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  • Umweltpreis des Kreises geht an "Klimapakt für Schlüchtern"

    Juhuu! Unsere Initiative "Klimapakt für Schlüchtern" wurde mit dem Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Darüber haben viele Medien aus der Region berichtet. Nachfolgend können Sie die Artikel aufrufen und lesen: Kinzigtal Nachrichten: Umweltpreis an „Klimapakt Schlüchtern“: Anpflanzen von „Zukunftswäldern“ auf Wald-Brachen Osthessen-Zeitung: „Klimapakt für Schlüchtern“ erhält Umweltpreis des Kreises Kinzig.News: Diese Initiativen & Organisationen werden mit dem Umweltpreis gekürt OP Online: Umweltpreis des Main-Kinzig-Kreises geht nach Nidderau, Maintal, Erlensee und Schlüchtern

  • Im Focus November: Andreas Beck Kalte Markt Präsident 2022

    Begeisterter Gardist und Sänger Andreas Beck regiert den Kalten Markt / Vereinsmeier mit Präsidenten-Gen in Familie Von Ulrich Schwind Andreas Beck stammt nicht nur aus einer bekannten Schlüchterner Familie, sondern hat auch eine „präsidiale Verwandtschaft“. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis der 60-Jährige auch in dieses Amt gehoben wurde. Beim Kalten Markt 2022 ist es nun soweit und Andreas Beck ist der 70. Präsident des beliebten Heimatfestes. Er ist ein echter Schlüchterner Bub, der mit seinen sechs Geschwistern im Herzen der Stadt in der Krämerstraße aufwuchs. Da gibt es nur einen kleinen Schönheitsfleck in seiner Vita: Der Regent wurde in Büdingen geboren. Dies war dem Umstand geschuldet, dass sein Vater seinerzeit dort arbeitete. Doch als Andreas drei Jahre alt war, zogen seine Eltern Marianne und Karl-Ewald zurück in den Bergwinkel und dort in das Beck´sche Elternhaus. Er war bei den sieben Kindern als Sprössling Nummer vier die „goldene Mitte“. Seine Schwester Christine Nammert ist mittlerweile schon verstorben. Im Jahr 1963 regierte bereits sein Onkel Werner Beck den Kalten Markt, 1984 sein Vater Karl-Ewald, der sich als Dirigent in der Region einen großen Namen machte, sowie 1994 Jörn Hagemann, der heutige Präsident der Präsidenten. Andreas Beck absolvierte die klassische Bildungsstrecke: Besuch von Grund-, Real- und Fachoberschule. Nach dem Fachabitur absolvierte er eine Ausbildung zum Technischen Zeichner bei der Firma Schöhl Haustechnik in Birstein, wo er heute immer noch arbeitet – insgesamt bereits einen respektablen Zeitraum von über 30 Jahren. Dabei widmet er sich besonders der technischen Planung von Großprojekten, vorwiegend in Frankfurt. Zum Kalten Markt tritt der Schlüchterner als frischgebackener „60er“ in Erscheinung. Der runde Geburtstag Ende Oktober wurde aber nicht groß gefeiert. Logisch in Anbetracht der großen Präsidentschaft. Apropos runde Zahlen: Andreas Beck ist in diesen Tagen auch zehn Jahre mit seiner Frau Susanne verheiratet. Sie hatte er ganz modern vor fast 20 Jahren per Internet kennengelernt. Daraus entstand zunächst eine echte Fernbeziehung, weil sie aus Halle in Sachsen-Anhalt stammt. Und zwischen Halle und Schlüchtern liegen nun einmal rund 350 Kilometer. Also wurde viereinhalb Jahre eifrig gependelt. Meist war es Andreas, der den weiten Weg Richtung Osten an Wochenenden zurücklegte. Dann musste eine Entscheidung her, und die hieß: Susanne kommt nach Schlüchtern. „Wenn er von Schlüchtern weggezogen wäre, wäre er kaputt gegangen“, mutmaßt sie heute. Sie selbst hat sich hier im Bergwinkel gut eingelebt. Zu dem Ehepaar gehören übrigens vier Kinder. Zwei von ihm, zwei von ihr. Also eine echte Patchwork-Familie. Der 60-Jährige hat die üblichen Beck-Gene im Blut: die der Vereinsmeierei. Dabei hat er zwei große Schwerpunkte: Gardewesen und Chorgesang. Schon als Kind folgte er dem Vorbild seiner beiden Brüder Klaus und Harald und schloss sich Anfang der 1970er Jahre der Historischen Bürgergarde der Stadt Schlüchtern an – und zwar zunächst als Kanonier. In den rund 50 Jahren, die er mittlerweile diesem Traditionsverein angehört, arbeitete er sich dann zum Kleiderwart und Beisitzer hoch, bevor er im Jahr 2017 das Amt des Vorsitzenden übernahm, das er bis zum heutigen Tag bekleidet. Vom militärischen Rang war die Entwicklung vom Gardisten über den Gewehrträger und den Trommler zum Fähnrich. Die Bürgergarde ist für ihn wie eine große Familie, die von einem guten Zusammenhalt geprägt wird. Und weil ihm die Arbeit so viel Spaß macht, investiert er auch viel Zeit in den Verein. Vier bis fünf Stunden sind es wohl jede Woche. Neben Papierkram kümmert er sich vor allem auch um ein modernes digitales Fotoarchiv. Seine zweite große Leidenschaft ist der Chorgesang. Mit 14 Jahren stieß er – ebenfalls durch seine Brüder und auch Schwestern – zum Chor „Eintracht“ und dort zu der Jugendgruppe „Eintracht Singers“, die später in „Young Selection“ umbenannt wurde und von ihm als musikalischer Leiter angeführt wurde. Nachdem sich der Eintracht-Chor aufgelöst hatte, unterstützt er heute als zweiter Bass den Liederkranz Breitenbach. Und ferner als passives Mitglied die Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern. Früher als Kind stärkte er zudem als Rechtsaußen die C-Junioren der Sportgemeinschaft Schlüchtern. Ansonsten lässt er es in der übrigen Freizeit ruhig angehen: Da spielt er mal Gitarre, was er sich selbst beigebracht hat. Oder wandert mit Kumpels durch den Spessart. Oder übernimmt in der heimischen Küche die Regie. Sauerbraten, Grüne Soße oder Backofenkartoffeln entstehen da unter seinen Händen. Auch Hausarbeit mit Putzlappen und Besen ist ihm nicht fremd. Und in einer ruhigen Minute frönt er seiner Leidenschaft als Winnetou-Fan. Alle Bücher und Filme von Karl May hat er bereits verschlungen. Einmal Kalte-Markt-Präsident zu sein, davon hat Andreas Beck schon als Kind geträumt. Auch später, als er als Gardist bei der Markteröffnung vor der Bühne stand, wünschte er sich, auch mal „da oben stehen zu dürfen“. Seine Familie war wegen des Elternhauses in der Krämerstraße schon immer ganz dicht am Geschehen dran, zumal in früherer Zeit das Soldatenlager der Garde direkt vor der Haustür stattfand. „Da war bei uns für alles Dreh- und Angelpunkt“, erinnert sich der 60-Jährige. Egal, was auch fehlte, vom Handtuch bis zum Kaffee, alles wurde im Hause Beck besorgt. Selbst die Frühstückseier wurden dort gebacken. So etwa mit 50 Lebensjahren verfestigte sich der Gedanke zusehends, einmal Präsident zu werden. Als dann vor zwei Jahren die Bürgergarde ihr 70-jähriges Bestehen feierte, sollte es klappen. Doch die Corona-Pandemie machte dem Plan einen Strich durch die Rechnung. Also nun zwei Jahre später ist es soweit. Auf Vorschlag der Bürgergarde kam er in das Amt. Und wird – Achtung Jubiläum – der 70. Präsident. Susanne und Andreas Beck sind hochmotiviert: „Jetzt machen wir ordentlich Party!“ Dem Rückhalt in seiner Familie kann er sich gewiss sein. Selbst seine Schwester Gaby Fitzpatrick kommt eigens aus Amerika angereist. Und er ist schon ganz gespannt, wie es ist, „mal ganz oben zu stehen“. Ansonsten will er sich bodenständig geben und so oft wie möglich unter das Volk mischen.

  • Abschlussarbeit Wirtschaft am Markt Wo Kultur auf Natur trifft

    Kinzigschüler entwickeln für drei Kommunen gemeinsames Marketingkonzept / Überschwängliches Lob für Projekt-Arbeit Lob von allen Seiten: Die zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13BG der Kinzig-Schule Schlüchtern haben nach einjähriger eifriger Arbeit das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ vorgestellt. Und das kann sich sehen lassen. Das Projekt wird jedes Jahr an der Schule durchgeführt – mit wechselndem Partner. In diesem Jahr war dies der Verein für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO). Die Kinzigschüler hatten dabei im Rahmen einer grundlegenden Analyse festgestellt, dass es erhebliche Probleme in der Vermarktung der touristischen Angebote in der Region gibt. Schlüchtern, Sinntal und Steinau – jede Gemeinde wuselt in diesem Bereich alleine vor sich hin. Dabei gingen Reichweite und Potenzial verloren. Eine Gesamtvermarktung würde allen Beteiligten helfen, so das Ergebnis der Analyse. Unter Anleitung von Projektleiter Christian Riek sowie Axel Ruppert und Gerd Neumann (beide WITO) wagten sich die Akteure zunächst an eine fundierte Untersuchung der Problembereiche. Dazu gehörte auch die Befragung von etwa 100 Bürgerinnen und Bürgern. Dabei kam heraus, dass grundsätzlich weniger Interesse an einem längeren Aufenthalt besteht, sondern besonders Tagestouristen die Region ansteuern wollen. Die Menschen suchen Ruhelandschaft und Wohlfühloase vor Ort, Heimat und Geborgenheit. Aus diesen Erkenntnissen wurde ein neues Image erarbeitet. Nach dem Willen des Nachwuchses heißt es künftig auf dem neuen Logo „Durchatmen im Bergwinkel“, darunter drei Bergspitzen. Und der Slogan „Wo Kultur auf Natur trifft.“ Und dazu erarbeitete das Zwölfer-Team ein eigenes Marketingkonzept. Für das Sinntal schlagen sie einen interaktiven Fotohotspot vor. Eine überdimensionale hölzerne Kamera soll an einem prägnanten Ort installiert und als attraktiver Anziehungspunkt ausgewiesen werden. In Schlüchtern soll eine große bunte Wand kreativ bemalt werden, um damit Menschen für Fotoaufnahmen und mehr anzulocken. Bislang ist der Standort noch nicht gefunden, doch möglicherweise wird sie am neuen Kultur- und Begegnungszentrum Wirklichkeit werden. In Steinau soll ein „Märchenweg“ angelegt werden. Eine dreieinhalbstündige Tour, die beispielsweise an Teufelshöhle und Bergweiher vorbeiführt. Drei unterschiedliche Marketingaktionen, die alle für unvergessliche Momente bei den Besuchern sorgen sollen. Und die Schülerinnen und Schüler haben noch ein ganzes Stück weitergedacht und dazu gleich einen Flyer, Postkarten und den digitalen Auftritt konzipiert. Beispielsweise entwickelten sie eine Instagram-Seite, eine Digitale Karte mit 258 Einträgen wie Ereignisplätzen, Orten, Attraktionen und kulinarischen Angeboten, ein 3D-Logo und eine Bergwinkel- Website. „Super, super, super“, zeigte sich WITO-Chef Axel Ruppert nach der Präsentation begeistert. Die Akteure hätten eine sehr gute Analyse vorgenommen und konzentriert auf das Ziel hingearbeitet. Auch von Gerd Neumann kam ein „ganz großes Kompliment“. Die Schüler hätten ein „tolles Konzept“ vorgelegt und mit „viel Herzblut“ gearbeitet. Projektleiter Christian Riek sprach von einem „wahnsinnig spannenden Projekt“, bei dem viel Kreativität entstanden sei. Lob auch von Schulleiter Karsten Günder: „Eine sehr bereichernde Veranstaltung.“ Nach der gelungenen Präsentation konnten sich die Besucher noch detailliert an einzelnen Ständen mit den Ergebnissen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ beschäftigen. Beteiligte Schüler/innen (Nicht in Reihenfolge des Bildes): Emily Bernt, Viola Ciliku, Sarah Heiliger, Janine Jäger, Evelyn Lehning, Tobias Leipold, Silas Mergler, Arina Milijenko, Rosina Schwind, Renda Sevilgen, Anser Solangi, Nils Weigand Hinten rechts: Projektleiter Christian Riek, Axel Ruppert (WITO) und Gerd Neumann (WITO)

  • Stadtzeitung November 2022

    Stadtzeitung November 2022 hier lesen Liebe Leserinnen und Leser, ja, soll es denn wirklich wahr werden: Nach drei Jahren wird in diesem Jahr am ersten November-Wochenende endlich wieder unser Kalter Markt gefeiert. Die Festtage gehen von Freitag, 4. November, bis Dienstag, 8. November. Doch schon davor werden wichtige Akzente gesetzt. Los geht es am Mittwoch, 2. November, und Donnerstag, 3. November. Jeweils um 19.00 Uhr bilden erstmals zwei „Schlüchterner Abende“ den Auftakt mit einer Mischung aus Filmbeiträgen, Musik- und Tanzdarbietungen. Ein Dank an dieser Stelle an die Organisatoren, den Club der Kalte-Markt-Präsidenten sowie die Aktionsgemeinschaft Schlüchterner Vereine. Richtig offiziell wird es dann am Freitagabend, wenn um 18.30 Uhr die Markteröffnung über die Bühne geht. Dieses Mal wegen der Bausituation nicht auf dem Rathausplatz, sondern im schönen Ambiente des Klosterhofes, vor der Zehntscheune. Mit Musik, Festreden und in Gesellschaft zahlreicher Honoratioren und Bürger mündet alles in den ent- scheidenden Satz des diesjährigen Präsidenten Andreas Beck: „Der Kalte Markt 2022 ist eröffnet.“ Über die Markttage haben nicht nur Fahrgeschäfte, Buden und Verkaufsstände, sondern selbstverständlich auch die heimischen Geschäftsleute geöffnet. Es ist diese bunte Mischung, die den Kalten Markt alljährlich zu einem großen Publi- kumsmagneten macht, der Jung und Alt anzieht. Eine Atmosphäre, die zum lockeren Bummeln, ausgelassenen Feiern und Freunde treffen einlädt. Denn es bewahrheitet sich immer wieder: Auch wenn man sich sonst das ganze Jahr nicht sieht, spätestens am Kalten Markt ist es soweit. Aus allen Ecken Deutschlands, ja sogar aus angrenzenden Ländern, reisen die Menschen wieder einmal in die Heimat nach Schlüchtern, um gemeinsam den Kalten Markt zu feiern und alte Freunde zu treffen. Natürlich laden auch die Geschäfte der Innenstadt über die Markttage wieder zum gemütlichen Einkaufen ein. Am Kalte-Markt-Sonntag besteht zusätzlich von 13.00 bis 19.00 Uhr die Gelegenheit zum Extra-Shopping im Rahmen der Sonntagsöffnung. Einkaufen vor Ort Apropos Einkaufen in Schlüchtern: Die Initiative „Heimat shoppen“ startet 2022 zum zweiten Mal auch im Main-Kinzig-Kreis. Unter dem Motto „Kauf da, wo du wohnst!“ beteiligen sich hier 22 Kommunen. Mit am Start ist auch Schlüchtern. Mit Hilfe unseres Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. werden die Einzigartigkeit und die Stärken der ortsansässigen Händler, Dienstleister und Gastronomen herausgestellt. „Heimat shoppen“ sichert Arbeit und Ausbildung vor Ort. Und es macht die heimischen Städte und Gemeinden lebenswerter. Jede Bürgerin und jeder Bürger haben die Möglichkeit, durch den regionalen Einkauf - egal ob online oder vor Ort - das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. Ziel der Aktion ist es, das gute Gefühl zu stärken, mal wieder vor Ort und damit Teil der Gemeinschaft in der Region zu sein. Wir rufen daher dazu auf: „Kommen Sie gerne in unsere Innenstadt – wir freuen uns auf Ihren Besuch!“ Lob für Schüler-Projekt An dieser Stelle noch ein großes Lob von meiner Seite an zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 13BG der Kinzig-Schule Schlüchtern. Diese haben unter Anleitung von Lehrer Christian Riek sowie dem WITO als diesjährigen Projektpartner – namentlich durch Gerd Neumann und mich - nach einjähriger eifriger Arbeit das Ergebnis ihrer Arbeit im Rahmen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ vorgestellt. Und das kann sich sehen lassen. Die Aufgabenstellung war „Die touristische Vermarktung des Bergwinkel“. Hierzu hatten die Kinzigschüler im Rahmen einer grundlegenden Analyse festgestellt, dass es erhebliche Probleme bei der Vermarktung der touristischen Angebote in der Region gibt. Schlüchtern, Sinntal und Steinau – jede Gemeinde wuselt in diesem Bereich alleine vor sich hin. Dabei gingen Reichweite und Potenzial verloren. Eine Gesamtvermarktung würde allen Beteiligten helfen, so das Ergebnis der Analyse. Der Nachwuchs hat im Anschluss profimäßig nach Lösungen gesucht und für jede der Regionen eine eigene Marketingaktion entwickelt, die für unvergessliche Momente bei den Besuchern sorgen soll. Und sie haben noch ein ganzes Stück weitergedacht und dazu gleich einen Flyer, Postkarten und den digitalen Auftritt konzipiert. Mehr dazu in dieser Zeitung. Nach meiner Meinung eine super Leistung der jungen Damen und Herren, deren Ergebnis in den heimischen Rathäusern auf jeden Fall Beachtung finden sollte. Von WITO-Seite werden wir an die Verantwortlichen der drei Gemeinden auf jeden Fall hierzu herantreten. Nun wünsche ich allen einen wunderschönen, geselligen Kalten Markt mit vielen netten persönlichen Begegnungen und frohen Stunden. Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

  • K&K Gastro- u. Fleischereitechnik GmbH & Co. KG

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Schlüchtern anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Bäckereien, Restaurants, Metzgereien: Sie alle können auf die Expertise von der K&K Gastro- u. Fleischereitechnik GmbH & Co. KG vertrauen. Jürgen Klitsch und Sohn Marvin haben im Juli 2021 ihr Unternehmen gegründet – mittlerweile ist das Team auf insgesamt sechs Köpfe angewachsen. Und was bietet K&K an? „Wir sind der Spezialist für Großküchen“, sagt Jürgen Klitsch, „von der Planung über den Vertrieb bis hin zur Installation stehen wir den Kunden immer zur Seite.“ Der Hauptsitz des Familienunternehmens befindet sich in Hosenfeld, geplant ist aber, „sich an mehreren Orten niederzulassen. Noch stehen wir mit unserem Unternehmen am Anfang eines langen Weges. Wir haben zum Beispiel noch keine Auszubildenden. Das wollen wir aber 2023 ändern“, sagt Marvin Klitsch. Zum Portfolio von K&K gehört das Ausstatten von Gastronomien, Bäckereien und Fleischereien. Neben dem eigentlichen Ladenbau kümmern sich Jürgen und Marvin Klitsch mit ihrem Team auch um Reparaturen, die gesamte Elektrotechnik sowie um fachgerechte Wartungen. „Von uns gibt es eben alles aus einer Hand“, sagt Jürgen Klitsch. Marvin Klitsch ist übrigens gelernter Werkzeugmechaniker, Vater Jürgen hat eine Ausbildung zum Elektroinstallateur in der Tasche. Anschließend hat er sich zum Projektleiter und Kundendienstleiter weitergebildet. Und was war das bislang interessanteste Projekt von K&K? „Wir hatten schon viele spannende Aufträge, aber einer ist uns besonders im Kopf geblieben“, sagt Jürgen Klitsch. „Jüngst haben wir in der Schlüchterner Gartenstraße die Filiale Der Meisterbäcker umgebaut und fertiggestellt. Wir führten die Planung, Gestaltung und den kompletten Umbau bis zur Übergabe aus.“ Dort ist auch das Foto entstanden. Dem WITO ist K&K übrigens beigetreten, weil „Schlüchtern ein schöner Standort ist und wir hier in der Gegend viele Kunden haben“, sagt Marvin Klitsch abschließend. Kontakt: K&K Gastro- u. Fleischereitechnik GmbH & Co.KG Höfchenstr. 13 36154 Hosenfeld 06650-91 97 15 Mobil – Jürgen Klitsch: 0175-197 020 2 Mobil – Marvin Klitsch: 0175-202 405 9 info@gastro-kk.de www.gastro-kk.de Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7 bis 17 Uhr Notdienst vorhanden

  • Vorsicht Abmahnung!

    Abmahnungen wegen "Google Fonts" auf der Internetseite Sehr geehrte WITO-Mitglieder, aktuell werden zahlreiche Firmen wegen Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung auf ihrer Internetseite abgemahnt. Kanzleien wie "RAAG" rufen die Internetseite des Unternehmens auf und überprüfen, ob die darauf verwendeten Schriften von Google stammen und bei Aufruf der Seite von Google Servern geladen werden. Da auch die IP-Adresse des Aufrufenden an Google weitergegeben wird, ist damit eine Weitergabe personenbezogener Daten in die USA ohne Einwilligung verbunden. Da diese Weitergabe sofort bei Aufruf der Seite erfolgt, ist sie auch nicht durch eine vorgeschaltete Cookie-Zustimmung oder Hinweise in der Datenschutzerklärung legitimierbar. Dem Grunde nach liegt nach heutiger Rechtslage also ein Rechtsverstoß vor, auch wenn 80 Prozent der Webseiten Google Fonts nutzen und dabei in der Regel genau diese Weitergabe durchführen. Sie sollten kurzfristig prüfen lassen, ob Ihre Internetseiten Google Schriften nutzen. Diese können auch lokal auf dem Internet- Server Ihrer Internetseite gespeichert werden, so dass keine Datenweitergabe an Google mehr erfolgt. Dies sollte sehr zeitnah umgesetzt werden, um derartigen Abmahnungen vorzubeugen. Ihr WITO Schlüchtern

  • Familienherz I liebevoll begleitet

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Schlüchtern anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Wenn Mütter Probleme beim Stillen haben, nicht wissen, wann ihr Kind bereit für Beikost ist oder sich wundern, warum ihr Baby nicht schlafen möchte, können sie eine Familienbegleiterin zu Rate ziehen. In Schlüchtern hilft Alice Roth von „familienherz I liebevoll begleitet“ bei all diesen Themen weiter. Sie gibt Workshops, Kurse und Einzelberatungen zu den Themen Stillen, Muttermilchersatz, Baby- und Kleinkindschlaf, Beikost und kindliche Entwicklung, und sagt über sich Folgendes: „Ich sehe mich als Begleiterin für eine entspannte Baby- und Kleinkindzeit.“ Mit ihrem Angebot schließt Roth eine Versorgungslücke in Schlüchtern. Ihre Beratungen sind bindungs- und bedürfnisorientiert: „Ich berate so, dass nicht nur die Mutter, sondern alle Familienmitglieder eine entspannte Zeit haben. Das ist mein Alleinstellungsmerkmal.“ Solche Beratungen gibt Alice Roth übrigens meist online oder telefonisch. Möglich sind aber auch Hausbesuche. Zum Kundenstamm gehören nicht nur Familien, sondern auch Tagesmütter und Erzieher. Seit Oktober 2022 berät Alice Roth zusätzlich in den Räumlichkeiten „Mittelpunkt – Raum für Körper und Seele“ oberhalb der Lotichius-Apotheke (Lotichiusstraße 46). Dem WITO ist Alice Roth aus plausiblen Gründen beigetreten: „Schlüchtern hat viel Potenzial, das durch dieses gezielte Marketing vom WITO vorangebracht werden kann. Gemeinsam sind wir Unternehmer stark. So einen Zusammenschluss finde ich daher sehr sinnvoll.“ Kontakt: Alice Roth Zur Lieserhöhe 19 36381 Schlüchtern hallo@familienherz-liebevollbegleitet.de www.familienherz-liebevollbegleitet.de Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

  • Im Focus Oktober: Nicole Behrendt Mobile Fachfußpflege

    Mobile Fachfußpflege nach medizinischen Richtlinien Nicole Behrendt verwöhnt die Füße und damit den Menschen / Breites Leistungsspektrum Von Ulrich Schwind Sie leisten Tag für Tag dem Menschen treue Dienste, weil er mit ihnen fest auf dem Boden der Tatsachen steht: Gemeint sind die Füße. Für diese tollen Dienste gebührt es ihnen auch, ab und zu eine perfekte Pflege zu bekommen. Diese bietet Nicole Behrendt aus Schlüchtern an. Die 40-Jährige ist gelernte medizinische Fachangestellte und übt diesen Beruf auch weiterhin in einer Arztpraxis aus. Zusätzlich hat sie sich jedoch als Fachfußpflegerin nach medizinischen Richtlinien qualifiziert, im April 2021 erfolgreich die Prüfung absolviert und anschließend selbstständig gemacht. Seitdem hat sich die gebürtige Vogelsbergerin mit qualitativ hochwertiger Arbeit einen festen Kundenstamm in der Region aufgebaut. Dabei gibt es eine Besonderheit: Nicole Behrendt betreut die Menschen ausschließlich bei ihnen zuhause, was für die Kunden einen angenehmen Service bedeutet. Darunter sind nicht nur Einzelpersonen, sondern beispielsweise auch Bewohnerinnen und Bewohner von Altenpflegeheimen, Betreutem Wohnen für Menschen mit Handicap sowie von Hospizen. Denn in den Gemeinschaftseinrichtungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht für diese Art von Pflegeleistungen zuständig. Die Fachfrau fährt Adressen nicht nur im Bergwinkel und oberen Kinzigtal an, sondern auch in den südlichen Teilen der Kreise Vogelsberg und Fulda. Ihre Dienste werden mehr von Frauen denn von Männern nachgefragt. Neue Kunden werden erfahrungsgemäß meist durch Mund-zu-Mund-Propaganda auf sie aufmerksam. Das Behandlungsspektrum der 40-Jährigen ist breit gefächert. Sie formt und kürzt die Nägel, behandelt eingewachsene Exemplare, Hornhaut, Schrunden, Druckstellen, Hühneraugen, Nagelpilze und verdickte Nägel (Holznägel). Doch sie kennt auch ihre Grenzen, beispielsweise bei Diabetes-Füßen oder eingewachsenen Nägeln. Da verweist sie dann freundlich zur Behandlung an eine ausgebildete Podologin oder gar einen Chirurgen, damit eine fachmännische Behandlung gewährleistet ist. Auch darf sie keine Kassenleistungen anbieten. Zu dem Termin bringt sie alles Arbeitszeug in einem großen Rucksack mit, inklusive einem Hocker für ihr gute Sitzposition während der Behandlung. Der Kunde muss lediglich ein eigenes Handtuch bereithalten, für sich eine bequeme Sitzgelegenheit finden – egal ob auf der Couch oder einem Stuhl – und sich etwa eine Stunde Zeit nehmen. „Ich gehe selbst regelmäßig zur Fußpflege und bin immer wieder fasziniert davon, wie gut sich meine Füße danach anfühlen“, sagt Nicole Behrendt. Doch wenn man die Arbeiten selbst macht, kann man auch viel falsch machen, weiß die 40-Jährige. Häufig sind dann unnötige Schmerzen die Folge. Und das Schönste kommt bei ihr zum Schluss: Nach der Behandlung werden die Füße mit Schaum eingecremt und einer Erholungsmassage verwöhnt. „Damit die positive Wirkung der Fußpflege noch ein bisschen anhält“, schmunzelt sie und empfiehlt, diese Behandlung alle sechs Wochen zu wiederholen. Nettes Beiwerk sind übrigens ihre Gespräche mit den Kundinnen und Kunden während des Termins. Nicole Behrendt mag ihre Tätigkeit. Schließlich sehe sie anschließend stets ein positives Ergebnis. Sie liefert quasi eine Handwerksleistung im medizinischen Bereich ab. „Ich biete nicht nur eine Dienstleistung, sondern auch eine Hilfeleistung an.“ Dabei ist ihr sehr bewusst, dass es sich dabei um eine intime Tätigkeit handelt, die ein gewissen Vertrauen voraussetzt. Ein Irrglaube sei es, die Dienste einer Fußpflegerin nur bei Problemfüßen in Anspruch zu nehmen. Jeder könne jederzeit eine solche wohltuende Behandlung buchen und genießen. Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung als medizinische Fachangestellte und wollte nach der Geburt ihres Sohnes als Alleinerziehende weiterhin einen Beruf ausüben, „bei dem ich Kontakt zu Menschen habe und bei dem auch der medizinische Aspekt nicht fehlt“. Als Fußpflegerin könne sie ihre Arbeit perfekt mit der Betreuung ihres Kindes vereinbaren. Außerdem mag sie die freie Zeiteinteilung und damit verbunden das Stück Freiheit in ihrer Tätigkeit. Im Verein für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) ist Nicole Behrendt schon bald nach ihrem Schritt in die Selbstständigkeit Mitglied geworden, weil sie noch recht frisch in Schlüchtern ist „und der Verein ein tolles Netzwerk bietet, um Kontakte zu knüpfen und bekannter zu werden“. Mobile Fachfußpflege Nicole Behrendt Schlüchtern Termine von Montag bis Samstag nach telefonischer Vereinbarung Telefon 0160/2029963 Mail ​behrendt-fusspflege@gmx.de

  • Stadtzeitung Oktober 2022

    Stadtzeitung Oktober 2022 hier lesen Liebe Leserinnen, liebe Leser, bestimmt kennen Sie „Die Sendung mit der Maus“. Aber warum denn immer nur die Maus fragen… man kann sich doch auch mal bei der Stadt Schlüchtern Rat suchen. So wie Mitte September bei „Frag doch mal die Stadt 3.0“. Die dritte Veranstaltung dieser Art lockte viele Menschen einen Samstagnachmittag lang in die Stadthalle. Dort hatte das städtische Team zusammen mit mehreren externen Planungsbüros und Firmen einen bunten Informations-Cocktail zusammengestellt. Bürgerinnen und Bürger konnten sich so aus erster Hand über die aktuellen Bauprojekte in der Stadt unterrichten lassen – und ihre Fragen stellen. Und da gibt es wahrlich derzeit einige Themen in der Stadt und den Stadtteilen. Allen voran die Neubaupläne für das Langer-Areal, dann die Errichtung des Kultur- und Begegnungszentrums, die Neugestaltung der Außenlage Stadthalle/Schlösschen sowie des Rathausplatzes, aber auch Pläne für Gemeinschafts- und Feuerwehrhäuser in den Dörfern rundherum, um nur einige herausragende Projekte zu nennen. Also, es tut sich mächtig etwas in Schlüchtern. Wer jetzt schon an den Kalten Markt denkt… Natürlich gibt es da Kritiker, die monieren, dass es an allen Ecken und Enden in der Bergwinkelstadt derzeit Bagger und Sperrungen gibt. Da mag etwas dran sein. Aber ich denke, wir sollten momentan alle ein bisschen Weitsicht wagen. In dieser „heißen“ Bauphase ist Geduld und Ausdauer gefragt. Und wir dürfen auch schon zufrieden auf Erreichtes blicken. Schauen wir auf die Ausbesserungsarbeiten im Bereich Hanauer Straße/Unter den Linden und beim Untertor-Kreisel. In relativ kurzer Zeit wurde hier der Fahrbahnbelag wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt und die Sperrungen, die von allen Verkehrsteilnehmern umfangreiche Umfahrungen abverlangten, pünktlich zum Schulbeginn wieder aufgehoben. Und ich denke, das Ergebnis kann sich unbedingt sehen lassen. Uns fällt es vielleicht aktuell schwer, den vielen Baumaßnahmen durch ihre täglichen Belastungen und Herausforderungen, die sie für uns bringen, Positives abzugewinnen. Von anderen Orten blickt aber durchaus das eine und andere neidische Auge auf Schlüchtern, und ich höre immer wieder die anerkennenden Worte „Bei Euch tut sich wenigstens was!“ Und wo wir schon bei den positiven Nachrichten sind: Wir nähern uns derzeit unaufhaltsam einem besonderen Ereignis. Anfang November feiern wir in Schlüchtern wieder unseren Kalten Markt. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause soll am ersten Wochenende das beliebte Heimatfest erneut stattfinden. Ich denke, darauf freuen sich viele Menschen jetzt schon – ich übrigens auch. Wer jetzt schon an Weihnachten denkt… Wir haben Oktober – und Weihnachten naht unaufhaltsam. Wer jetzt schon über Geschenke für seine Liebsten grübelt, für den habe ich einen tollen Tipp: der Schlüchterner Gutschein. Dieser kann von jedem Kunden jeden Tag und rund um die Uhr kinderleicht selbst digital erworben werden. Unter der Internet-Adresse www.schluechtern-gutschein.de geht das bequem im Gutschein-Onlineshop des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO). Das Tolle dabei: Der Betrag kann frei gewählt werden. Bei über 70 Partnerbetrieben ist das Dokument einlösbar. Die stets aktuelle Liste findet sich ebenfalls auf der Seite des Gutschein-Onlineshops. Selbstverständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, fertig gedruckte Gutscheine bei insgesamt zehn Gutschein-Partnern vor Ort zu erwerben. Aber egal ob online oder vor Ort: Mit dem Kauf eines Gutscheins leisten Sie einen wertvollen Beitrag für lokale Wirtschaftsförderung in Schlüchtern, denn das Geld bleibt in der Region, kommt unserer heimischen Geschäftswelt und damit letztlich uns allen direkt zugute. Einen goldenen Oktober wünscht, Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstandes des WITO Schlüchtern

  • Axa-Hauptvertretung George Unsinn-Bender

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Corona-Zeiten anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Inhaber der Axa-Hauptvertretung in der Krämerstraße 45 ist George Unsinn-Bender. Der Fachwirt für Finanzberatung kümmert sich um Versicherung, Finanzierung und Immobilien. In diesen Zeiten hat er die digitale Beratung und die Erreichbarkeit noch einmal deutlich ausgebaut. Kontakt: Axa-Hauptvertretung George Unsinn-Bender Krämerstraße 45 06661 2534 0170 3018258 George.unsinn-bender@axa.de www.axa-betreuer.de/george_unsinn_bender Bürozeiten: Mo., Mi., Do.: 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr Di. und Fr.: 9 bis 12 Uhr #Schlüchtern #WITO #WogibtswasinSchlüchtern #SupportYourLocals #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #IKEK #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #KlimapaktfürSchlüchtern #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis

  • Obst für Alle!

    Eine Aktion des BUND Schlüchtern-Sinntal-Steinau Um der Nahrungsmittelverschwendung entgegenzuwirken und um Obst von "herrenlosen" Bäumen, sog. "Freiobst" frei zugänglich zu machen, hat der BUND Schlüchtern-Sinntal-Steinau eine schöne Aktion ins Leben gerufen. Es wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schlüchtern im gesamten Gemeindegebiet Obstbäume kartiert und markiert, an denen Obst hängt, das keine Abnehmer hat bzw. keine Verwendung findet. Damit interessierte Bürgerinnen und Bürger wissen, wo es was zu holen gibt, wurden die Bäume mit einer weißen Farbmarkierung gekennzeichnet. Eine weiße Markierung am Baum bedeutet somit: Hier darf Obst geerntet werden! Um die Freude an dem „Freiobst" möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, gilt es ein paar grundsätzliche Regeln einzuhalten, die auch auf vom BUND aufgestellte. Schildern zu lesen sind: • Die Ernte ist nur für den Eigenbedarf gedacht. Daher bitte nur so viel Obst abpflücken, wie auch wirklich selbst verwertet werden kann. Keine kommerzielle Nutzung bitte! • Es dürfen keine Äste abgebrochen oder abgeschnitten, nicht auf Bäume geklettert und keine Leitern angestellt werden. • Auf den Wiesen herrscht absolutes Auto- und Zweiradverbot. • Die Ernte erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung bei Unfällen wird vom BUND oder dem/der Verpächter/in nicht übernommen.

  • Stadtzeitung September 2022

    Hier Stadtzeitung September 2022 lesen Liebe Leserinnen, liebe Leser, jetzt Anfang September enden die langen Sommerferien in Hessen. Sie waren geprägt von wochenlangem strahlendem Sonnenwetter. Da gibt es in diesem Jahr wirklich nichts zu mäkeln. Das heißt natürlich nicht, dass jetzt gleichzeitig der Sommer vorüber ist. Auch der September hält wettertechnisch noch durchaus schöne Tage parat. Und er hält tolle Veranstaltungen parat. Da lädt beispielsweise die Kultur-Schau „Kunst in der Natur“ noch bis Mitte September zum Staunen und Entdecken nach Hutten-Heiligenborn ein. „Kinzigtal total“ lockt am 11. September, mal wieder das Auto stehen zu lassen und sich mit Muskelkraft auf zwei oder mehr Rädern fortzubewegen. Die Freiwillige Feuerwehr Schlüchtern hat für den 4. September ein tolles Programm für die ganze Familie zum „Tag der offenen Tür“, verbunden mit dem 101-jährigen Jubiläum, vorbereitet. Beachtenswert ist auch das Gala-Konzert der Stadtkapelle Schlüchtern am 24. September. Weitere interessante Termine finden Sie im Veranstaltungskalender dieser Ausgabe der Stadtzeitung. Werkeln statt Wegwerfen Ich möchte dieses Vorwort nutzen, um auf zwei relativ junge Projekte in Schlüchtern hinzuweisen, die beide ein Ziel haben: Mehr Nachhaltigkeit, mehr Schutz der Umwelt. Da ist zum einen das Repair–Café. Wie der Name schon vermuten lässt, soll etwas gegen den Wegwerf-Wahn unternommen werden. Denn nicht alles, was defekt ist, muss gleich im Müll landen, sondern hat durchaus eine Chance auf Reparatur verdient. Der Wasserkocher, der nicht mehr heizt; der Staubsauger, der nicht mehr saugt; das Handy, das nicht mehr verbindet. Viele Lieblingsstücke sind zu schade, um sie wegzuwerfen. Auch wenn eine Reparatur oftmals zu teuer erscheint oder Ersatzteile schwierig zu beschaffen sind. Ein Repair-Café könnte Abhilfe schaffen. Ein erstes Treffen auf eine private Initiative hin brachte hierzu eine erfreuliche Resonanz. Einige Interessierte kamen zusammen und loteten Möglichkeiten für eine solche Einrichtung aus. Ein Anfang ist also gemacht. Natürlich werden weitere Mitstreiter gesucht. Wer Interesse hat, melde sich bitte unter info@repaircafe-schluechtern.de. Wirtschaft und Wald Das zweite Projekt, über das ich berichten möchte, ist der „Klimapakt für Schlüchtern“, eine Initiative unseres Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO). In einer Unterabteilung machen sich Interessierte unter der Regie von WITO-Mitglied Karl Friedrich Rudolf und meinen Vorstandskollegen Gerd Neumann sowie René Daniel Gedanken, wie in der heimischen Wirtschaft klimaschädliche Gase reduziert werden können. Oberstes Prinzip dabei: „Erst reduzieren, dann kompensieren.“ Soll heißen: Erste Priorität hat die Reduzierung vermeidbarer, unternehmensbedingter CO₂-Emissionen auf betriebsinterner Ebene. Zweites Ziel ist dann, mit den Unternehmen nach den Statuten des Klimapaktes durch das Pflanzen von Bäumen klimaneutral zu werden. Ein erster sichtbarer Erfolg ist die Pflanzung des sogenannten Zukunftswaldes bei Drasenberg. Doch das ist nur ein Anfang. Für das laufende Jahr hat der Klimapakt in Absprache mit den Forstämtern bereits weitere Fichtenbrachen in der Größenordnung von mehreren Hektar zur Aufforstung identifiziert. Bei den Anpflanzungen im Bereich Acis sowie in den Gemarkungen Elm und Breitenbach setzt die Klimainitiative auf heimische Baumarten. Der Klimapakt hat sich ein beeindruckendes Ziel gesetzt: Künftig will die WITO-Initiative pro Jahr rund zehn Hektar Wald aufforsten. Und das alles im Rahmen einer freiwilligen Vereins-Initiative. Mein Respekt. Und mein Dank an alle Verantwortlichen. Noch viele schöne Spät-Sommertage wünscht Ihnen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des Geschäftsführenden WITO-Vorstands

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