehl bestäuben. Aus dem Teig 5 cm dicke Rollen formen, kurz kühl stellen und einen halben Zentimeter dicke Scheiben mit dem Messer abschneiden, zu einer Rolle formen und zu „Kipferln“ biegen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Backzeit etwa 10 Min bei 200 Grad C. Noch warm mit einer Mischung aus Puder- und Vanillezucker bestäuben.

  • Pedi Matthies

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Schlüchtern anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Menschen dabei helfen, Ordnung ins Leben zu bringen und Veränderungen anzugehen: Das ist es, was Pedi Matthies macht. Wer ihre Praxis – in Form einer renovierten Scheune – betritt, fühlt sich sofort wohl. Das liegt zum einen an dem großen, breiten Lächeln, mit dem Pedi Matthies ihre Kunden begrüßt. Zum anderen liegt das aber auch an ihrem Hund Locke, der jede Therapiestunde auflockert. Pedi Matthies hat eine Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie absolviert und bietet seit April dieses Jahres lösungsorientierte Kurzzeittherapien an. „Alle, die in einer Lebenskrise stecken, Trennungen hinter sich haben, an Burnout leiden, Trauer oder Stress bewältigen wollen, sind bei mir herzlich willkommen“, sagt Pedi Matthies. Neben den Kurzzeittherapien gibt Pedi Matthies auch Workshops zu den Themen Stressmanagement, Biokybernetik sowie Buddhistische Psychologie und coacht Menschen, die sich persönlich weiterentwickeln wollen. „Ich arbeite nach der Philosophie, dass Probleme normal sind und Wachstumschancen bieten. Jeder Mensch ist Experte für sein eigenes Leben und verfügt über vielfältige Ressourcen, die durch ein Gespräch mit mir entfaltet werden“, sagt Matthies. Die Heilpraktikerin für Psychotherapie brennt für ihren Beruf: „Jeder Einzelne bringt Geschichten mit, die ich total spannend finde. Ich höre mir diese genauestens an und merke oft schon an der Erzählweise meiner Kunden, was ihnen auf dem Herzen liegt.“ Psychotherapie ist tatsächlich nicht der einzige Bereich, in dem Pedi Matthies tätig ist: „Ich bin auch Coach für Hundebesitzer. Ich unterstütze sie dabei, ihr Selbstbewusstsein als Hundeführer zu stärken oder Traumata aufzuarbeiten.“ Ganz egal, vor welchen Herausforderungen die Menschen stehen: Pedi Matthies findet gemeinsam mit ihnen immer einen Weg, diese zu lösen. Dem WITO ist sie beigetreten, „weil der Verein für Wirtschaft und Tourismus alle Unternehmer in der Region sehr gut unterstützt.“ Kontakt: Pedi Matthies Elmweg 9 36396 Steinau an der Straße 0177-3103308 pedimatthies@t-online.de www.pedi-coaching.de Öffnungszeiten: Termine nach Absprache

  • Umweltpreis des Kreises geht an "Klimapakt für Schlüchtern"

    Juhuu! Unsere Initiative "Klimapakt für Schlüchtern" wurde mit dem Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Darüber haben viele Medien aus der Region berichtet. Nachfolgend können Sie die Artikel aufrufen und lesen: Kinzigtal Nachrichten: Umweltpreis an „Klimapakt Schlüchtern“: Anpflanzen von „Zukunftswäldern“ auf Wald-Brachen Osthessen-Zeitung: „Klimapakt für Schlüchtern“ erhält Umweltpreis des Kreises Kinzig.News: Diese Initiativen & Organisationen werden mit dem Umweltpreis gekürt OP Online: Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises geht nach Nidderau, Maintal, Erlensee und Schlüchtern

  • Im Focus November: Andreas Beck Kalte Markt Präsident 2022

    Begeisterter Gardist und Sänger Andreas Beck regiert den Kalten Markt / Vereinsmeier mit Präsidenten-Gen in Familie Von Ulrich Schwind Andreas Beck stammt nicht nur aus einer bekannten Schlüchterner Familie, sondern hat auch eine „präsidiale Verwandtschaft“. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis der 60-Jährige auch in dieses Amt gehoben wurde. Beim Kalten Markt 2022 ist es nun soweit und Andreas Beck ist der 70. Präsident des beliebten Heimatfestes. Er ist ein echter Schlüchterner Bub, der mit seinen sechs Geschwistern im Herzen der Stadt in der Krämerstraße aufwuchs. Da gibt es nur einen kleinen Schönheitsfleck in seiner Vita: Der Regent wurde in Büdingen geboren. Dies war dem Umstand geschuldet, dass sein Vater seinerzeit dort arbeitete. Doch als Andreas drei Jahre alt war, zogen seine Eltern Marianne und Karl-Ewald zurück in den Bergwinkel und dort in das Beck´sche Elternhaus. Er war bei den sieben Kindern als Sprössling Nummer vier die „goldene Mitte“. Seine Schwester Christine Nammert ist mittlerweile schon verstorben. Im Jahr 1963 regierte bereits sein Onkel Werner Beck den Kalten Markt, 1984 sein Vater Karl-Ewald, der sich als Dirigent in der Region einen großen Namen machte, sowie 1994 Jörn Hagemann, der heutige Präsident der Präsidenten. Andreas Beck absolvierte die klassische Bildungsstrecke: Besuch von Grund-, Real- und Fachoberschule. Nach dem Fachabitur absolvierte er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner bei der Firma Schöhl Haustechnik in Birstein, wo er heute immer noch arbeitet – insgesamt bereits einen respektablen Zeitraum von über 30 Jahren. Dabei widmet er sich besonders der technischen Planung von Großprojekten, vorwiegend in Frankfurt. Zum Kalten Markt tritt der Schlüchterner als frischgebackener „60er“ in Erscheinung. Der runde Geburtstag Ende Oktober wurde aber nicht groß gefeiert. Logisch in Anbetracht der großen Präsidentschaft. Apropos runde Zahlen: Andreas Beck ist in diesen Tagen auch zehn Jahre mit seiner Frau Susanne verheiratet. Sie hatte er ganz modern vor fast 20 Jahren per Internet kennengelernt. Daraus entstand zunächst eine echte Fernbeziehung, weil sie aus Halle in Sachsen-Anhalt stammt. Und zwischen Halle und Schlüchtern liegen nun einmal rund 350 Kilometer. Also wurde viereinhalb Jahre eifrig gependelt. Meist war es Andreas, der den weiten Weg Richtung Osten an Wochenenden zurücklegte. Dann musste eine Entscheidung her, und die hieß: Susanne kommt nach Schlüchtern. „Wenn er von Schlüchtern weggezogen wäre, wäre er kaputt gegangen“, mutmaßt sie heute. Sie selbst hat sich hier im Bergwinkel gut eingelebt. Zu dem Ehepaar gehören übrigens vier Kinder. Zwei von ihm, zwei von ihr. Also eine echte Patchwork-Familie. Der 60-Jährige hat die üblichen Beck-Gene im Blut: die der Vereinsmeierei. Dabei hat er zwei große Schwerpunkte: Gardewesen und Chorgesang. Schon als Kind folgte er dem Vorbild seiner beiden Brüder Klaus und Harald und schloss sich Anfang der 1970er Jahre der Historischen Bürgergarde der Stadt Schlüchtern an – und zwar zunächst als Kanonier. In den rund 50 Jahren, die er mittlerweile diesem Traditionsverein angehört, arbeitete er sich dann zum Kleiderwart und Beisitzer hoch, bevor er im Jahr 2017 das Amt des Vorsitzenden übernahm, das er bis zum heutigen Tag bekleidet. Vom militärischen Rang war die Entwicklung vom Gardisten über den Gewehrträger und den Trommler zum Fähnrich. Die Bürgergarde ist für ihn wie eine große Familie, die von einem guten Zusammenhalt geprägt wird. Und weil ihm die Arbeit so viel Spaß macht, investiert er auch viel Zeit in den Verein. Vier bis fünf Stunden sind es wohl jede Woche. Neben Papierkram kümmert er sich vor allem auch um ein modernes digitales Fotoarchiv. Seine zweite große Leidenschaft ist der Chorgesang. Mit 14 Jahren stieß er – ebenfalls durch seine Brüder und auch Schwestern – zum Chor „Eintracht“ und dort zu der Jugendgruppe „Eintracht Singers“, die später in „Young Selection“ umbenannt wurde und von ihm als musikalischer Leiter angeführt wurde. Nachdem sich der Eintracht-Chor aufgelöst hatte, unterstützt er heute als zweiter Bass den Liederkranz Breitenbach. Und ferner als passives Mitglied die Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern. Früher als Kind stärkte er zudem als Rechtsaußen die C-Junioren der Sportgemeinschaft Schlüchtern. Ansonsten lässt er es in der übrigen Freizeit ruhig angehen: Da spielt er mal Gitarre, was er sich selbst beigebracht hat. Oder wandert mit Kumpels durch den Spessart. Oder übernimmt in der heimischen Küche die Regie. Sauerbraten, Grüne Soße oder Backofenkartoffeln entstehen da unter seinen Händen. Auch Hausarbeit mit Putzlappen und Besen ist ihm nicht fremd. Und in einer ruhigen Minute frönt er seiner Leidenschaft als Winnetou-Fan. Alle Bücher und Filme von Karl May hat er bereits verschlungen. Einmal Kalte-Markt-Präsident zu sein, davon hat Andreas Beck schon als Kind geträumt. Auch später, als er als Gardist bei der Markteröffnung vor der Bühne stand, wünschte er sich, auch mal „da oben stehen zu dürfen“. Seine Familie war wegen des Elternhauses in der Krämerstraße schon immer ganz dicht am Geschehen dran, zumal in früherer Zeit das Soldatenlager der Garde direkt vor der Haustür stattfand. „Da war bei uns für alles Dreh- und Angelpunkt“, erinnert sich der 60-Jährige. Egal, was auch fehlte, vom Handtuch bis zum Kaffee, alles wurde im Hause Beck besorgt. Selbst die Frühstückseier wurden dort gebacken. So etwa mit 50 Lebensjahren verfestigte sich der Gedanke zusehends, einmal Präsident zu werden. Als dann vor zwei Jahren die Bürgergarde ihr 70-jähriges Bestehen feierte, sollte es klappen. Doch die Corona-Pandemie machte dem Plan einen Strich durch die Rechnung. Also nun zwei Jahre später ist es soweit. Auf Vorschlag der Bürgergarde kam er in das Amt. Und wird – Achtung Jubiläum – der 70. Präsident. Susanne und Andreas Beck sind hochmotiviert: „Jetzt machen wir ordentlich Party!“ Dem Rückhalt in seiner Familie kann er sich gewiss sein. Selbst seine Schwester Gaby Fitzpatrick kommt eigens aus Amerika angereist. Und er ist schon ganz gespannt, wie es ist, „mal ganz oben zu stehen“. Ansonsten will er sich bodenständig geben und so oft wie möglich unter das Volk mischen.

  • Abschlussarbeit Wirtschaft am Markt Wo Kultur auf Natur trifft

    Kinzigschüler entwickeln für drei Kommunen gemeinsames Marketingkonzept / Überschwängliches Lob für Projekt-Arbeit Lob von allen Seiten: Die zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13BG der Kinzig-Schule Schlüchtern haben nach einjähriger eifriger Arbeit das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ vorgestellt. Und das kann sich sehen lassen. Das Projekt wird jedes Jahr an der Schule durchgeführt – mit wechselndem Partner. In diesem Jahr war dies der Verein für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO). Die Kinzigschüler hatten dabei im Rahmen einer grundlegenden Analyse festgestellt, dass es erhebliche Probleme in der Vermarktung der touristischen Angebote in der Region gibt. Schlüchtern, Sinntal und Steinau – jede Gemeinde wuselt in diesem Bereich alleine vor sich hin. Dabei gingen Reichweite und Potenzial verloren. Eine Gesamtvermarktung würde allen Beteiligten helfen, so das Ergebnis der Analyse. Unter Anleitung von Projektleiter Christian Riek sowie Axel Ruppert und Gerd Neumann (beide WITO) wagten sich die Akteure zunächst an eine fundierte Untersuchung der Problembereiche. Dazu gehörte auch die Befragung von etwa 100 Bürgerinnen und Bürgern. Dabei kam heraus, dass grundsätzlich weniger Interesse an einem längeren Aufenthalt besteht, sondern besonders Tagestouristen die Region ansteuern wollen. Die Menschen suchen Ruhelandschaft und Wohlfühloase vor Ort, Heimat und Geborgenheit. Aus diesen Erkenntnissen wurde ein neues Image erarbeitet. Nach dem Willen des Nachwuchses heißt es künftig auf dem neuen Logo „Durchatmen im Bergwinkel“, darunter drei Bergspitzen. Und der Slogan „Wo Kultur auf Natur trifft.“ Und dazu erarbeitete das Zwölfer-Team ein eigenes Marketingkonzept. Für das Sinntal schlagen sie einen interaktiven Fotohotspot vor. Eine überdimensionale hölzerne Kamera soll an einem prägnanten Ort installiert und als attraktiver Anziehungspunkt ausgewiesen werden. In Schlüchtern soll eine große bunte Wand kreativ bemalt werden, um damit Menschen für Fotoaufnahmen und mehr anzulocken. Bislang ist der Standort noch nicht gefunden, doch möglicherweise wird sie am neuen Kultur- und Begegnungszentrum Wirklichkeit werden. In Steinau soll ein „Märchenweg“ angelegt werden. Eine dreieinhalbstündige Tour, die beispielsweise an Teufelshöhle und Bergweiher vorbeiführt. Drei unterschiedliche Marketingaktionen, die alle für unvergessliche Momente bei den Besuchern sorgen sollen. Und die Schülerinnen und Schüler haben noch ein ganzes Stück weitergedacht und dazu gleich einen Flyer, Postkarten und den digitalen Auftritt konzipiert. Beispielsweise entwickelten sie eine Instagram-Seite, eine Digitale Karte mit 258 Einträgen wie Ereignisplätzen, Orten, Attraktionen und kulinarischen Angeboten, ein 3D-Logo und eine Bergwinkel- Website. „Super, super, super“, zeigte sich WITO-Chef Axel Ruppert nach der Präsentation begeistert. Die Akteure hätten eine sehr gute Analyse vorgenommen und konzentriert auf das Ziel hingearbeitet. Auch von Gerd Neumann kam ein „ganz großes Kompliment“. Die Schüler hätten ein „tolles Konzept“ vorgelegt und mit „viel Herzblut“ gearbeitet. Projektleiter Christian Riek sprach von einem „wahnsinnig spannenden Projekt“, bei dem viel Kreativität entstanden sei. Lob auch von Schulleiter Karsten Günder: „Eine sehr bereichernde Veranstaltung.“ Nach der gelungenen Präsentation konnten sich die Besucher noch detailliert an einzelnen Ständen mit den Ergebnissen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ beschäftigen. Beteiligte Schüler/innen (Nicht in Reihenfolge des Bildes): Emily Bernt, Viola Ciliku, Sarah Heiliger, Janine Jäger, Evelyn Lehning, Tobias Leipold, Silas Mergler, Arina Milijenko, Rosina Schwind, Renda Sevilgen, Anser Solangi, Nils Weigand Hinten rechts: Projektleiter Christian Riek, Axel Ruppert (WITO) und Gerd Neumann (WITO)

  • Stadtzeitung November 2022

    Stadtzeitung November 2022 hier lesen Liebe Leserinnen und Leser, ja, soll es denn wirklich wahr werden: Nach drei Jahren wird in diesem Jahr am ersten November-Wochenende endlich wieder unser Kalter Markt gefeiert. Die Festtage gehen von Freitag, 4. November, bis Dienstag, 8. November. Doch schon davor werden wichtige Akzente gesetzt. Los geht es am Mittwoch, 2. November, und Donnerstag, 3. November. Jeweils um 19.00 Uhr bilden erstmals zwei „Schlüchterner Abende“ den Auftakt mit einer Mischung aus Filmbeiträgen, Musik- und Tanzdarbietungen. Ein Dank an dieser Stelle an die Organisatoren, den Club der Kalte-Markt-Präsidenten sowie die Aktionsgemeinschaft Schlüchterner Vereine. Richtig offiziell wird es dann am Freitagabend, wenn um 18.30 Uhr die Markteröffnung über die Bühne geht. Dieses Mal wegen der Bausituation nicht auf dem Rathausplatz, sondern im schönen Ambiente des Klosterhofes, vor der Zehntscheune. Mit Musik, Festreden und in Gesellschaft zahlreicher Honoratioren und Bürger mündet alles in den ent- scheidenden Satz des diesjährigen Präsidenten Andreas Beck: „Der Kalte Markt 2022 ist eröffnet.“ Über die Markttage haben nicht nur Fahrgeschäfte, Buden und Verkaufsstände, sondern selbstverständlich auch die heimischen Geschäftsleute geöffnet. Es ist diese bunte Mischung, die den Kalten Markt alljährlich zu einem großen Publi- kumsmagneten macht, der Jung und Alt anzieht. Eine Atmosphäre, die zum lockeren Bummeln, ausgelassenen Feiern und Freunde treffen einlädt. Denn es bewahrheitet sich immer wieder: Auch wenn man sich sonst das ganze Jahr nicht sieht, spätestens am Kalten Markt ist es soweit. Aus allen Ecken Deutschlands, ja sogar aus angrenzenden Ländern, reisen die Menschen wieder einmal in die Heimat nach Schlüchtern, um gemeinsam den Kalten Markt zu feiern und alte Freunde zu treffen. Natürlich laden auch die Geschäfte der Innenstadt über die Markttage wieder zum gemütlichen Einkaufen ein. Am Kalte-Markt-Sonntag besteht zusätzlich von 13.00 bis 19.00 Uhr die Gelegenheit zum Extra-Shopping im Rahmen der Sonntagsöffnung. Einkaufen vor Ort Apropos Einkaufen in Schlüchtern: Die Initiative „Heimat shoppen“ startet 2022 zum zweiten Mal auch im Main-Kinzig-Kreis. Unter dem Motto „Kauf da, wo du wohnst!“ beteiligen sich hier 22 Kommunen. Mit am Start ist auch Schlüchtern. Mit Hilfe unseres Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. werden die Einzigartigkeit und die Stärken der ortsansässigen Händler, Dienstleister und Gastronomen herausgestellt. „Heimat shoppen“ sichert Arbeit und Ausbildung vor Ort. Und es macht die heimischen Städte und Gemeinden lebenswerter. Jede Bürgerin und jeder Bürger haben die Möglichkeit, durch den regionalen Einkauf - egal ob online oder vor Ort - das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Ziel der Aktion ist es, das gute Gefühl zu stärken, mal wieder vor Ort und damit Teil der Gemeinschaft in der Region zu sein. Wir rufen daher dazu auf: „Kommen Sie gerne in unsere Innenstadt – wir freuen uns auf Ihren Besuch!“ Lob für Schüler-Projekt An dieser Stelle noch ein großes Lob von meiner Seite an zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13BG der Kinzig-Schule Schlüchtern. Diese haben unter Anleitung von Lehrer Christian Riek sowie dem WITO als diesjährigen Projektpartner – namentlich durch Gerd Neumann und mich - nach einjähriger eifriger Arbeit das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ vorgestellt. Und das kann sich sehen lassen. Die Aufgabenstellung war „Die touristische Vermarktung des Bergwinkel“. Hierzu hatten die Kinzigschüler im Rahmen einer grundlegenden Analyse festgestellt, dass es erhebliche Probleme bei der Vermarktung der touristischen Angebote in der Region gibt. Schlüchtern, Sinntal und Steinau – jede Gemeinde wuselt in diesem Bereich alleine vor sich hin. Dabei gingen Reichweite und Potenzial verloren. Eine Gesamtvermarktung würde allen Beteiligten helfen, so das Ergebnis der Analyse. Der Nachwuchs hat im Anschluss profimäßig nach Lösungen gesucht und für jede der Regionen eine eigene Marketingaktion entwickelt, die für unvergessliche Momente bei den Besuchern sorgen soll. Und sie haben noch ein ganzes Stück weitergedacht und dazu gleich einen Flyer, Postkarten und den digitalen Auftritt konzipiert. Mehr dazu in dieser Zeitung. Nach meiner Meinung eine super Leistung der jungen Damen und Herren, deren Ergebnis in den heimischen Rathäusern auf jeden Fall Beachtung finden sollte. Von WITO-Seite werden wir an die Verantwortlichen der drei Gemeinden auf jeden Fall hierzu herantreten. Nun wünsche ich allen einen wunderschönen, geselligen Kalten Markt mit vielen netten persönlichen Begegnungen und frohen Stunden. Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

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