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- Im Focus März: Exklusive Events für namhafte Kunden
Thilo Päch mit Veranstaltungsservice deutschlandweit und darüber hinaus tätig / Eigener Tour-Bus Von Ulrich Schwind Wer einen professionellen Veranstaltungsservice sucht, wird in Schlüchtern fündig. Thilo Päch bietet mit seinem Unternehmen „TAPP MUSIC“ alle Bausteine für ein exklusives Event. Viele große Namen stehen auf seiner Kundenliste. Der 52-Jährige ist ein Ur-Schlüchterner und in der Feldstraße aufgewachsen. Doch für sein Unternehmen ist er nicht nur in der Region, in Deutschland oder Europa, sondern weltweit unterwegs. Bei „TAPP MUSIC“ muss zunächst der Name erläutert werden: TAPP steht für Thilo Arnold Paul Päch, sein kompletter Name. Schon in der Schule bekam er den Beinamen aus den Anfangsbuchstaben. Und der wurde dann auch als Firmenbezeichnung gewählt. Seine Kunden kommen aus dem Showbusiness, dem Sport oder der Wirtschaft. Es sind große Namen, über die Thilo Päch kein Wort verlieren darf und will. Diskretion ist angesagt. Es ist eine überschaubare Zahl von Kunden, für die er aber große Events organisiert. Sie wollen Produkte vermarkten, Jubiläen begehen oder einfach nur besondere Anlässe feiern. Dann kommt der Schlüchterner Veranstaltungskünstler ins Spiel, der vom Konzept erarbeiten bis zur kompletten Abwicklung alles übernimmt. „Die Qualität muss stimmen. Auf oberstem Niveau“ ist die Maxime des Unternehmers, um die Kunden zufriedenzustellen. Dazu müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Bei den Locations greift er schon mal auf das Hotel Adlon Kempinski oder das Hotel Sacher zurück. Für die Kulinarik arbeitet er mit Sterneköchen wie Tim Raue, Alexander Herrmann oder Alfons Schuhbeck zusammen. Bei seinen Veranstaltungen sind namhafte Künstler und beispielsweise eine Miss Germany und ein Playmate mit von der Partie. Das Ergebnis diesen bunten Mixes sind extrem exklusive Veranstaltungen. Pro Jahr etwa 70 bis 90. Nicht zu vergessen bei dem umfassenden Veranstaltungsservice: Thilo Päch liefert die professionelle Präsentationstechnik – vom Mikrophon über die Lautsprecher bis hin zu Beleuchtungselementen. Mit diesem Angebot ist er auch im Bergwinkel sehr bekannt. Hier können sich Kunden bei ihm jegliches Technikdetail rund um Ton und Licht ausleihen. Er selbst bringt sich mit seinem Equipment und seinen Ideen beispielsweise jedes Jahr kostenlos bei der Organisation des Helle Marktes ein. Nicht so bekannt in Schlüchtern ist der Umstand, dass er hier ein eigenes Tonstudio besitzt. Derselbe Unternehmer, der für Musikproduzent Frank Farian das Studio eingerichtet hat, zeichnete auch für seines verantwortlich. Jahrelang hat Päch hier mit seinem Team Lieder für teilweise namhafte Künstler arrangiert, aus zugesandten „Musikschnipseln“ fertige Stückeproduziert. Heute nutzt er das Studio vorwiegend für „begleitende Produktionen“, für Musik- und Videosequenzen, die er eigens für seine Events individuell herstellt. Einen Namen hat sich der umtriebige Unternehmer in Schlüchtern auch als Gastwirt gemacht. 2010 übernahm er die „Sonderbar“ in der Krämerstraße und machte daraus die „Sono-Bar“ – einfach so aus Spaß, wie er rückblickend sagt. Und weil er teilweise namhafte Künstler, mit denen er ohnehin beruflich in Kontakt war, mit ihrer „andersartigen Musik“ dem heimischen Publikum nahebringen wollte, was seiner Ansicht nach nur bedingt angenommen wurde. Sicher ist er sich aber darin: „Ich war nie ein Gastwirt.“ Vor kurzem hat er die „Sono“ in jüngere Hände übergeben – nicht aus finanziellen Gründen, sondern weil er dafür einfach keine Zeit mehr hat. Stattdessen ist er viel für seinen Veranstaltungsservice vorwiegend in Deutschland unterwegs, aber ferner in Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Seine Events organisierte er aber auch schon beispielsweise in Hongkong, Peking, Los Angeles und San Francisco. Gerade im Herbst ist er für die „Roadshows“ monatelang on tour. Im Hintergrund hält ihm dann seine Mitarbeiterin Valentina Stohler als „Gute Seele“ in seinem Büro in der Krämerstraße 12a den Rücken frei. Zum Unternehmen gehört ferner Justus Thierbach, der den Beruf des Veranstaltungstechnikers lernt. Für seine Veranstaltungen hat er sich eigens einen Tour-Bus bauen lassen, der einigen Luxus bietet, beispielsweise ein angenehmes Reiseabteil mit Fernseher, Schlafmöglichkeit und Bar. Im hinteren Bereich ist Platz für das Equipment. Außen ist er in den markanten Firmenfarben Gelb-Schwarz gestaltet. Vor kurzem ist Thilo Päch von der Industrie- und Handelskammer ausgezeichnet worden, weil es sein Unternehmen seit nunmehr 25 Jahren gibt. Schmunzelnd erinnert er sich an die Anfänge zurück. Eigentlich hat er als junger Mann den Beruf des Zahntechnikers erlernt. In diesem hat er auch eine Zeit lang gearbeitet. Sein Einkommen hat er später in die Gründung der Firma gesteckt. Da er schon von Kindesbeinen an sehr technikaffin war („Da habe ich aus drei alten Fernsehern einen neuen gemacht“), lag es nahe, in der Ton- und Lichttechnik aktiv zu werden – zumal er in jungen Jahren auch selbst Musik gemacht und in regionalen Bands gespielt hat. TAPP MUSIC ist werktags ab 11.00 Uhr in der Krämerstraße 12a in Schlüchtern erreichbar. Oder telefonisch unter 06661/730107.
- Anschlag in Hanau - Trauer und Solidarität
"Schrecklich, unnötig, unverständlich und eigentlich nicht in Worte zu fassen" sind die Ereignisse vom vergangenen Mittwoch in Hanau. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in Hanau, in deren Mitte dieses entsetzliches Verbrechen begangen wurde. Tiefe Anteilnahme gilt den betroffenen Familien, die um ihre Toten trauern. Den Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Schlüchtern ist eine offene Stadt mit Menschen unterschiedlichster Herkunft und mit den verschiedensten Glaubensrichtungen. Viele davon arbeiten seit vielen Jahren in den WITO-Mitgliedsbetrieben und wir pflegen ein friedliches und wertschätzendes Miteinander. Wir stellen uns gegen jede Art von Gewalt, Ausgrenzung und Extremismus! In ganz Deutschland zeigen Städte und Gemeinden an ihren öffentlichen Gebäuden mit Halbmastbeflaggung ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Hanauern. Auch wir möchten ein Zeichen setzen und schließen uns dem Aufruf von IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Kreishandwerkerschaft Hanau und Gelnhausen sowie dem Gesamtverband der Arbeitgeber Osthessen an, den wir nachfolgend als Originaltext veröffentlichen. Pressemitteilung der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern im Wortlaut Wirtschaft in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis bekennt sich zu unserer freien Gesellschaft „Die Wirtschaft in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis ist über den schrecklichen Anschlag, der auch Mitgliedsunternehmen getroffen hat, erschüttert. Ich persönlich bin es auch“, äußert sich Dr. Norbert Reichhold, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, zum Terroranschlag in Hanau. Reichhold, der sich am Donnerstag mit dem IHK-Präsidium getroffen hatte, äußerte weiterhin: „Wir trauern mit den Hinterbliebenen und hoffen auf baldige Genesung der Verletzten.“ Die Mitglieder des IHK-Präsidiums zeigten sich besorgt: Die Unternehmen der Region beschäftigen Mitarbeiter aus der ganzen Welt. Wenn die Angst vor weiteren Anschlägen die Belegschaften lähmt, haben Feinde einer offenen Gesellschaft ein leichtes Spiel. „Dazu darf es nicht kommen! Dieser Anschlag trifft nicht nur Hanau!“, warnt Reichhold. Vor diesem Hintergrund ruft der IHK-Präsident alle Unternehmen auf, sich sichtbar für eine freie Gesellschaft in unserem Land einzusetzen. Diesem Aufruf schließen sich die Kreishandwerkerschaften Hanau und Gelnhausen sowie der Gesamtverband der Arbeitgeber Osthessen ausdrücklich an. Gemeinsam regen sie an, dass alle Unternehmen ihre Flaggen – häufig handelt es sich um Firmen-Fahnen – demonstrativ für eine Woche auf halbmast setzen. Diejenigen Unternehmen, die dazu bereit sind, sind eingeladen, in der kommenden Woche Fotos davon oder auch von Gedenkmomenten mit ihren Mitarbeitern an die IHK zu senden unter info@hanau.ihk.de. Die IHK wird die ihr zur Verfügung gestellten Bilder auf ihrer Homepage unter www.hanau.ihk.de und in den sozialen Medien veröffentlichen. Reichhold hatte sich bereits im Sommer sehr deutlich gegen die „immer offener gezeigte Fremdenfeindlichkeit, um nicht zu sagen Menschenfeindlichkeit“ geäußert. Er fordert alle Unternehmen und ihre Mitarbeiter auf, sich jetzt auch angesichts der Gefahr von Nachahmern klar und deutlich zu positionieren: „Ich denke, es ist an der Zeit, dass jeder von uns an seinem Platz deutlich dafür eintritt, wofür er steht – und zwar nicht in Sonntags- oder Jahresempfangsreden, sondern im Alltag. Es geht um beides: Um unser Land und um unsere freie Gesellschaft.“
- Helle Markt 8.-10. Mai 2020
Am besten gleich im Kalender eintragen! Freitag, 8. Mai 2020 | Markteröffnung & Symposium "Frauen | Power | Land" Samstag, 9. Mai 2020 & Sonntag, 10. Mai 2020 Markttreiben in Schlüchterns Straßen und Plätzen. JETZT Messestand anmelden! Beteiligen Sie sich als Gewerbetreibender am Helle Markt mit einem Messestand auf dem Außengelände oder im großen Gewerbezelt. Ihr Ansprechpartner ist der Marktmeister der Stadt Schlüchtern Koller, Knut Rathaus - Zimmer 108 | Krämerstraße 2 | 36381 Schlüchtern Tel 06661/85-360 | Fax 06661/85-199 Mail k.koller@schluechtern.de | maerkte@schluechtern.de Hier klicken für das Anmeldeformular zum Helle Markt 2020
- STADTZEITUNG Schlüchtern Februar 2020
Stadtzeitung Februar hier laden Liebe Leserinnen, liebe Leser, eine Rekordzahl: 450 Menschen kamen im Januar zum Jahresempfang von Stadt Schlüchtern und Verein für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) in die Stadthalle. Das Interesse an dieser Veranstaltung steigt ständig, und der Bogen der Gäste ist breit gefächert. Allen voran nenne ich hier die zahlreichen Vertreter der Vereine und Gruppierungen, die so wichtig sind für unser Gemeinwohl, beispielsweise die vielen Feuerwehrleute aus allen Stadtteilen. Auch viele Neubürger waren der Einladung gefolgt, interessierte Einwohner, Mitarbeiter der Verwaltung und von heimischen Unternehmen, Politiker aus Stadt, Kreis und Land, wichtige Multiplikatoren und Leistungsträger. Zentraler Punkt war der Fachvortrag „Von den Schmerzen und der Freude eines Stadtumbaus“ von Hanaus Stadtentwickler Martin Bieberle. Als „Schlüchterner Bub“ hatte er keine Berührungsängste mit der Zuhörerschaft und nannte die Dinge offen beim Namen. Auf die Situation in unserer Stadt bezogen, ermunterte er, wir seien „auf einem herausragenden Weg in Bewegung“. Wie das Thema Langer angegangen werde, sei genau richtig. Er ermutigte, die Dinge weiter aktiv anzupacken. Auch wenn die Arbeit in Sachen Stadtentwicklung nicht enden werde, seien wir alle aufgefordert, uns aktiv an der Entwicklung unserer Zukunft zu beteiligen. Mutmachende Worte, die auch Bürgermeister Matthias Möller an die Zuhörerschaft richtete. Meiner Meinung nach können wir uns glücklich schätzen, ein so hochvisionäres und innovatives Stadtoberhaupt zu haben. Mit ihm an der Spitze wird sich Schlüchtern in den kommenden Jahren mit Sicherheit positiv weiterentwickeln. So stellte ich in meiner Begrüßung gegenüber den Gästen klar, dass „nur wer das vermeintlich Unmögliche wagt, das Mögliche überhaupt erreichen kann“. Und der WITO trägt nach Kräften seinen Teil dazu bei. Dazu darf ich Ihnen gleich eine große Neuerung mitteilen: Nach längerer, intensiver Vorbereitungsphase ist unsere neue Internetseite abrufbar. Unter www.wito-schluechtern.dekönnen Sie jetzt, egal ob vom Handy, Tablet oder PC aus, auf aktuelle und interessante Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten des WITO zugreifen. Als ein neues Angebot können sie in einem Blog-Artikel dort beispielsweise Monat für Monat die wichtigsten Informationen aus unserer beliebten Stadtzeitung nachlesen oder die gesamte Ausgabe als PDF downloaden. Doch nicht nur hier sind wir präsent. Sie finden uns auch mit frischen Informationen jederzeit bei Facebook und Instagram, was uns gerade für die jüngeren Generationen besonders wichtig ist. Mein Fazit: Schlüchtern ist auf einem tollen Weg in die Zukunft, auch wenn die kommenden beiden „großen Baujahre“ mit Sicherheit anstrengend und eine Herausforderung für uns werden. Der Jahresempfang ist dabei ein ganz wichtiger Baustein, weil hier die persönliche Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern gepflegt wird. Und die ist extrem bedeutsam, weil nicht über die Köpfe der Menschen hinweg, sondern mit ihnen geplant und entschieden werden soll. Ein Vorwort Februar kann nicht ohne ein Wort zum Thema Fasching zu Ende gehen. In der Bergwinkelstadt laden die Aktiven des Schlüchterner Carneval-Clubs „Die Spätzünder“ (SCC) wieder zu allerlei närrischem Treiben ein. Höhepunkte werden die beiden Fremdensitzungen am 8. und 15. Februar in der Stadthalle sein, die traditionell für viel Stimmung bei den Gästen sorgen. Für die kleinsten Narren gibt es am 16. Februar eine Kinderfaschingssitzung. Richtig rund geht es auch bei der „Fastnight Club-Party“ am 22. Februar sowie am Sonntag danach beim großen närrischen Umzug mit anschließender Party in der Stadthalle. Viel Spaß beim bunten Faschingsvergnügen im Februar wünscht Ihnen Axel Ruppert Im Focus: Ausgeklügelte Sicherheitssysteme Schlüchterner Firma Protectura bietet hochprofessionelle Technik für den Innen- und Außenbereich Von Ulrich Schwind In Sachen Sicherheitstechnik ist der Kunde bei der Schlüchterner Firma Protectura GmbH „Gold“-richtig: Geschäftsführer Stephen Gold und sein achtköpfiges Mitarbeiterteam sind spezialisiert auf hochwertige sicherheitstechnische Anlagen für Gewerbe-, Handwerks- und Industriebetriebe, Banken, Ladengeschäfte und Discounter, Bürogebäude sowie hochwertige Privat-Immobilien. Hersteller- und markenunabhängig kann das Unternehmen jedem Kunden den passenden „Sicherheitsmaßanzug“ schneidern. Der Anspruch ist es, für alle technische Anforderungen die bestmögliche Lösung zu finden. Protectura ist der Premiumpartner für viele Kunden, vorwiegend im Main-Kinzig-Kreis sowie im Rhein-Main-Gebiet. Die Protectura GmbH hat sich im Dezember 2018 gegründet. Ursprünglich war es eine Fachabteilung des Gelnhäuser Unternehmens ComTel Systemhaus GmbH & Co. KG. Der 45-Jährige hat das Unternehmen hier herausgelöst und verselbständigt, die qualifizierten Mitarbeiter und geschätzten Kunden aus diesem Bereich übernommen. Aus einem Anhängsel ist jetzt ein eigenes Unternehmen geworden. „So können wir den Markt viel konzentrierter bearbeiten“, freut sich der Kommunikationselektroniker, der ursprünglich bei Bosch gelernt hat. Hauptsitz des Unternehmens ist wie bisher Am Galgenfeld 14-16 in Gelnhausen, Nebensitz im Bornwiesenweg 25 in Schlüchtern. Als einzige regionale Fachfirma für Lösungen im Bereich hochwertige Sicherheitsanforderungen setzt Protectura Maßstäbe. Und hebt sich vom Angebot eines normalen Elektrikers ab, da das Unternehmen alle wichtigen Zertifizierungen zur Planung, Projektierung, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung sicherheitstechnischer Anlagen besitzt. Die Firma ist erfolgreich zertifiziert nach ISO 9001:2015 Qualitätsmanagement sowie VdS-Einbruchmeldeanlagen. Zudem runden die Sachkundenachweise für elektrische Türfeststellanlagen (FSA) und elektrische Fluchtwegsicherung das Portfolio ab. Protectura ist Mitglied im BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. Von Anfang bis Ende wird der Kunde umfassend betreut: Als potentieller Errichter hochwertiger sicherheitstechnischer Anlagen planen und projektieren Stephen Gold und sein Team individuell nach den Anforderungen der Kunden. Einen großen Stellenwert im Unternehmen nimmt der Service ein. Ein solide ausgebildeter und hochmotivierter Stamm von Technikern sichert eine qualitäts- und normgerechte Errichtung und Inbetriebnahme der Anlagen und Systeme. Protectura übernimmt auch die komplette Aufschaltung des Sicherheitssystems auf eine Leitstelle und definiert individuell mit dem Kunden die Abläufe im Alarmfall. Selbstverständlich sind die fortlaufende Instandhaltung und Wartung für einen sicheren Betrieb. Die Produktpalette des Unternehmens ist breit gefächert: Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachungs- und Zutrittskontrollsysteme, elektrische Fluchtwegsicherung und Türfeststellanlagen, Funk- und auch Sonderlösungen. Ein Beispiel hierfür: Mit Wärmebildkameras wird das Unsichtbare sichtbar gemacht. Diese modernen Geräte stellen die Bilder im visuellen Spektrum dar, indem sie die Temperaturunterschiede zwischen einem Objekt und dessen Umgebung erkennen. Die Kameras verfügen über integrierte, intelligente Videoanwendungen, um Menschen innerhalb eines definierten Bereiches zu erkennen, Maschinen thermisch zu überwachen oder Entstehungsbrände zu melden. Im Trend derzeit liegen Freilandabsicherungen. „Einbrecher werden schon erkannt, bevor Schaden entsteht“, schwärmt der 45-Jährige von den technischen Errungenschaften in diesem Bereich. Auf Firmengeländen kommt es häufig zu Diebstählen von Fahrzeugen, Metallen, Maschinen oder Treibstoff, manchmal auch zu Vandalismus. Um dies zu verhindern beziehungsweise schnell reagieren zu können, ist die Überwachung von Außenlagern durch drahtlose Außen-Kamera-Bewegungsmelder eine gute Alternative oder Ergänzung zu Wachpersonal. Ohne Verkabelung installiert können Eindringlinge schon an der Grundstücksgrenze erkannt werden. Fehlalarme werden in der Notrufleitstelle ausgeschlossen, Täter schon vor dem Eindringen in das Gebäude erkannt. Die Polizei wird so mehrere Minuten früher alarmiert und kann schneller aktiv werden. Protectura verwendet ausschließlich Systeme namhafter Hersteller. Die Aufrüstung bereits bestehender Anlagen ist kein Problem. Immer stärker nachgefragt werden dabei statt Kaufmodellen moderne Vermietungskonzepte. Das heimische Unternehmen kann bereits zahlreiche Referenzprojekte vorweisen. Beispielsweise hat es erst vor kurzem deutschlandweit an 35 Standorten eines großen Unternehmens eine komplette Überwachung der Außenanlagen installiert. Protectura GmbH Inhaber Stephen Gold Am Galgenfeld 14-16 63571 Gelnhausen Telefon 06051/4983400 Bornwiesenweg 25 36381 Schlüchtern Telefon 06661/918844 Email: info@protectura.de Internet: www.protectura.de
- Klimapakt für Schlüchtern
Eine Initiative von Wirtschaft und Stadt Der Klimapakt für Schlüchtern ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen aus Schlüchtern, die das Ziel haben, freiwillig und gemeinsam an der Verbesserung ihres ökologischen Fußabdrucks zu arbeiten. Was ist das Ziel des Klimapaktes? Das Ziel ist, zuerst in den Unternehmen und Institutionen ein Bewusstsein für die ökologischen Auswirkungen der täglichen Arbeit zu schaffen. Dann gemeinsam darüber nachzudenken, wie die #Ökobilanz des eigenen Unternehmens verbessert werden kann. Und schließlich, wenn gewünscht, sogar ein klimaneutrales Unternehmen beziehungsweise klimaneutrale Institution zu werden. Es liegt im Trend Verantwortung zu übernehmen. Die Größe des Betriebes oder die Anzahl der Mitarbeiter des Unternehmens bzw. der Institution spielen zunächst keine Rolle. Unternehmen und Institutionen, die bereit sind, für Umwelt und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, haben einen Vorbildcharakter für Belegschaft und Kunden. Denn es liegt im Trend, Verantwortung zu übernehmen und Kunden achten beim Einkauf immer mehr auf eine gute Ökobilanz eines Unternehmens. Durch effizientere Prozesse und sparsameren Umgang mit Energie können langfristig Einsparungen erzielt werden. Wie steige ich ein? Zum Einstieg in den #Klimapakt geben alle beteiligten Unternehmen/Institutionen eine Start-Meldung an den WITO ab, in der ca. 10 Energie-Verbrauchswerte des Unternehmens (z.B.: Stromverbrauch, Art des Stromes, Benzinverbrauch, Ölverbrauch, etc. als Jahresverbrauch) abgefragt werden. Daraus errechnet ein externer Sachverständiger den individuellen #CO2-Ausstoß pro Jahr, der dann wieder an das Unternehmen oder die Institution zurückgemeldet wird. Wie geht es dann weiter? Die Teilnehmer sind berechtigt, die imagebildende Mitgliedschaft an dieser Initiative durch die Nutzung des Klimapakt-Logos „Mitglied im Klimapakt Schlüchtern“ innerhalb ihrer Öffentlichkeitsarbeit, auf Geschäftspapieren und in den Geschäftsräumen etc. kenntlich zu machen und zu kommunizieren. Der Klimapakt für Schlüchtern wird bei regelmäßigen Treffen klimarelevante Informationen und Einsparpotenziale für Unternehmer und Institutionen präsentieren, Kontakte zu Experten herstellen und Gruppensynergien nutzen. Einmal jährlich geben alle Mitglieder die oben genannte Meldung der Verbrauchswerte ab, um beurteilen zu können, ob sich bezüglich des CO2-Ausstoßes die selbst angestrebten Veränderungen ergeben haben. Alles spielt sich dabei auf freiwilliger Basis ab. Aus der Mitgliedschaft im Klimapakt für Schlüchtern ergeben sich, außer einer für die Berechnung erforderlichen jährlichen Meldung der Verbrauchswerte an den WITO, keinerlei Verpflichtungen. Was kann getan werden um den CO2-Ausstoß sofort zu senken? Mögliche Maßnahmen wären zum Beispiel: Umstellung von Beleuchtung auf stromsparende LED. Einsatz energieeffizienter Elektrogeräte. Wechsel auf digital gesteuerte Umlauf- pumpen der Heizung. Umstellung auf nicht fossile Brennwert-Technik. Nutzung von PV und Solartechnik. Abschalten von Standby-Geräten. Reduzierung von Flugkilometern. Nutzung von Schlüchterns e-Car-Sharing-Angeboten. Umstieg auf Elektromobilität. Job-Bike-Leasing. Wie viel kostet die Teilnahme am Klimapakt für Schlüchtern? Die Teilnahme kostet 50 € pro Jahr für jeden Betrieb und jede Institution. Darin sind die Berechnung des CO2-Ausstoßes, die Nutzung des Logos „Klimapakt für Schlüchtern“ und die Teilnahme an den Informationsveranstaltungen enthalten. Für das erste Jahr im „Klimapakt für Schlüchtern“ werden keine Teilnahmegebühren erhoben. Diese übernimmt für alle Gründungsmitglieder der WITO. Nicht länger warten! Alle nötigen Unterlagen zur Teilnahme erhalten Sie von der WITO Geschäftsstelle, in der Gartenstraße 35, in 36381 Schlüchtern. Tel.: 06661-9199013, Fax.: 06661- 9199014 #KlimapaktfürSchlüchtern #Schlüchtern #LebenWohnenArbeiten
- Jahresempfang 2020 ein voller Erfolg
450 Gäste folgten der Einladung der Stadt Schlüchtern und des WITO Schlüchtern e.V. am 17. Januar 2020 in die Schlüchterner Stadthalle. Bürgermeister Matthias Möller und WITO-Vorsitzender Axel Ruppert begrüßten die Gäste und gaben einen Ausblick auf das kommende Jahr. Sie stimmten auf die kommenden Herausforderungen ein, warfen aber auch einen positiven Blick zurück auf das schon erreichte. Beide stellten heraus wie wichtig, gerade in den kommenden Jahres des großen Stadtumbaus, eine gute und offene Kommunikation unter allen Beteiligten ist. Sie zeigten auch, daß sowohl Stadtverwaltung wie auch WITO alle möglichen Kommunikationskanäle nutzen werden, jedoch das persönliche Gespräch im Mittelpunkt steht. Kerstin Baier-Hildebrandt stelle „Das Geburtstagskind Schlüchtern“ nach 50 Jahren Gebietsreform vor. Martin Bieberle, gebürtiger Schlüchterner und heute verantwortlich für den Stadtumbau in Hanau, referierte in seinem Hauptvortrag über „Erfolge und Schmerzen des Stadtumbaus" am Beispiel Hanaus. Dabei stellte er klar heraus welche Herausforderungen der Stadtumbau mit sich bringt. Er bestätigte auch, daß Schlüchtern auf den richtigen Weg ist und das dieser alternativlos ist. Zum Abschluss des Abends ehrte Bürgermeister Matthias Möller das ehrenamtliche Engagement der 13 Feuerwehren der Stadt Schlüchtern und stelle den neuen Imagefilm vor, der gezielt für die Nachwuchs- Mitgliederwerbung erstellt wurde. Bilder: Thorsten Stolz, Ullrich Schwind, Axel Ruppert #JahresempfangSchlüchtern2020 #Jahresempfan #Schlüchtern #WITO #visitSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #Klimapakt #KlimapaktSchlüchtern #KlimapaktfürSchlüchtern #DasDreiGenerationenPrinzip #Tourismus #sharegermany #my_german_views #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis
- STADTZEITUNG Schlüchtern Dezember 2019
Download Dezember 2019 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Das größte Heimatfest im oberen Kinzigtal – der Kalte Markt - erlebte auch in diesem Jahr einen wahren Ansturm von Menschen. Nach einem verregneten Start am Freitagabend zogen ab Samstag die Besuchermassen durch die Stadt. Geschätzt über 100.000 Menschen drängten sich an den fünf Tagen Anfang November durch die Straßen. Teilweise gab es kein Durchkommen mehr. Die Stadtverwaltung unter der Regie von Bürgermeister Matthias Möller hatte das Sicherheitskonzept weiter verfeinert. Mit einem Bereitschaftsdienst der Feuerwehren, zwei Sanitätsstationen des Deutschen Roten Kreuzes und der höheren Präsenz von Ordnungsamt, Polizei sowie einem privaten Security-Dienst war für die Sicherheit der Bürger bestens gesorgt. Die DRK-Stationen waren In diesem Jahr sogar montags besetzt, was nur dank zahlreicher ehrenamtlicher Helfer aus einem weiten Umkreis möglich war. Beim traditionellen Markt-Frühstück der Stadt am Montagmorgen zeigten Möller und Erster Stadtrat Reinhold Baier einmal mehr ihr komödiantisches Talent. Gemeinsam machten sie sich Gedanken, wie eine Brücke in die Zukunft der Stadt gebaut werden kann. Und welch große Zahl von Helfern dafür nötig ist. Angefangen vom Magistrat über die Kommunalpolitiker, den Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO), die Partnerstädte, die städtischen Mitarbeiter bis hin zu den Vereinen zählte das Moderatoren-Duo eine große Zahl von Aktiven zum Wohl der Stadt auf. Alle Bürgerinnen und Bürger müssen an einem Strang ziehen, damit der Weg in die Zukunft gelingt. Im Dezember steht der 2. Adventsmarkt „Schlüchtern leuchtet“ auf dem Programm. Die Stadt lädt hierzu vom 13. bis 15. Dezember auf den Rathausplatz ein. Klein, aber fein wird es dort wie schon im vergangenen Jahr zugehen, wenn Direkterzeuger und erstmals auch heimische Vereine ihre Produkte anbieten. Für die passende Atmosphäre sorgt das kulturelle Rahmenangebot. Zauberhaft illuminierte Gebäude, liebevoll geschmückte Stände und Schaufenster laden zum Einkaufen, Entspannen und Verweilen ein. Die Öffnungszeiten sind am Freitag von 17.00 bis 22.00 Uhr, am Samstag von 13.00 bis 22.00 Uhr, am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr. Noch ein besonderes Bonbon: Bereits am Freitagabend haben viele Geschäfte des Schlüchterner Einzelhandels im Rahmen des Nightshoppings besonders lange bis 22.00 Uhr für ihre Kunden geöffnet, damit beispielsweise noch letzte Weihnachtsgeschenke in aller Ruhe besorgt werden können. Und wer hier bei der Geschenksuche wider Erwarten nicht fündig wird, für den habe ich noch einen anderen Vorschlag: Der Schlüchterner Geschenk-Gutschein. Eine phantastische Erfindung, die schon eine zehnjährige Erfolgsgeschichte geschrieben hat. In verschiedenen Werten können die Gutscheine bei heimischen Geldinstituten erworben werden. Der Beschenkte kann sie bei über 50 Mitgliedsbetrieben einlösen. Ihnen zum Weihnachtsfest, auch im Namen meiner WITO-Vorstandskollegen, ruhige und besinnliche Tage und dann einen beschaulichen Jahresschluss. Auf ein gutes und bestimmt spannendes Neues Jahr 2020 Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des gf. Vorstandes Diesen Monat IM FOKUS Ein besonderes Back-Duo Rathausspitze in der Backstube Bürgermeister Möller und Abteilungsleiterin Baier-Hildebrand backen gemeinsam Weihnachtsplätzchen Von Ulrich Schwind Normalerweise stehen sie an der Spitze des Rathauses. Für die Stadtzeitung haben sie eine Küchenschürze übergezogen und Plätzchen zubereitet. Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) und eine seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen: Kerstin Baier-Hildebrand, Abteilungsleiterin Familie, Freizeit, Tourismus, gemeinsam in der Weihnachtsbäckerei. Beide hatten bei der ungewöhnlichen Tätigkeit mächtig Spaß. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Eine charmante Idee“, war Baier Hildebrand sofort von der Anfrage unserer Zeitung begeistert. „Für solche Schandtaten bin ich immer gerne bereit“, gab das Stadtoberhaupt ebenfalls umgehend sein Okay. Treffpunkt für diese absolute Premiere war natürlich nicht im Rathaus, sondern in der Küche der 52-Jährigen am Schlüchterner Stadtrand. Sie hatte zwei Plätzchenteige schon am Vorabend vorbereitet. Schoko-Cookies und Feines Buttergebäck stehen auf dem Programm. Die Zubereitungsdaten (siehe Info-Kasten) stammen aus alten Familienrezepten. Ihr 38-jähriger Chef hat zwei flotte Schürzen mit dem Emblem der Stadt mitgebracht und stapelt gleich tief. Küchentechnisch sei er ein „Analphabet“. Den Kochlöffel lässt er lieber seine Frau schwingen. Fügt aber an: Um die Wünsche seiner Kinder zufriedenzustellen, reiche sein Talent noch. Mal ein Pesto mixen oder Spaghetti kochen, alles machbar. Mit lockerer Unterhaltung geht es frisch ans Backwerk. Bei der Cookie-Zubereitung – man beachte die Schreibweise, hat nichts mit dem Schlüchterner Kulturkino Kuki zu tun – wird der Teig – inklusive kalorienreicher Schokotröpfchen - mit einem Löffel portioniert und auf dem Backblech verteilt. „Wenn ich zuhause wäre, würde ich schon mal vom Teig naschen“, räumt der Rathauschef ein. Hier als Gast hält er sich jedoch vornehm zurück. Beim feinen Buttergebäck ist der Aufwand größer. Da muss der Teig erst kräftig gerollt und in Form gebracht werden. Kein Problem für Möller. Einen halben Zentimeter beträgt die ideale Höhe. Dann geht es ans lustige Ausstechen. Kerstin Baier-Hildebrand hat nicht nur das Standard-Sortiment an Förmchen auf Lager wie Lokomotive, Weihnachtsbaum, Eule, Engel oder Sterne. Als besondere Überraschung präsentiert sie zwei echt hessische Varianten: die Ausstechhilfen für ein „Geripptes“ – für Unkundige: ein Apfelwein-Glas - und einen Bembel. Ein Geschenk der Stadt Frankfurt nach der letztjährigen Weihnachtsbaum-Aktion. Beim fröhlichen Backen kommt natürlich auch das Thema Weihnachten zur Sprache. Ein Fest, das bei beiden mit viel Tradition behaftet ist. Für Kerstin Baier-Hildebrand gehört dazu der Kauf des Baumes auf Burg Brandenstein. Geschmückt wird neben anderem mit Hutschenreuther-Kugeln. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Die 52-Jährige ist nur Heiligabend zuhause. Da lohnt ein Baum nicht. An diesem Abend gibt es aber leckere Gans oder Ente. Später ist der Besuch der Mitternachtsmesse geplant. Am ersten Feiertag geht es auf große Reise. Das Ziel heißt Thailand, wo sie ihre Eltern besucht und bis über den Jahreswechsel bleibt. Wenn sie auf ihre Kindheit in Ramholz zurückblickt, hat sie viele positive Erinnerungen, gerade zum Fest der Geburt Christi. Im Vorfeld wurde das Backen der Plätzchen regelrecht zelebriert. Fünf, sechs Sorten hat sie mit ihrer Mutter regelmäßig zusammen gebacken. In diesem Jahr ist sie froh, durch die Bitte unserer Zeitung einen „äußeren Aufhänger“ für das Plätzchenbacken zu haben. Und sie will noch mehr Backwerk herstellen, so ihr fester Vorsatz - wenn es die Zeit zulässt. „Mal sehen, wie der Herr Bürgermeister mich dienstlich bindet“, scherzt sie. Auch bei ihm ist das Weihnachtsfest traditionsbehaftet. Die Kinder seien schon ganz heiß auf das gemeinsame Plätzchenherstellen. Der Baum wird mit der ganzen Familie im Wald geschlagen und gemeinsam geschmückt. An den Feiertagen heißt es dann „komplett herunterkommen“. Da gibt es für einige Tage nur Familie und keine Politik. Heiligabend wird Kartoffelsalat mit Würstchen serviert und der Gottesdienst besucht. Anschließend steht der Besuch des Weihnachtsblasens der Stadtkapelle auf dem Programm, später Bescherung in den heimischen vier Wänden. Dabei freut sich Möller besonders auf die Geschenke für den Sohn, weil da der Papa bestimmt „gefragt ist“. Er hat vom Christkind etwas läuten gehört… Für das Backen der Plätzchen wie überhaupt das gesamte Kochen zeichnete in seinem Elternhaus in Wallroth Oma Margarethe Ullrich-Maihack verantwortlich. Sie zauberte manche Leckerei auf den Tisch. Das Stadtoberhaupt schwärmt heute noch beispielsweise von den Vanillekipferln und den doppelstöckigen Plätzchen mit Gelee-Füllung. Am besten schmeckten diese, wenn im Februar oder März noch zufällig eine Dose gefunden wurde. Dann waren sie schön durchgezogen. Jetzt beim Plätzchenbacken mit seiner Mitarbeiterin hat er spontan eine Idee: Noch einige mehr produzieren und diese dann in den heimischen Kindergärten verteilen, wenn das Duo kurz vor dem Fest wieder durch die Einrichtungen zieht und die Weihnachtsgeschichte vorliest. Fazit: Die Premiere in der Weihnachtsbäckerei ist bestens geglückt. Nicht nur die leckeren Plätzchen können sich sehen lassen. „Wir sind top miteinander ausgekommen. Das war keine gekünstelte Atmosphäre, sondern perfektes Teamwork wie ich es von der Arbeit im Rathaus her kenne“, resümiert der Bürgermeister. Kerstin Baier-Hildebrand ist ebenfalls begeistert: „Ich bin positiv überrascht, wie gut das alles funktioniert hat.“ Na, dann kann ja Weihnachten kommen. Rezepte Schoko-Cookies: 150 g Butter 100 g Zucker 100 g Rohrzucker 1 Vanillearoma 1 Ei 180 g Mehl 1/2 TL Backpulver 1/4 TL Salz 100 g Nüsse 150 g Schokotröpfchen Teig mit dem Teelöffel auf dem Blech verteilen. Bei 180 Grad etwa zehn Minuten backen. Feines Buttergebäck: 375 g Butter 190 g Zucker 5 Eigelb 500 g Mehl Teig mindestens eine Stunde kühl stellen, am besten über Nacht. Einen halben Zentimeter dick ausrollen und ausstechen. Eigelb mit Milch vermischen und bestreichen. Bei 180 Grad etwa zehn Minuten backen.
- STADTZEITUNG Schlüchtern Januar 2020
Download Januar 2020 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr 2020 gestartet: Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle im Namen des gesamten Vorstandes des Vereins für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) für die kommenden zwölf Monate alles Gute, persönliches Wohlergehen und gutes Gelingen für Ihre Vorhaben. 2020 wird nach meiner Überzeugung für Schlüchtern als ein sehr wichtiges Jahr in die Geschichte eingehen. Oder wie es Bürgermeister Matthias Möller kürzlich formulierte: Es wird ein Jahr des Baus. Nach einer langen und intensiven Vorbereitungsphase rollen nun bald die Bagger im Herzen der Stadt an. Das von den Abmessungen her imposante Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Langer, das sich von der Obertorstraße über die Bahnhofstraße bis hin zur Lotichiusstraße erstreckt, wird abgerissen. Es hat jahrzehntelang das Bild unseres Zentrums geprägt und steht für eine wichtige Epoche der Stadtgeschichte. Doch nun ist die Zeit für ein neues Kapitel Stadtgeschichte gekommen. Nicht nur dort werden die Bagger in diesem Jahr das Bild bestimmen, sondern auch auf dem benachbarten Areal der Sparkasse. Die bisherige Zentrale des Geldinstituts wird ebenfalls dem Erdboden gleichgemacht, um einem modernen Neubau Platz zu machen. Einen solchen Großabriss haben unsere Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger noch nicht erlebt. Die Arbeiten werden an beiden Großbaustellen eng verzahnt ablaufen, um Beeinträchtigungen, gerade für Anwohner und Geschäftsleute, so gering wie möglich zu halten. Um dies sicher zu stellen, wurde für die koordinierten Abrissplanungen von beiden Projektträgern zusammen ein spezielles Planungsbüro beauftragt. Die Projekte sind ein wichtiger Schritt, um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Deswegen schaue ich positiv nach vorne und freue mich auf die fundamentale Neugestaltung. Zumal die Verantwortlichen im Vorfeld alles professionell vorbereitet haben. Bei der jüngsten Veranstaltung von „Frag´ doch mal die Stadt“ konnten sich die Bürger über das ausgefeilte Konzept informieren. Schön, dass wir alle diesen Auf- und Umbruch miterleben und diesen Weg in die Zukunft begleiten dürfen. Ich bin schon sehr gespannt, wie unsere Innenstadt in zwölf Monaten Ende 2020 aussieht. Neues WITO-Angebot An dieser Stelle darf ich sie auch auf eine Neuerung beim WITO hinweisen. Unter der bekannten Adresse „wito-schluechtern.de“ und auch im WITO-Newsletter können sie nun auch mein Vorwort und den focus-Bericht monatlich nachlesen. So haben sie von unterwegs oder wenn sie die Zeitung nicht zur Hand haben die Möglichkeit, die Berichte zu studieren. Auch sonst gibt es dort viele wertvolle Informationen zu unserem Verein, wie beispielsweise über den Schlüchterner Gutschein und den KlimaPakt für Schlüchtern. Schauen Sie doch einfach mal herein oder melden Sie sich für den Newsletter an. Und falls Sie darüber hinaus Fragen haben, steht unsere Mitarbeiterin Nadine Schröder unseren Kunden und allen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig in unserer Geschäftsstelle in der Gartenstraße 35 zur Beantwortung zur Verfügung. Sie ist immer montags und donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr vor Ort. Telefonisch ist sie in dieser Zeit unter 06661/9199013 erreichbar. Jahresempfang Ein weiterer wichtiger Punkt, quasi „in eigener Sache“, ist mein Hinweis auf den Jahresempfang am Freitag, 17. Januar, in der Stadthalle. Diese Veranstaltung von Stadt Schlüchtern in Zusammenarbeit mit dem WITO zum Jahresbeginn ist schon eine kleine Tradition und findet zum vierten Mal statt. Eine gute Möglichkeit, gleich zum Jahresbeginn, für Funktions- und Entscheidungsträger, untereinander und mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen- und ins Gespräch zu kommen. Interessant dabei auch der Fachvortrag zum Thema „Von den Schmerzen und der Freude eines Stadtumbaus“. Es wird in Schlüchtern also auch 2020 keine Langeweile aufkommen. Auf ein spannendes Jahr. Mit winterlichen Grüßen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des gf. Vorstandes Diesen Monat IM FOKUS Kanzlei Madel & Kotalla Kompetenzteams für umfassende Beratung Steuerkanzlei „Madel & Kotalla“ mit Niederlassung in Schlüchtern / Von Ulrich Schwind Mittendrin statt nur dabei: Für die Partner der Frankfurter Steuerberatungsgesellschaft Madel & Kotalla war von Anfang an klar, mit ihrer neuen Niederlassung in Schlüchtern „mittendrin“ sein zu wollen. Ende Oktober eröffneten sie ihre Niederlassung in der Wassergasse 4. An der Spitze steht hier ein Mann, der im Bergwinkel nicht nur bekannt, sondern auch aufgewachsen ist: Florian Varinli, Steuerberater, Diplom-Kaufmann und zertifizierter Berater für Gemeinnützigkeit. Im Jahr 2012 wurde er zum Steuerberater bestellt und ist seit 2014 Partner in der Gesellschaft. Er wohnt mit seiner Familie im Stadtteil Gundhelm. Der Schritt, nach Schlüchtern zu gehen, hängt aber nicht nur mit dem engen Bezug von Varinli in den Bergwinkel zusammen. Schon immer hat die Kanzlei zahlreiche Mandanten im Raum zwischen Frankfurt und Fulda betreut. Um diesen trotz Digitalisierung für ein persönliches Beratungsgespräch näher zu sein, war die Filialgründung eine logische Konsequenz. Und weil sich Schlüchtern insgesamt derzeit nach Ansicht des 40-Jährigen im Aufwind befindet, fokussierte sich die Standortsuche schnell auf die Bergwinkelstadt. „Steuerberatung ist Vertrauenssache“ ist das Motto von Varinli. Deswegen ist der enge persönliche Kontakt zu und die Begleitung der Mandantschaft – gerade in der digitalisierten Welt - für ihn äußerst wichtig. Die Partner von Madel & Kotalla haben jeweils ihre Spezialgebiete und bilden Kompetenzteams, um dem Mandanten die bestmögliche und umfassende Beratung und Begleitung in allen steuerlichen Belangen zu bieten. Dazu gehören neben anderem Existenz- und Unternehmensgründung, Erbschaft, Unternehmensumwandlung oder steuerliche Strategieberatung sowie die Optimierung der persönlichen Finanzen. „Wir sind eng an unseren Kunden dran, möchten mit ihnen nicht nur in steuerlicher Hinsicht die Vergangenheit bewältigen, sondern vor allem zukunftsorientiert mit ihnen arbeiten“, stellt Florian Varinli fest. Zukunftsorientiert heißt, die Vorteile der Digitalität zu nutzen. Für qualitativ hochwertige Softwarelösungen und IT-Dienstleistungen stehen bei Madel & Kotalla die Datev-Programme zur Verfügung. Die Belegstapel werden kleiner, die Datenmengen immer größer. Viele Arbeitsschritte wandeln sich, werden einfacher und direkter. Doch trotz aller digitalen Möglichkeiten ist eines entscheidend: Die persönliche Betreuung bleibt. Die Anfänge der alteingesessenen Steuerkanzlei in der Main-Metropole reichen über 80 Jahre zurück. Die derzeit knapp 50 Mitarbeiter sind fachlich sehr breit aufgestellt. Eines der Spezialgebiete sind die Heilberufe. Weitere Kundenkreise kommen aus dem künstlerischen Bereich wie Werbung und Marketing, dazu aus dem IT- und Dienstleistungsbereich, aber auch das Handwerk ist stark vertreten. Gleichwohl ist der Privatkunde mit seiner Einkommensteuererklärung willkommen. Florian Varinli umreißt die Klientel: „Vom Privatmann über den Einzelunternehmer bis hin zur Kapitalgesellschaft mit vielen Mitarbeitern betreuen wir bundesweit Kunden.“ Madel & Kotalla sucht übrigens noch Fachkräfte für sein Team. Mitarbeiter können sich so den aufwändigen Anfahrtsweg ins Rhein-Main-Gebiet sparen und in der Filiale in Schlüchtern arbeiten – oder gar Home-Office machen. Für dieses Jahr ist auch noch ein Ausbildungsplatz zum Steuerfachangestellten zu besetzen. Die Steuerkanzlei bringt sich zudem ins gesellschaftliche Leben aktiv ein. So sind in Absprache mit der Stadt Schlüchtern schon bald kostenlose Vortragsabende für Vereine zu den Themen Recht und Steuern geplant. Bei der Eröffnungsfeier Ende Oktober konnten die Besucher für Essen und Getränke Spenden geben. Dabei kam ein dreistelliger Betrag zusammen, der nun vom Unternehmen auf 1000 Euro aufgerundet und der Lebenshilfe Schlüchtern übergeben wird. Außerdem erhält das Kinderbüro Frankfurt aus der Consulto-Weihnachtsaktion eine Zuwendung von 3000 Euro. Info-Kasten Unter der Dachmarke „Consulto“ wird dem Kunden eine umfassende strategische Beratung geboten. Dazu gehört ein Netzwerk von vier eigenständigen Unternehmen. Dazu zählen „Madel & Kotalla – Steuerberatungsgesellschaft“, „Wirtschaftsprüfer Kotalla“, „Madel & Kotalla Wirtschaftsberatungs AG“ und „Anwaltskanzlei Reichert“. Auch wenn in Schlüchtern nur die Steuerberatungsgesellschaft ansässig ist, kann der Kunde problemlos von hier die Leistungen aller vier Unternehmen in Anspruch nehmen. „In Lösungen denken, nicht in Problemen“ heißt das Motto. Fachliche Kompetenz aus Recht, Wirtschaft und Steuer – das bedeutet kurze Wege und schnelle Abstimmungen. Madel & Kotalla Steuerberatungsgesellschaft Wassergasse 4 36381 Schlüchtern Telefon 06661/7473940 069/6100100 www.madel-kotalla.de Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag 8.00 bis 12.30 Uhr sowie 13.30 bis 16.00 Uhr Freitag 8.00 bis 14.00 Uhr oder nach Vereinbarung.








