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- Jahresempfang 2020 ein voller Erfolg
450 Gäste folgten der Einladung der Stadt Schlüchtern und des WITO Schlüchtern e.V. am 17. Januar 2020 in die Schlüchterner Stadthalle. Bürgermeister Matthias Möller und WITO-Vorsitzender Axel Ruppert begrüßten die Gäste und gaben einen Ausblick auf das kommende Jahr. Sie stimmten auf die kommenden Herausforderungen ein, warfen aber auch einen positiven Blick zurück auf das schon erreichte. Beide stellten heraus wie wichtig, gerade in den kommenden Jahres des großen Stadtumbaus, eine gute und offene Kommunikation unter allen Beteiligten ist. Sie zeigten auch, daß sowohl Stadtverwaltung wie auch WITO alle möglichen Kommunikationskanäle nutzen werden, jedoch das persönliche Gespräch im Mittelpunkt steht. Kerstin Baier-Hildebrandt stelle „Das Geburtstagskind Schlüchtern“ nach 50 Jahren Gebietsreform vor. Martin Bieberle, gebürtiger Schlüchterner und heute verantwortlich für den Stadtumbau in Hanau, referierte in seinem Hauptvortrag über „Erfolge und Schmerzen des Stadtumbaus" am Beispiel Hanaus. Dabei stellte er klar heraus welche Herausforderungen der Stadtumbau mit sich bringt. Er bestätigte auch, daß Schlüchtern auf den richtigen Weg ist und das dieser alternativlos ist. Zum Abschluss des Abends ehrte Bürgermeister Matthias Möller das ehrenamtliche Engagement der 13 Feuerwehren der Stadt Schlüchtern und stelle den neuen Imagefilm vor, der gezielt für die Nachwuchs- Mitgliederwerbung erstellt wurde. Bilder: Thorsten Stolz, Ullrich Schwind, Axel Ruppert #JahresempfangSchlüchtern2020 #Jahresempfan #Schlüchtern #WITO #visitSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #Klimapakt #KlimapaktSchlüchtern #KlimapaktfürSchlüchtern #DasDreiGenerationenPrinzip #Tourismus #sharegermany #my_german_views #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis
- STADTZEITUNG Schlüchtern Dezember 2019
Download Dezember 2019 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Das größte Heimatfest im oberen Kinzigtal – der Kalte Markt - erlebte auch in diesem Jahr einen wahren Ansturm von Menschen. Nach einem verregneten Start am Freitagabend zogen ab Samstag die Besuchermassen durch die Stadt. Geschätzt über 100.000 Menschen drängten sich an den fünf Tagen Anfang November durch die Straßen. Teilweise gab es kein Durchkommen mehr. Die Stadtverwaltung unter der Regie von Bürgermeister Matthias Möller hatte das Sicherheitskonzept weiter verfeinert. Mit einem Bereitschaftsdienst der Feuerwehren, zwei Sanitätsstationen des Deutschen Roten Kreuzes und der höheren Präsenz von Ordnungsamt, Polizei sowie einem privaten Security-Dienst war für die Sicherheit der Bürger bestens gesorgt. Die DRK-Stationen waren In diesem Jahr sogar montags besetzt, was nur dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aus einem weiten Umkreis möglich war. Beim traditionellen Markt-Frühstück der Stadt am Montagmorgen zeigten Möller und Erster Stadtrat Reinhold Baier einmal mehr ihr komödiantisches Talent. Gemeinsam machten sie sich Gedanken, wie eine Brücke in die Zukunft der Stadt gebaut werden kann. Und welch große Zahl von Helfern dafür nötig ist. Angefangen vom Magistrat über die Kommunalpolitiker, den Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO), die Partnerstädte, die städtischen Mitarbeiter bis hin zu den Vereinen zählte das Moderatoren-Duo eine große Zahl von Aktiven zum Wohl der Stadt auf. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen an einem Strang ziehen, damit der Weg in die Zukunft gelingt. Im Dezember steht der 2. Adventsmarkt „Schlüchtern leuchtet“ auf dem Programm. Die Stadt lädt hierzu vom 13. bis 15. Dezember auf den Rathausplatz ein. Klein, aber fein wird es dort wie schon im vergangenen Jahr zugehen, wenn Direkterzeuger und erstmals auch heimische Vereine ihre Produkte anbieten. Für die passende Atmosphäre sorgt das kulturelle Rahmenangebot. Zauberhaft illuminierte Gebäude, liebevoll geschmückte Stände und Schaufenster laden zum Einkaufen, Entspannen und Verweilen ein. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 17.00 bis 22.00 Uhr, am Samstag von 13.00 bis 22.00 Uhr, am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Noch ein besonderes Bonbon: Bereits am Freitagabend haben viele Geschäfte des Schlüchterner Einzelhandels im Rahmen des Nightshoppings besonders lange bis 22.00 Uhr für ihre Kunden geöffnet, damit beispielsweise noch letzte Weihnachtsgeschenke in aller Ruhe besorgt werden können. Und wer hier bei der Geschenksuche wider Erwarten nicht fündig wird, für den habe ich noch einen anderen Vorschlag: Der Schlüchterner Geschenk-Gutschein. Eine phantastische Erfindung, die schon eine zehnjährige Erfolgsgeschichte geschrieben hat. In verschiedenen Werten können die Gutscheine bei heimischen Geldinstituten erworben werden. Der Beschenkte kann sie bei über 50 Mitgliedsbetrieben einlösen. Ihnen zum Weihnachtsfest, auch im Namen meiner WITO-Vorstandskollegen, ruhige und besinnliche Tage und dann einen beschaulichen Jahresschluss. Auf ein gutes und bestimmt spannendes Neues Jahr 2020 Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des gf. Vorstandes Diesen Monat IM FOKUS Ein besonderes Back-Duo Rathausspitze in der Backstube Bürgermeister Möller und Abteilungsleiterin Baier-Hildebrand backen gemeinsam Weihnachtsplätzchen Von Ulrich Schwind Normalerweise stehen sie an der Spitze des Rathauses. Für die Stadtzeitung haben sie eine Küchenschürze übergezogen und Plätzchen zubereitet. Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) und eine seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen: Kerstin Baier-Hildebrand, Abteilungsleiterin Familie, Freizeit, Tourismus, gemeinsam in der Weihnachtsbäckerei. Beide hatten bei der ungewöhnlichen Tätigkeit mächtig Spaß. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Eine charmante Idee“, war Baier Hildebrand sofort von der Anfrage unserer Zeitung begeistert. „Für solche Schandtaten bin ich immer gerne bereit“, gab das Stadtoberhaupt ebenfalls umgehend sein Okay. Treffpunkt für diese absolute Premiere war natürlich nicht im Rathaus, sondern in der Küche der 52-Jährigen am Schlüchterner Stadtrand. Sie hatte zwei Plätzchenteige schon am Vorabend vorbereitet. Schoko-Cookies und Feines Buttergebäck stehen auf dem Programm. Die Zubereitungsdaten (siehe Info-Kasten) stammen aus alten Familienrezepten. Ihr 38-jähriger Chef hat zwei flotte Schürzen mit dem Emblem der Stadt mitgebracht und stapelt gleich tief. Küchentechnisch sei er ein „Analphabet“. Den Kochlöffel lässt er lieber seine Frau schwingen. Fügt aber an: Um die Wünsche seiner Kinder zufriedenzustellen, reiche sein Talent noch. Mal ein Pesto mixen oder Spaghetti kochen, alles machbar. Mit lockerer Unterhaltung geht es frisch ans Backwerk. Bei der Cookie-Zubereitung – man beachte die Schreibweise, hat nichts mit dem Schlüchterner Kulturkino Kuki zu tun – wird der Teig – inklusive kalorienreicher Schokotröpfchen - mit einem Löffel portioniert und auf dem Backblech verteilt. „Wenn ich zuhause wäre, würde ich schon mal vom Teig naschen“, räumt der Rathauschef ein. Hier als Gast hält er sich jedoch vornehm zurück. Beim feinen Buttergebäck ist der Aufwand größer. Da muss der Teig erst kräftig gerollt und in Form gebracht werden. Kein Problem für Möller. Einen halben Zentimeter beträgt die ideale Höhe. Dann geht es ans lustige Ausstechen. Kerstin Baier-Hildebrand hat nicht nur das Standard-Sortiment an Förmchen auf Lager wie Lokomotive, Weihnachtsbaum, Eule, Engel oder Sterne. Als besondere Überraschung präsentiert sie zwei echt hessische Varianten: die Ausstechhilfen für ein „Geripptes“ – für Unkundige: ein Apfelwein-Glas - und einen Bembel. Ein Geschenk der Stadt Frankfurt nach der letztjährigen Weihnachtsbaum-Aktion. Beim fröhlichen Backen kommt natürlich auch das Thema Weihnachten zur Sprache. Ein Fest, das bei beiden mit viel Tradition behaftet ist. Für Kerstin Baier-Hildebrand gehört dazu der Kauf des Baumes auf Burg Brandenstein. Geschmückt wird neben anderem mit Hutschenreuther-Kugeln. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Die 52-Jährige ist nur Heiligabend zuhause. Da lohnt ein Baum nicht. An diesem Abend gibt es aber leckere Gans oder Ente. Später ist der Besuch der Mitternachtsmesse geplant. Am ersten Feiertag geht es auf große Reise. Das Ziel heißt Thailand, wo sie ihre Eltern besucht und bis über den Jahreswechsel bleibt. Wenn sie auf ihre Kindheit in Ramholz zurückblickt, hat sie viele positive Erinnerungen, gerade zum Fest der Geburt Christi. Im Vorfeld wurde das Backen der Plätzchen regelrecht zelebriert. Fünf, sechs Sorten hat sie mit ihrer Mutter regelmäßig zusammen gebacken. In diesem Jahr ist sie froh, durch die Bitte unserer Zeitung einen „äußeren Aufhänger“ für das Plätzchenbacken zu haben. Und sie will noch mehr Backwerk herstellen, so ihr fester Vorsatz - wenn es die Zeit zulässt. „Mal sehen, wie der Herr Bürgermeister mich dienstlich bindet“, scherzt sie. Auch bei ihm ist das Weihnachtsfest traditionsbehaftet. Die Kinder seien schon ganz heiß auf das gemeinsame Plätzchenherstellen. Der Baum wird mit der ganzen Familie im Wald geschlagen und gemeinsam geschmückt. An den Feiertagen heißt es dann „komplett herunterkommen“. Da gibt es für einige Tage nur Familie und keine Politik. Heiligabend wird Kartoffelsalat mit Würstchen serviert und der Gottesdienst besucht. Anschließend steht der Besuch des Weihnachtsblasens der Stadtkapelle auf dem Programm, später Bescherung in den heimischen vier Wänden. Dabei freut sich Möller besonders auf die Geschenke für den Sohn, weil da der Papa bestimmt „gefragt ist“. Er hat vom Christkind etwas läuten gehört… Für das Backen der Plätzchen wie überhaupt das gesamte Kochen zeichnete in seinem Elternhaus in Wallroth Oma Margarethe Ullrich-Maihack verantwortlich. Sie zauberte manche Leckerei auf den Tisch. Das Stadtoberhaupt schwärmt heute noch beispielsweise von den Vanillekipferln und den doppelstöckigen Plätzchen mit Gelee-Füllung. Am besten schmeckten diese, wenn im Februar oder März noch zufällig eine Dose gefunden wurde. Dann waren sie schön durchgezogen. Jetzt beim Plätzchenbacken mit seiner Mitarbeiterin hat er spontan eine Idee: Noch einige mehr produzieren und diese dann in den heimischen Kindergärten verteilen, wenn das Duo kurz vor dem Fest wieder durch die Einrichtungen zieht und die Weihnachtsgeschichte vorliest. Fazit: Die Premiere in der Weihnachtsbäckerei ist bestens geglückt. Nicht nur die leckeren Plätzchen können sich sehen lassen. „Wir sind top miteinander ausgekommen. Das war keine gekünstelte Atmosphäre, sondern perfektes Teamwork wie ich es von der Arbeit im Rathaus her kenne“, resümiert der Bürgermeister. Kerstin Baier-Hildebrand ist ebenfalls begeistert: „Ich bin positiv überrascht, wie gut das alles funktioniert hat.“ Na, dann kann ja Weihnachten kommen. Rezepte Schoko-Cookies: 150 g Butter 100 g Zucker 100 g Rohrzucker 1 Vanillearoma 1 Ei 180 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1/4 TL Salz 100 g Nüsse 150 g Schokotröpfchen Teig mit dem Teelöffel auf dem Blech verteilen. Bei 180 Grad etwa zehn Minuten backen. Feines Buttergebäck: 375 g Butter 190 g Zucker 5 Eigelb 500 g Mehl Teig mindestens eine Stunde kühl stellen, am besten über Nacht. Einen halben Zentimeter dick ausrollen und ausstechen. Eigelb mit Milch vermischen und bestreichen. Bei 180 Grad etwa zehn Minuten backen.
- STADTZEITUNG Schlüchtern Januar 2020
Download Januar 2020 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr 2020 gestartet: Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle im Namen des gesamten Vorstandes des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) für die kommenden zwölf Monate alles Gute, persönliches Wohlergehen und gutes Gelingen für Ihre Vorhaben. 2020 wird nach meiner Überzeugung für Schlüchtern als ein sehr wichtiges Jahr in die Geschichte eingehen. Oder wie es Bürgermeister Matthias Möller kürzlich formulierte: Es wird ein Jahr des Baus. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase rollen nun bald die Bagger im Herzen der Stadt an. Das von den Abmessungen her imposante Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Langer, das sich von der Obertorstraße über die Bahnhofstraße bis hin zur Lotichiusstraße erstreckt, wird abgerissen. Es hat jahrzehntelang das Bild unseres Zentrums geprägt und steht für eine wichtige Epoche der Stadtgeschichte. Doch nun ist die Zeit für ein neues Kapitel Stadtgeschichte gekommen. Nicht nur dort werden die Bagger in diesem Jahr das Bild bestimmen, sondern auch auf dem benachbarten Areal der Sparkasse. Die bisherige Zentrale des Geldinstituts wird ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht, um einem modernen Neubau Platz zu machen. Einen solchen Großabriss haben unsere Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger noch nicht erlebt. Die Arbeiten werden an beiden Großbaustellen eng verzahnt ablaufen, um Beeinträchtigungen, gerade für Anwohner und Geschäftsleute, so gering wie möglich zu halten. Um dies sicher zu stellen, wurde für die koordinierten Abrissplanungen von beiden Projektträgern zusammen ein spezielles Planungsbüro beauftragt. Die Projekte sind ein wichtiger Schritt, um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Deswegen schaue ich positiv nach vorne und freue mich auf die fundamentale Neugestaltung. Zumal die Verantwortlichen im Vorfeld alles professionell vorbereitet haben. Bei der jüngsten Veranstaltung von „Frag´ doch mal die Stadt“ konnten sich die Bürger über das ausgefeilte Konzept informieren. Schön, dass wir alle diesen Auf- und Umbruch miterleben und diesen Weg in die Zukunft begleiten dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie unsere Innenstadt in zwölf Monaten Ende 2020 aussieht. Neues WITO-Angebot An dieser Stelle darf ich sie auch auf eine Neuerung beim WITO hinweisen. Unter der bekannten Adresse „wito-schluechtern.de“ und auch im WITO-Newsletter können sie nun auch mein Vorwort und den focus-Bericht monatlich nachlesen. So haben sie von unterwegs oder wenn sie die Zeitung nicht zur Hand haben die Möglichkeit, die Berichte zu studieren. Auch sonst gibt es dort viele wertvolle Informationen zu unserem Verein, wie beispielsweise über den Schlüchterner Gutschein und den KlimaPakt für Schlüchtern. Schauen Sie doch einfach mal herein oder melden Sie sich für den Newsletter an. Und falls Sie darüber hinaus Fragen haben, steht unsere Mitarbeiterin Nadine Schröder unseren Kunden und allen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig in unserer Geschäftsstelle in der Gartenstraße 35 zur Beantwortung zur Verfügung. Sie ist immer montags und donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr vor Ort. Telefonisch ist sie in dieser Zeit unter 06661/9199013 erreichbar. Jahresempfang Ein weiterer wichtiger Punkt, quasi „in eigener Sache“, ist mein Hinweis auf den Jahresempfang am Freitag, 17. Januar, in der Stadthalle. Diese Veranstaltung von Stadt Schlüchtern in Zusammenarbeit mit dem WITO zum Jahresbeginn ist schon eine kleine Tradition und findet zum vierten Mal statt. Eine gute Möglichkeit, gleich zum Jahresbeginn, für Funktions- und Entscheidungsträger, untereinander und mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen- und ins Gespräch zu kommen. Interessant dabei auch der Fachvortrag zum Thema „Von den Schmerzen und der Freude eines Stadtumbaus“. Es wird in Schlüchtern also auch 2020 keine Langeweile aufkommen. Auf ein spannendes Jahr. Mit winterlichen Grüßen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des gf. Vorstandes Diesen Monat IM FOKUS Kanzlei Madel & Kotalla Kompetenzteams für umfassende Beratung Steuerkanzlei „Madel & Kotalla“ mit Niederlassung in Schlüchtern / Von Ulrich Schwind Mittendrin statt nur dabei: Für die Partner der Frankfurter Steuerberatungsgesellschaft Madel & Kotalla war von Anfang an klar, mit ihrer neuen Niederlassung in Schlüchtern „mittendrin“ sein zu wollen. Ende Oktober eröffneten sie ihre Niederlassung in der Wassergasse 4. An der Spitze steht hier ein Mann, der im Bergwinkel nicht nur bekannt, sondern auch aufgewachsen ist: Florian Varinli, Steuerberater, Diplom-Kaufmann und zertifizierter Berater für Gemeinnützigkeit. Im Jahr 2012 wurde er zum Steuerberater bestellt und ist seit 2014 Partner in der Gesellschaft. Er wohnt mit seiner Familie im Stadtteil Gundhelm. Der Schritt, nach Schlüchtern zu gehen, hängt aber nicht nur mit dem engen Bezug von Varinli in den Bergwinkel zusammen. Schon immer hat die Kanzlei zahlreiche Mandanten im Raum zwischen Frankfurt und Fulda betreut. Um diesen trotz Digitalisierung für ein persönliches Beratungsgespräch näher zu sein, war die Filialgründung eine logische Konsequenz. Und weil sich Schlüchtern insgesamt derzeit nach Ansicht des 40-Jährigen im Aufwind befindet, fokussierte sich die Standortsuche schnell auf die Bergwinkelstadt. „Steuerberatung ist Vertrauenssache“ ist das Motto von Varinli. Deswegen ist der enge persönliche Kontakt zu und die Begleitung der Mandantschaft – gerade in der digitalisierten Welt - für ihn äußerst wichtig. Die Partner von Madel & Kotalla haben jeweils ihre Spezialgebiete und bilden Kompetenzteams, um dem Mandanten die bestmögliche und umfassende Beratung und Begleitung in allen steuerlichen Belangen zu bieten. Dazu gehören neben anderem Existenz- und Unternehmensgründung, Erbschaft, Unternehmensumwandlung oder steuerliche Strategieberatung sowie die Optimierung der persönlichen Finanzen. „Wir sind eng an unseren Kunden dran, möchten mit ihnen nicht nur in steuerlicher Hinsicht die Vergangenheit bewältigen, sondern vor allem zukunftsorientiert mit ihnen arbeiten“, stellt Florian Varinli fest. Zukunftsorientiert heißt, die Vorteile der Digitalität zu nutzen. Für qualitativ hochwertige Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen stehen bei Madel & Kotalla die Datev-Programme zur Verfügung. Die Belegstapel werden kleiner, die Datenmengen immer größer. Viele Arbeitsschritte wandeln sich, werden einfacher und direkter. Doch trotz aller digitalen Möglichkeiten ist eines entscheidend: Die persönliche Betreuung bleibt. Die Anfänge der alteingesessenen Steuerkanzlei in der Main-Metropole reichen über 80 Jahre zurück. Die derzeit knapp 50 Mitarbeiter sind fachlich sehr breit aufgestellt. Eines der Spezialgebiete sind die Heilberufe. Weitere Kundenkreise kommen aus dem künstlerischen Bereich wie Werbung und Marketing, dazu aus dem IT- und Dienstleistungsbereich, aber auch das Handwerk ist stark vertreten. Gleichwohl ist der Privatkunde mit seiner Einkommensteuererklärung willkommen. Florian Varinli umreißt die Klientel: „Vom Privatmann über den Einzelunternehmer bis hin zur Kapitalgesellschaft mit vielen Mitarbeitern betreuen wir bundesweit Kunden.“ Madel & Kotalla sucht übrigens noch Fachkräfte für sein Team. Mitarbeiter können sich so den aufwändigen Anfahrtsweg ins Rhein-Main-Gebiet sparen und in der Filiale in Schlüchtern arbeiten – oder gar Home-Office machen. Für dieses Jahr ist auch noch ein Ausbildungsplatz zum Steuerfachangestellten zu besetzen. Die Steuerkanzlei bringt sich zudem ins gesellschaftliche Leben aktiv ein. So sind in Absprache mit der Stadt Schlüchtern schon bald kostenlose Vortragsabende für Vereine zu den Themen Recht und Steuern geplant. Bei der Eröffnungsfeier Ende Oktober konnten die Besucher für Essen und Getränke Spenden geben. Dabei kam ein dreistelliger Betrag zusammen, der nun vom Unternehmen auf 1000 Euro aufgerundet und der Lebenshilfe Schlüchtern übergeben wird. Außerdem erhält das Kinderbüro Frankfurt aus der Consulto-Weihnachtsaktion eine Zuwendung von 3000 Euro. Info-Kasten Unter der Dachmarke „Consulto“ wird dem Kunden eine umfassende strategische Beratung geboten. Dazu gehört ein Netzwerk von vier eigenständigen Unternehmen. Dazu zählen „Madel & Kotalla – Steuerberatungsgesellschaft“, „Wirtschaftsprüfer Kotalla“, „Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG“ und „Anwaltskanzlei Reichert“. Auch wenn in Schlüchtern nur die Steuerberatungsgesellschaft ansässig ist, kann der Kunde problemlos von hier die Leistungen aller vier Unternehmen in Anspruch nehmen. „In Lösungen denken, nicht in Problemen“ heißt das Motto. Fachliche Kompetenz aus Recht, Wirtschaft und Steuer – das bedeutet kurze Wege und schnelle Abstimmungen. Madel & Kotalla Steuerberatungsgesellschaft Wassergasse 4 36381 Schlüchtern Telefon 06661/7473940 069/6100100 www.madel-kotalla.de Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 8.00 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 16.00 Uhr Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr oder nach Vereinbarung.



