Suchergebnisse
447 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Stadtzeitung Februar 2026
Stadtzeitung Februar 2026 hier lesen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Sie haben richtig gesehen: Dieses Vorwort fällt diesmal etwas anders aus. Statt eines einzelnen Porträtbildes begrüßen Sie gleich drei Gesichter. Dahinter steckt ein guter Grund – denn zum Beginn des Jahres 2026 stellen wir beim Verein für Wirtschaft und Tourismus Schlüchtern (WITO) mit einer Änderung der Geschäftsordnung des geschäftsführenden Vorstandes wichtige Weichen für die Zukunft. Es geht um einen Generationenwechsel an der Spitze unseres Vereins. Dieser Schritt kommt nicht überraschend. Die bewusste Verjüngung der Führungsstrukturen ist ein Prozess, den wir im WITO bereits seit einiger Zeit verfolgen. Schon bei der Vorstandswahl im vergangenen Jahr wurden mehrere jüngere Kolleginnen und Kollegen in verantwortungsvolle Positionen gewählt. Bereits zum Jahresende 2025 hatte zudem unser stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Stehling sein Vorstandsamt niedergelegt. Wolfgang Stehling hat das Wirken des WITO über viele Jahre hinweg aktiv mitgestaltet. Im Vorstand war er – zusammen mit Axel Ruppert – insbesondere für die Kommunikation mit den städtischen Gremien sowie politischen Funktionsträgern verantwortlich. Ein Beispiel für diese enge und erfolgreiche Zusammenarbeit ist die Mitarbeit bei der Erarbeitung des Schlüchterner Einzelhandelskonzeptes im Jahr 2010, wo sich Stehling und Ruppert als Vertreter des WITO intensiv für die Berücksichtigung der Belange des lokalen Handels einsetzten. Für dieses langjährige Engagement danken wir Wolfgang Stehling ausdrücklich und sehr herzlich. Als konsequente Fortführung des Veränderungsprozesses rückt nun auch der bisherige Vorsitzende Axel Ruppert im Vorstand eine Reihe nach hinten. Über mehr als 16 Jahre hinweg hat Axel Ruppert als Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstandes die Entwicklung des WITO maßgeblich geprägt. In dieser Zeit wurden zahlreiche Projekte erfolgreich auf den Weg gebracht, die bis heute wirken. Stellvertretend seien die vielfältigen Veranstaltungsformate zur Stärkung der Schlüchterner Unternehmenslandschaft genannt. Auch die Einführung der Schlüchterner Geschenkgutscheine – zunächst in Papierform, später digital weiterentwickelt – fällt in seine Amtszeit. Sie haben sich zu einem festen Bestandteil des regionalen Wirtschaftslebens entwickelt. Ebenso erfreulich ist die kontinuierlich positive Entwicklung der Mitgliederzahlen auf aktuell 230 Mitglieder in und um Schlüchtern. Axel Ruppert gibt den Vorsitz nun ab, bleibt dem geschäftsführenden Vorstand jedoch vorerst noch als Mitglied erhalten. Zur nächsten Mitgliederversammlung wird er dann seinen Vorstandssitz zur Verfügung stellen. Neben dem WITO ist Axel Ruppert in weiteren verantwortungsvollen Aufgabenfeldern aktiv. Als Orthopädie-Meister führt er sein neues Unternehmen, in dem er nicht nur Kundinnen und Kunden in Schlüchtern betreut, sondern auch bundesweit Orthopädie-Betriebe fachlich begleitet. Darüber hinaus engagiert er sich weiterhin in leitender Funktion bei der Freiwilligen Feuerwehr Schlüchtern. An die Spitze des WITO rücken nun zwei in Schlüchtern bestens bekannte Persönlichkeiten: David Gärtner, Geschäftsführer und Inhaber der R+V Generalagentur Jobst & Gärtner OHG sowie des Biomarktes „Naturglück“ in Schlüchtern, und René Daniel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Schlüchtern. Beide sind fest in unserer Bergwinkelstadt verwurzelt, kennen die regionalen Strukturen und werden den Verein mit Augenmaß, Kompetenz und neuen Impulsen in die Zukunft führen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches, gesundes und frisches Jahr 2026. David Gärtner · Axel Ruppert · René Daniel
- Im Focus Februar: Solarteam Rhön
Nachhaltige Lösungen aus einer Hand „Solar Team Rhön“ bietet Angebote von Photovoltaik über Sanitär, Heizung und Klima bis hin zu Smarthome Von Ulrich Schwind Das „Solar Team Rhön“ steht bei vielen Themen rund um Heizung und Sanitär beratend zur Seite. Wobei der Begriff „Rhön“ ein bisschen darüber hinwegtäuscht, dass das Unternehmen hier direkt vor Ort im Bergwinkel seine qualitativ hochwertigen Leistungen anbietet. Und der Begriff „Solar“ beschreibt nur einen Tätigkeitsbereich von vielen. Die Firma hat zwei Sitze: zum einen in Schlüchtern-Hutten, zum anderen einen nur wenige Kilometer entfernt in Bad Brückenau-Volkers. Die Angebotspalette ist breit gefächert und reicht von Photovoltaik über Sanitär, Heizung und Klima bis hin zu Smarthome. „ Wir planen und installieren maßgeschneiderte Anlagen, die optimal auf das jeweilige Gebäude und den jeweiligen Energiebedarf abgestimmt sind – effizient, zuverlässig und zukunftssicher“, wirbt Thomas Scherf, neben Thorsten Brust Geschäftsführer, für die Arbeit des Solar Teams. Mit der Erfahrung aus mehr als 1500 erfolgreich installierten PV‒Anlagen stehen sie für geprüfte Qualität und effiziente Umsetzung. Natürlich bietet das Unternehmen dazu auch die passende Heizung. Ganz im Trend dazu liegt derzeit der Einbau einer Wärmepumpe. Die ist kostengünstig, weil auf diese Weise der selbst erzeugte Strom gleich sinnvoll für die Wärme in den eigenen Räumlichkeiten genutzt werden kann. Zum anderen wird diese Art der Energieversorgung weiterhin kräftig gefördert. Die Geschäftsführer beraten dazu Interessenten umfassend und helfen später auch bei der Beantragung der Zuschüsse im fünfstelligen Bereich. Scherf: „ Wir liefern individuell abgestimmte Systeme, die effizient, leise und zuverlässig für wohlige Wärme in Deinem Zuhause sorgen.“ Dabei ist schon die Auswahl der richtigen Komponenten und dessen Dimensionierung wichtig. Beim Einbau der richtigen Solar-Anlage profitiere der Kunde schon ab dem ersten Monat von spürbaren Einsparungen bei den Stromkosten. Die effizienten Solarlösungen sorgen nicht nur für nachhaltige Energie, sondern stärken auch die persönliche finanzielle Unabhängigkeit. Jedes Solarprojekt ist einzigartig, genau wie die jeweiligen Anforderungen. Deshalb entwickelt das Solar Team Rhön maßgeschneiderte Konzepte, die perfekt auf das jeweilige Budget und die individuellen Standortbedingungen abgestimmt sind. Von der ersten Analyse über die Planung bis hin zur schlüsselfertigen Umsetzung: Die Firma setzt auf Innovation, Effizienz und höchste Qualität. Scherf: „Gemeinsam machen wir Dein Solarprojekt zum Erfolg!“ Mehr noch: Die Firma plant und installiert auch Klimasysteme, die sich nahtlos in das Zuhause integrieren und höchsten Komfort bei minimalem Energieverbrauch bieten – die nachhaltige Rundum-Sorglos-Lösung. Von der ersten Beratung bis zur finalen Installation sind Scherf und sein knapp 20 Personen starkes Team der zuverlässige Partner vor Ort. Dazu gehören eine individuelle Planung, die Verwendung von hochwertigen Komponenten aus Deutschland und dem europäischen Raum sowie eine fachgerechte Montage. „Du profitierst von kurzen Wegen, persönlicher Betreuung und unserem tiefen Verständnis für die spezifischen Anforderungen in Deiner Region. Setze auf Qualität, Verlässlichkeit und nachhaltige Energie, direkt aus Deiner Nähe“, bringt es Scherf auf den Punkt. Mit der großen Zahl von mehreren Hundert in rund 20 Jahren erfolgreich installierten PV-Anlagen bietet die Firma erprobte Qualität und die Sicherheit eines erfahrenen Partners. Hier bekommt der Kunde ein schnelles Angebot, volle Transparenz und faire Preise, ganz ohne Anzahlung. Überdies gibt es auf Wunsch auch eine umfassende Finanzierungsberatung mit Vorschlägen für eine Ratenzahlung. Da das Unternehmen ausschließlich über erfahrene Mitarbeiter verfügt, stellt es sicher, dass jede Anlage von geschulten Fachkräften geplant und umgesetzt wird, die die eigenen Werte teilen und mit vollem Einsatz hinter dem stehen, was sie tun. Als Ausbildungsbetrieb gibt die Firma ihr Fachwissen auch an nachfolgende Generationen weiter. In der Angebotspalette bietet das Solar Team Rhön auch Smarthome an. Hier können technische Abläufe, die bislang manuell ausgeführt wurden, digitalisiert und automatisiert werden. Indem die Haustechnik in einem einheitlichen System vernetzt wird, lassen sich Funktionen einzelner Geräte zentral bedienen und aufeinander abstimmen. Egal o b Heizung, Licht oder Beschattung – die Fachleute vernetzen das Zuhause so, dass alles perfekt zusammenarbeitet und der Kunde jederzeit die volle Kontrolle behält. Fazit: Von Photovoltaik über Wärmepumpe bis hin zu Smarthome sowie Sanitär, Heizung und Klima bietet das „Solar Team Rhön“ alles aus einer Hand – nachhaltig, optimal aufeinander abgestimmt und individuell geplant. Solar Team Rhön GmbH Hauptstraße 42 97769 Bad Brückenau-Volkers Telefon 0 9741/9376560 Mail: info@s-t-r-solar.de
- Stadtzeitung Januar 2026
Stadtzeitung Januar 2026 hier lesen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, wir starten in ein neues Jahr und zum Auftakt wünsche ich Ihnen an dieser Stelle, auch im Namen des gesamten Vorstandes des Vereins für Wirtschaft und Tourismus Schlüchtern e.V., ganz viel Gesundheit und natürlich alles Gute, persönliches Wohlergehen und gutes Gelingen für all Ihre Vorhaben. Fröhliches Schlittschuhlaufen Ich hoffe, Sie starten in den neuen Abschnitt positiv und beschwingt. Vielleicht hilft Ihnen dabei eine Runde auf der Schlüchterner Schlittschuhbahn. Bereits am 5. Dezember wurde diese feierlich eröffnet. Die Verantwortlichen der Stadt haben zuvor erneut innerhalb kürzester Zeit den Stadtplatz in ein kleines Winter-Wunderland verwandelt, das bei schönem Wetter mit reichlich Leben gefüllt war. Anders als in 2024 endete das Angebot jedoch nicht schon nach wenigen Tagen und vor Weihnachten. Dieses Jahr können Jung und Alt bis zum Sonntag, 4. Januar, mit speziellen Schlittschuhen auf der Anlage am Stadtplatz ihre Runden drehen. Neben dem Spaß beim Laufen – oder vielleicht sogar Pirouetten drehen – ist auch sonst für Unterhaltung, Essen und Getränke bestens gesorgt. Blick zurück – Blick nach vorn Ein Rückblick auf das Jahr 2025 zeigt eindrucksvoll: In Schlüchtern hat sich viel bewegt. Zahlreiche Baumaßnahmen wurden erfolgreich abgeschlossen, andere mit großer Tatkraft begonnen oder entscheidend vorangebracht. Diese sichtbaren Veränderungen stehen für Engagement, Gestaltungswillen und den gemeinsamen Anspruch, unsere Stadt zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Besonders prägend ist dabei die Entwicklung der „Neuen Mitte“ auf dem Langer-Areal. Hier wächst ein moderner Büro- und Gewerbekomplex heran, der dem Bereich rund um das Obertor ein völlig neues Gesicht verleiht. Direkt angrenzend ist das Kultur- und Begegnungszentrum KuBe bereits im ersten Jahr zu einem lebendigen Treffpunkt für Stadtgesellschaft, Vereine und Organisationen geworden – und mit der Kita Zwergenwiese sowie der Bergwinkel Zauberwelt vor allem auch ein echter Anziehungspunkt für Familien und Kinder. Mit diesen Investitionen geht zugleich eine große Aufgabe einher: die dauerhafte Sicherung der Attraktivität unserer Innenstadt. Gerade im Bereich in und um die Obertorstraße wird es entscheidend darauf ankommen, Leerstände zu vermeiden, freiwerdende Flächen zügig und sinnvoll neu zu beleben und Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Frage, wie wir unsere Innenstadt lebendig, einladend und wirtschaftlich tragfähig weiterentwickeln, wird uns auch künftig intensiv beschäftigen. Stillstand ist dabei keine Option – auch 2026 nicht. Die Arbeiten am Freibad schreiten zügig voran; die Eröffnung dieser in der Region einzigartigen Badelandschaft ist für die Jahresmitte geplant. Ebenso nähert sich die Baumaßnahme an der Stadtschule ihrer Fertigstellung. Darüber hinaus wird auch in unseren Stadtteilen kräftig investiert: mit dem Neubau des Gemeinschaftshauses in Elm, den Umbauten des Multifunktionsgebäudes in Ahlersbach, der umfassenden Sanierung des Gemeinschaftshauses in Hutten sowie der begonnenen Um- und Neugestaltung des ehemaligen Vogt-Geländes im Höbäckerweg. Bei aller berechtigten Freude über das Erreichte und der Spannung auf das, was 2026 vollendet sein wird, gehört zur Verantwortung auch ein nüchterner Blick auf die finanzielle Realität. Fördermittel von Bund, Land und Kreis sind eine wertvolle Unterstützung – sie setzen jedoch stets voraus, dass die Stadt auch entsprechende Eigenmittel mit aufbringt. Diese wiederum werden meist über neue Schulden finanziert. Entscheidend wird daher sein, dass wir auch künftig Zinsen und Tilgung leisten können und gleichzeitig handlungsfähig bleiben, um notwendige und innovative Maßnahmen für die Weiterentwicklung unserer Stadt auch in Zukunft umsetzen zu können. Schlüchtern muss seine Zukunft mit Augenmaß, Verantwortung und dem festen Willen, wirtschaftliche Stärke, Lebensqualität und nachhaltige Entwicklung in Einklang zu bringen selbst in die Hand nehmen. Dafür lohnt sich der gemeinsame Einsatz. Starten sie gesund und beschwingt in das Jahr 2026. Das wünsche ich Ihnen auch im Namen des gesamten WITO-Vorstandes. Mit winterlichen Grüßen verbleibe ich Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes
- Im Focus Januar: Waschpark Schlüchtern
Im Waschpark Schlüchtern bargeldlos mit allen gängigen Bankkarten und Handy bezahlen Von Ulrich Schwind Seit einigen Wochen ist das Bezahlsystem im bekannten Waschpark Schlüchtern am Stadtrand komplett digitalisiert. Das bringt den Kundinnen und Kunden große Vorteile. Jetzt können die Dienstleistungen mit sämtlichen Bankkarten und sogar mit dem Handy bezahlt werden. Eine zeitgemäße Lösung, die von vielen Nutzern gelobt wird. Schon seit Dezember 2014 gibt es die rund 2000 Quadratmeter große Anlage in der Gartenstraße 50c direkt an der Umgehungsstraße, die von Norbert Pernikl betrieben wird. Zum Angebot gehören eine automatische Waschanlage (2,80 Meter hoch, 2,30 Meter breit, 6,80 Meter lang), drei SB-Waschboxen, vier Staubsauger, einen Fußmattenreiniger und ausreichend Platz für die Autopflege. Bislang war die Nutzung ausschließlich mit Bargeld möglich. Heute, wo alles digitaler wird, haben viele Kunden kein Bargeld mehr dabei. Das ist im Waschpark kein Problem. Dank modernster Technik können die Kosten für die Fahrzeugreinigung nun bargeld- und kontaktlos beglichen werden - selbstverständlich kann aber auch weiterhin mit Bargeld bezahlt werden. Sämtliche Bankkarten werden an dem modernen Automaten akzeptiert, beispielsweise Maestro, Mastercard, Visa und auch Mobilitätskarten wie DKV und UTA. Die Zahlung kann auch per Google- oder Applepay, nur durch Vorhalten des Handys, getätigt werden. „Wir sind damit auf dem technischen neuesten Stand“, freut sich der Inhaber. Und der Service geht noch weiter: Am Kassen-Automaten können Nutzer die neue Kundenkarte kaufen. Sie kostet einmalig zwei Euro. Bei einem Aufladungsbetrag von beispielsweise 200 Euro erhält man 15 Prozent Bonus, das entspricht einem Guthaben von 230 Euro. Mit einer namentlichen Registrierung kann im Verlustfall die Karte gesperrt und das Guthaben übertragen werden. Im alltäglichen Gebrauch ist die Kundenkarte einfach über das Internet aufzuladen und online zu bezahlen. Eine umfassende digitale Verwaltung ist möglich. Im Online-Portal können Abbuchungen oder Rechnungen eingesehen werden. Hat der Kunde das silberne Kärtchen nicht dabei, kann er mit der digitalen Kundenkarte auf dem Handy am Kassen-Automaten bezahlen. Noch einfacher wird es mit der neuen „SmartPay“-Funktion in den Selbstbedienungs-Waschboxen. Nutzer sparen sich den Weg zum Kassenautomaten und zahlen direkt in der Box mit ihrem Handy. Die automatische Waschanlage bietet über die Standard-Programme hinaus auch einen Intensivvor- und Felgenreiniger, Unterbodenwäsche sowie die beliebte KärcherPolish Politur. In den SB-Boxen stehen Programme wie Felgen- und Hochdruckreiniger, Powerschaum, Powerwax und Klarspülung mit Osmosewasser für fleckenfreies Trocknen zur Verfügung. Die hier zum Einsatz kommende Waschtechnik und -chemie befinden sich auf dem neuesten Stand und versprechen beste Ergebnisse. Für die Innenraumpflege der Fahrzeuge stehen vier Staubsaugerplätze zur Verfügung. Sitze, Teppiche und der Kofferraum sind damit zuverlässig zu reinigen. Fußmatten können in einem speziellen Mattenreiniger automatisch abgebürstet werden. Norbert Pernikl und seine Mitarbeiter legen großen Wert auf Umweltschutz: Biologisch abbaubare Reinigungsmittel, trinkwassersparende Kärcher-Hochdruckreinigung, biologische Abwasser-Aufbereitungsanlage, Photovoltaikanlage für Strom und eine Solaranlage zur Warmwassererzeugung belegen dies. Fazit: Der Waschpark Schlüchtern bietet auf viel Platz die modernste Wasch- und Bezahltechnik für die gründliche Fahrzeugpflege Waschpark Schlüchtern Gartenstraße 50c 36381 Schlüchtern Internet: shop.waschpark-schluechtern.de Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 6.00 bis 22.00 Uhr Sonntag 7.00 bis 20.00 Uhr
- Im Focus Dezember: Pfarrerin Richber backt „Weihnachtskekse“
Schwibbogen und „Shepherd´s Pie“. Pfarrerin Richber backt „Weihnachtskekse“ / Rezept aus altem DDR-Backbuch Von Ulrich Schwind „Weihnachtskekse“ stehen heute auf dem Plan der alljährlichen Weihnachtsbäckerei in der Stadtzeitung. Das Rezept stellt Marieke Richber, eine der Schlüchterner Stadtpfarrerinnen vor. Das Backen dieser Kekse hat für sie eine große Tradition. Schon als Kind hat sie diese zusammen mit Mutter und Oma in ihrer ostdeutschen Heimat hergestellt. Die Anleitung dazu stammt aus „Das Backbuch“ – ein Standardwerk in Ostdeutschland, das früher in keinem DDR-Haushalt fehlen durfte. Das Werk erschien seinerzeit im Leipziger „Verlag für die Frau“, der bedeutendste Mode - und Ratgeberverlag der DDR . Die 35-Jährige stammt aus Leipzig und wuchs im Süden der Stadt, genau in Markkleeberg, auf. Im Rahmen ihres Theologiestudiums zog es sie später nach Marburg. Heute ist sie examinierte Theologin und ordinierte Pfarrerin im Bereich der evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck. Nach ihrer Vikarinnen-Zeit in Ebsdorfergrund (Landkreis Marburg-Biedenkopf) kam Marieke Richber zum 1. Januar 2024 nach Schlüchtern. Hier im Pfarramt Schlüchtern III ist sie für den Bereich Schlüchtern-Süd und die Orte Niederzell, Gundhelm sowie für die Geschäftsführung in Ramholz zuständig. Entsprechend hat sie vergangenes Jahr mit ihrem Ehemann Nils das erste Weihnachtsfest im Bergwinkel verlebt. Und wie das bei einer Pfarrerin so ist, bestehen die Feiertage überwiegend aus „Arbeit“ – also dienstliche Verpflichtungen. „Es war viel los, aber es war auch sehr schön“, blickt sie zufrieden zurück. Es sei halt schon eine „bedeutungsvolle Zeit“. Auch in diesem Jahr wird sie wieder an allen Weihnachtstagen in den unterschiedlichen Gemeinden Gottesdienste feiern. Diese seien besonders, anders als sonst, weil an diesem Fest schon überwiegend „interessierte“ Gläubige kommen, für die Weihnachten eine besondere Bedeutung hat. Im vergangenen Jahr hat die Pfarrerin an diesen Festtagen ein kleines Experiment gestartet. Für die Predigten hatte sie sich selbst einen Text überlegt und einen mit künstlicher Intelligenz herstellen lassen. Die Gemeindeglieder durften dann aussuchen, welche Variante sie hören wollten. Die Meinungen dazu waren höchst unterschiedlich. Doch zum Weihnachtsfest gehört für die 35-Jährige im Vorfeld auch das Plätzchen backen dazu. Ganz beliebt bei ihr sind 3-2-1-Plätzchen mit Kakao, Vanillekipferl und Leckereien mit Lebkuchengewürz. Oder eben die Weihnachtskekse, die noch mit Original DDR-Ausstechern in dem Teig geformt werden. Ganz intensiv begeht Marieke Richber die Adventszeit. Dabei ist ihr der Adventskranz besonders wichtig. Das Anzünden der Kerzen werde sehr bewusst zelebriert - überhaupt jedes Zimmer im Haus mit einem kleinen Tannensträußchen, Stroh- und kunstvollen Fröbelsternen (Papiersternen) verschönt. In ein Fenster wird ein Schwibbogen gestellt – eine Tradition aus dem Erzgebirge. Der hölzerne Bogen symbolisiert hierbei den Himmelsbogen, und die darauf aufgesetzten Lichter stehen für die Sehnsucht nach dem Tageslicht. Kein Wunder, dass bei so viel festlicher Dekoration ein Weihnachtsbaum im Hause Richber vielleicht in diesem Jahr nicht aufgestellt wird. Trotz der dienstlichen Verpflichtungen kommen an den Feiertagen erneut ihre Eltern zu Besuch. Mit ihnen wird die Zeit dann gemütlich verbracht, beispielweise mit dem Spiel von Doppelkopf. Oder Spaziergängen im Ramholzer Park. Oder es wird gemeinsam Karaoke gesungen. Auf den Tisch kommt an Heiligabend eine „Shepherd´s Pie“ aus der britischen Küche in vegetarischer Variante: Sojageschnetzeltes, Tomatensoße, Pilze, Erbsen, Kartoffelpüree und Käse. Rezept „Weihnachtskekse“: 400 Gramm Weizenmehl, 100 Gramm Stärkemehl, ½ Päckchen Backpulver, 200 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillinzucker, je ½ TL Zimt, gemahlene Nelken und Ingwer, Salz, 100 Gramm geriebene Walnüsse, zwei Eier und 250 Gramm Butter. Schokoladen-Kuvertüre und bunter Streusel. Alle Zutaten zu einem Knetteig vermengen, 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, ausrollen und ausstechen. Bei mittlerer Hitze etwa 15 Minuten backen. Mit Schokoladen-Kuvertüre oder Zitronenglasur bestreichen, mit Walnüssen und bunten Streuseln dekorieren.
- Stadtzeitung Dezember 2025
Stadtzeitung Dezember 2025 hier lesen Sehr geehrte Leserinnen und Leser, unser Kalter Markt war auch im Jahr 2025 wieder ein tolles Fest. Rund eine Woche haben wir Schlüchterner, Nachbarn im Altkreis und teilweise weit darüber hinaus sowie Ehemalige aus ganz Deutschland unser großes Heimatfest ausgiebig gefeiert. Angefangen von den bunten „Schlüchterner Abenden“, bei denen sich wieder zahlreiche heimische Akteure und Vereine mächtig ins Zeug gelegt haben, über die würdige Eröffnung im heimeligen Klosterhof bis hin zum tollen Festgeschehen mit rund 200 Marktbeschickern in den Straßen der Innenstadt. Doch es sind noch viele andere Aktivitäten und Veranstaltungen, die die bunte Vielfalt des „Kalle Moats“ ausmachen. Ich denke da beispielweise an die vielen Stammtische der Gaststätte Hausmann, die traditionell ihr eigenes Marktgeschehen mit feierlicher Ausgrabung, Kirmesrede und abschließend Beerdigung begehen. Oder der bunte Lampionumzug des Schlüchterner Präsidentenclubs, der durch die Gassen unserer Altstadt führt und mit den märchenhaften Figuren am Straßenrand für leuchtende Kinderaugen sorgt. Zwischen den Zeilen klingt es schon durch: Der Erfolg unseres Heimatfestest fußt auf der guten und erfolgreichen Zusammenarbeit vieler Haupt- und Ehrenamtlicher, denen ich an dieser Stelle für ihr großes Engagement danke – gerade auch den Geschäftsleuten und ihren Mitarbeitenden, die am Sonntag außerplanmäßig ihre Ladentüren öffneten. Ein besonderer Höhepunkt waren auch die Aktivitäten von unserem Mitglied Wohnlust und den Partnerbetrieben (Weineck, Slümaika) auf dem Markt mit einem wunderbaren Flair. Winterparadies auf dem Stadtplatz Nun starten wir in die Advents- und später in die Weihnachtszeit. Und auch da ist für Begegnung und Möglichkeiten zum Feiern gesorgt. In der Kernstadt Schlüchtern gibt es zwar keinen Weihnachtsmarkt – sondern nur in einzelnen Stadtteilen - dafür aber wieder ein „Winterparadies“. Wie schon im vergangenen Jahr wird erneut eine Schlittschuhbahn im Herzen von Schlüchtern auf dem Stadtplatz aufgebaut. Und das heuer sogar noch länger vom 5. Dezember bis über den Jahreswechsel bis zum 4. Januar 2026. Jeder, der ein bisschen mutig ist, kann sich auf die Kufen wagen und seine Runden drehen. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit netten Holzbuden, an denen süße Leckereien, Glühwein und auch salzige Spezialitäten angeboten werden. Ich hoffe, dass auch der eine oder andere Vereine mitmacht und besonders an den Wochenenden für ein buntes Flair sorgen wird – fast so wie eben doch auf einem Weihnachtsmarkt. Gutschein als Geschenktipp Für das bevorstehende Weihnachtsfest gebe ich Ihnen in Sachen Geschenke noch einen wertvollen Tipp. Wie wäre es mit dem Schlüchterner Geschenk-Gutschein als nette Geste für Ihre Liebsten? Diesen können Sie jeden Tag rund um die Uhr kinderleicht selbst digital erwerben. Unter der Internet-Adresse www.schluechtern-gutschein.de ist er im Gutscheinshop online erhältlich. Das Tolle dabei: Der Betrag ist frei wählbar. Die stets aktuelle Liste, in welchen Geschäften die Gutscheine einlösbar sind, finden Sie im Mittelteil jeder Stadtzeitung. Sie möchten lieber fertig gedruckte Gutscheine kaufen? Kein Problem! Unsere Gutschein-Partnerbetriebe Bergwinkel Wochen-Bote, Blumengalerie Andrea Deger und Parfümerie Roth (alle Obertorstraße), espresso36 (Rathausplatz), Das Holzwerk Maximilian King (Alte Bahnhofstraße), Getränke Lambert (Ludovica-von-Stumm-Straße), Naturglück Dein Biomarkt (Unter den Linden), SaMaLu-Bar (Weitzelstraße) sowie VeloCulTour Bikestore (Grabenstraße) bieten den Schlüchterner Gutschein als gedruckte Karte in unterschiedlichen Werten an. Alle Gutscheine haben eine Gültigkeit von drei Jahren. Jetzt bleibt mir nur noch, Ihnen zum Weihnachtsfest, auch im Namen des gesamten WITO-Vorstandes, ruhige und besinnliche Tage und dann einen beschaulichen Jahresschluss zu wünschen. Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes
- „Teamarbeit für unsere Umwelt“
600 Bäume bei Azubi-Pflanzaktion des WITO gepflanzt Auf die Hohlsparten, fertig, los: Bei der zweiten Azubi-Pflanzaktion des Schlüchterner Vereins für Wirtschaft und Tourismus (WITO) waren in diesem Jahr mehr als 50 Auszubildende aus neun Unternehmen im Schlüchterner Wald in der Nähe des Acisbrunnen unterwegs. Gemeinsam setzten sie unter Anleitung von Hessen Forst rund 600 Stecklinge auf 2000 Quadratmetern Fläche in die Erde. „Das war Teamarbeit für unsere Umwelt“, sagte René Daniel, der die Aktion als Vorstandsmitglied des WITO und Ansprechpartner des Klimapaktes für Schlüchtern leitete. „Erst wird mit dem Hohlspaten ein Loch gegraben, dann wird die Pflanze eingesetzt, festgetreten und schließlich kommt eine Wuchshülle zum Schutz vor Wild darüber“, erklärte Sebastian Merkel, Forstamtsleiter des Forstamts Schlüchtern, gleich zu Beginn der Veranstaltung. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung legten die Auszubildenden gemeinsam mit ihren Betreuern in Fünfer-Gruppen bei trockenen Witterungsverhältnissen los. Es hatte pünktlich aufgehört zu regnen. Reihe für Reihe pflanzten die Azubis insgesamt fünf Baumarten für den nächsten Zukunftswald. Die Stecklinge der Baumhasel, Edelkastanie, Elsbeere, Traubeneiche und des Spitz-Ahorns wurden von den Darmstädter Forstbaumschulen gesponsert. „Ziel dieser Aktion ist es, den jungen Menschen ein Gefühl für ihre Umwelt zu geben und die Waldarbeit praktisch kennenzulernen“, sagte René Daniel, „aber natürlich wollen auch die Unternehmen des Klimapaktes für Schlüchtern und des Klimapaktes für Steinau mit dieser Aktion ihren nachhaltigen Beitrag leisten.“ Mit dabei waren diesmal die Unternehmen Jökel Bau, Kreissparkasse Schlüchtern, Eckart Hydraulics, PACO, Immergut, Möbel Rudolf, die Stadt Schlüchtern und erstmals auch die Rhön Energie sowie Osthessen-Netz. Gerd Neumann, ebenfalls Vorstandsmitglied des WITO und Mitgründer des Klimapaktes, freute sich besonders darüber, dass die Zahl der Unternehmen und der Auszubildenden gegenüber dem Vorjahr gestiegen sei: „Unsere Initiative hat sich herumgesprochen. Ich kann jetzt schon verkünden, dass diese Aktion auch in den kommenden Jahren stattfinden wird.“ Laura Ruppel, Initiatorin des Klimapaktes für Steinau, sagte: „Ich blicke in viele begeisterte Gesichter. Es ist wirklich klasse, dass die Auszubildenden sich auch untereinander helfen – ganz egal, aus welchem Betrieb sie kommen. Das ist echtes Engagement für den guten Zweck.“ Nach getaner Arbeit gab es schließlich auch die verdiente Belohnung: Bei Würstchen, Grillkäse und Kaltgetränken kamen die Auszubildenden in den Austausch und informierten sich mithilfe eines QR-Codes über die Baumarten, die sie gepflanzt hatten. Pünktlich zum Ausklang der Veranstaltung setzte auch der Regen wieder ein, sodass die Setzlinge gut anwachsen können.
- Im Focus November: Kalte Markt Präsident Oliver Ohrmann
Für Kalten Markt schon immer gelebt Oliver Ohrmann regiert das Heimatfest 2025 / Seit der Kindheit fest mit dem Handball verbunden Von Ulrich Schwind Er ist ein großer Vereinsmensch und immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird: Oliver Ohrmann. Der 45-Jährige wurde von der Sportgemeinschaft Schlüchtern (SG) für das Amt des Kalte-Markt-Präsidenten vorgeschlagen und einstimmig von den Vereinsvertretern gewählt. Ohrmann ist ein echter Schlüchterner Junge, der im hiesigen Krankenhaus geboren wurde und in der Breitenbacher Straße aufwuchs. Seit einigen Jahren hat sich der Familienvater leicht „über den Tellerrand“ hinausbewegt und wohnt nunmehr im Stadtteil Herolz. Doch es sind nur wenige Meter, denn die Weinbergstraße, in der er mit seiner Familie im eigenen Haus mit den Schwiegereltern lebt, führt von Herolz in die Innenstadt. In Schlüchtern fand auch ein Großteil seines bisherigen Lebens statt: Hier ging er in die Bergwinkel-Grundschule, später in die Stadtschule, die er mit dem Realschulabschluss beendete. Im Anschluss machte er eine Ausbildung bei der Telekom in Fulda zum IT-Systemelektroniker. Bis heute ist er der Telekom treu geblieben. Dort arbeitet er als Servicetechniker in der Region Hanau und Frankfurt. Zu seinen Aufgaben zählt die Bereitstellung von Telefon-, Internet- und Fernsehanschlüssen sowie die Bearbeitung von Störungen. In seiner Freizeit stellt die Familie seinen Lebensmittelpunkt dar. Dazu zählen seine Frau Stephanie Loder-Ohrmann sowie die beiden gemeinsamen Söhne Carlo (6 Jahre) und Jonathan (4). Schon von Kindertagen an bildet jedoch auch das Thema Sport einen großen Schwerpunkt in seinem Leben. Im Grundschulalter testete er mit Tischtennis, Leichtathletik und Handball zunächst verschiedene Bereiche aus, bevor er bei dem Ballsport hängenblieb. Im Bereich Handball legte er eine große Karriere hin. Er begann 1989/90 in der E-Jugend der Sportgemeinschaft und durchlief anschließend alle Jugendmannschaften. Von Rechtsaußen bis zum Mittelmann agierte der Linkshänder auf diversen Positionen und warf viele Tore. Bis zur ersten Mannschaft kämpfte er sich hoch, war A-Liga-Meister und schaffte mit seinem Team den Aufstieg in die Landesliga Nord. Doch durch die Härte dieser Sportart blieben körperliche Beeinträchtigungen nicht aus. Es gab Meniskus- und Knorpelverletzungen sowie Kreuzbandrisse in beiden Knien. Im Jahr 2010 beendete er daher seine aktive Laufbahn und wechselte in die Funktionärsebene. Seitdem ist er zweiter Vorsitzender des Fördervereins der SG Schlüchtern, seit 2012 zudem Abteilungsleiter Handball. Das heißt nicht, dass er nicht weiter direkt Handballluft geschnuppert hat. Schließlich war er auch sportlicher Leiter, Schiedsrichter, Zeitnehmer, Jugendtrainer, Co-Trainer bei den Frauen und Trainer bei der A-Jugend. Kurzum: Wenn irgendwo Hilfe benötigt wurde, war Oliver Ohrmann da und sprang ein. „Ich habe schon einiges bei der SG gemacht“, blickt er heute zufrieden zurück. Mit seinem Amt beim Förderverein ist seit jeher auch eine feste Verbindung mit dem Kalten Markt verknüpft. So ist er stets federführend mit der Organisation des Handballer-Zeltes in der Schlossstraße beschäftigt. Auf- und Abbau, Dienstplan erstellen, Getränke und anderes besorgen. Das läuft alles unter seiner Regie. Und weil er beim Helfen meist vorne mit dabei ist, kam auch irgendwann von anderen die Idee auf, Oliver Ohrmann als Kalte-Markt-Präsidenten zu küren. Das Fest hatte zeitlebens einen wichtigen Platz für ihn im Jahresverlauf. „Ich habe schon immer gelebt für dieses Fest“, schwärmt der 45-Jährige. Als Jugendlicher habe er sich das gesamte Wochenende auf dem Marktgeschehen herumgetrieben, manchmal gar, bis ihn abends sein Opa nach Hause holte. Er habe den Markt stets „gelebt und geliebt“. Er sei für ihn „ein sehr großer Magnet“ gewesen. Jetzt, da seine beiden Kinder aus dem Gröbsten heraus seien, sei auch der richtige Zeitpunkt gewesen, um zu kandidieren und sein „Kalte-Markt-Gen“ an der Spitze des Heimatfestes auszuleben. Festerprobt ist Ohrmann nicht nur durch das Handballerzelt, sondern auch als langjähriges Mitglied der Schlüchterner „Kloburschen“ sei dem Jahr 2011, seit 2014 als Oberklo und zudem als Mitglied des Männerstammtisches „Mittendrin“, der sich einmal pro Woche in einer heimischen Lokalität trifft. Das Amt des Präsidenten ist für ihn eine große Ehre. Aber genauso selbstverständlich ist es für ihn, seine Regentschaft für die Unterstützung eines sozialen Zwecks zu nutzen (siehe Info-Kasten). Für die Festtage wünscht sich der Regent einen friedlichen und unvergesslichen Kalten Markt 2025. Und dafür hat er nicht nur die Rückendeckung seiner Familie, sondern auch vieler Herolzer, die stolz sind, dass endlich mal einer aus ihren Reihen dem Heimatfest vorsteht. Ohrmann selbst freut sich, dass er nach all den Jahren den Markt aus einer anderen Perspektive kennenlernen darf. Das mache ihn glücklich und dankbar: „Ich freue mich gemeinsam mit meiner Familie sehr auf dieses Erlebnis.“ Neuer Präsidentenkaffee im Angebot Der diesjährige Kalte-Markt-Präsident Oliver Ohrmann (links) will während seiner Regentschaft auch ein soziales Projekt in der Stadt finanziell unterstützen. Weil er selbst gerne Kaffee genießt, gibt es in diesen Tagen eine spezielle „Präsidentenröstung“ zu kaufen – ganze Bohnen für einen Café Crema oder eine Espresso-Mischung, die Andreas Heil (rechts) von „espresso36“ in der Wassergasse kreiert hat. Ein Teil des Verkaufserlöses dieses Präsidentenkaffees wird Ohrmann als Spende an die Palliativstation des Krankenhauses Schlüchtern übergeben. Käuflich erworben werden kann die „Präsidentenröstung“ nicht nur im espresso36 (Wassergasse), sondern auch bei Getränke Lambert, dogspot Tierbedarf (Gartenstraße) und Piekschön im Höbäcker Hof.
- Das sind die Baumarten in unseren Zukunftswäldern
Hier gibt es alle Kurz-Steckbriefe zu den gepflanzten Baumarten in unseren Zukunftswäldern. Baumhasel (Corylus colurna) In Zeiten des Klimawandels gewinnt die Baumhasel zunehmend an Bedeutung. Sie weist viele Eigenschaften auf, die zur Stabilisierung von Waldbeständen beitragen können. Ihr Verbreitungsgebiet liegt ursprünglich im Balkan und in der Türkei sowie im Kaukasus, seit dem 17. Jahrhundert wird sie auch in Mitteleuropa angebaut. Weitere Namen sind „Türkische Nuss“ und „Rosenholz“. Alter: > 300 Jahre Höhe: bis 35 m toleriert Temperaturextreme von -38 bis +40°C für trockene bis gut wasserversorgte Standorte geeignet raschwüchsig sehr wertvolles Holz, besonders Möbelbau Die Baumhasel zeigt sich in Mischbeständen bisher als relativ unempfindlich gegenüber biotischen Risiken wie Schädlingen und Pilzerkrankungen sowie auch bei abiotischen Risiken wie Trockenheit und Spätfrösten. Sie kann daher zur Stabilisierung von Waldbeständen beitragen. Durch ihre ausgeprägte Mischungsfähigkeit kann die Baumhasel einzeln bis truppweise zur Erweiterung des Baumartenspektrums und zur Streuung des Anbaurisikos auf mehrere Baumarten verwendet werden. Tierarten an der heimischen Haselnuss sind häufig auch an der Baumhasel zu finden. Laut einer Analyse der Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) gehört die Baumhasel zu den am besten geeigneten Baumarten im Klimawandel. Edelkastanie, Marone ( Castanea sativa ): Die Edelkastanie zeichnet sich durch ihre schmackhaften und nahrhaften Früchte und ihr besonders dauerhaftes und optisch ansprechendes Holz aus. Ihr wird heute ein hohes Potential im Klimawandel zugesprochen. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet hat ihren Ursprung vermutlich in Kleinasien und im östlichen Mittelmeerraum. Als Nahrungsmittel vor allem durch die Römer in Europa verbreitet, wird sie in Deutschland punktuell in wärmebegünstigten Lagen wie z.B. der Rheinebene sowie am Main angebaut. Alter: 500 bis 600 Jahre Höhe: bis 33m schnelles Jugendwachstum wärmeliebend bzw. wärmetolerant (optimal sind Jahresmitteltemperaturen von 8-15 °C) relativ trockenheitstolerant, wächst bevorzugt auf sauren Böden mit hohem Kalium- und Phosphorgehalt. Ihr Optimum hat sie auf lockeren, frischen und tiefgründigen Böden. Holz besonders für Einsatz im Außenbereich geeignet Die Edelkastanie integriert sie sich gut in das Ökosystem und bietet vielen Tieren Nahrung. Von der langen und intensiven Blüte profitieren viele Insekten (135 nachgewiesene Insektenarten, u.a. die Honigbiene zur Erzeugung von Kastanienhonig) und die Früchte ergänzen die Nahrung zahlreicher Säugetiere. In der rauen Borke verstecken sich Insekten und Spinnen. In hohem Alter neigt sie verstärkt zur Höhlenbildung und bietet somit wertvolle Habitate für Höhlenbewohner. Die Laubstreu der Edelkastanie ist gut zersetzbar und wird schnell abgebaut. Sie trägt damit zu einer guten Humusform (Mull) bei. Neben der Holzverwendung werden in vielen Regionen Europas Edelkastanien zur Fruchtproduktion angebaut. Die Maronen großfruchtiger Kultursorten werden zu Mehl verarbeitet, dienen in vielfältiger Weise als Beilage zu Speisen, werden geröstet oder roh verzehrt. Biotische Risiken beim Anbau sind Pilzerkrankungen durch den Schlauchpilz (Cryphonectria parasitica) sowie die Edelkastanien-Gallwespe (Dryocosmus kuriphilus) , als abiotische Risiken sind Spätfröste zu nennen. Elsbeere ( Sorbus torminalis, siehe TItelbild ): Die Elsbeere ist das größte aller einheimischen Rosengewächse und eine in Deutschland bisher seltene Laubbaumart. Sie ist eine sehr wertvolle Baumart und wird vor allem zur Verbesserung der biologischen Vielfalt gepflanzt Verbreitung: Die Elsbeere kommt überwiegend in Mittel- und Südosteuropa vor. In Deutschland deckt sich ihr natürliches Verbreitungsgebiet etwa mit der Grenze des Weinbaus, ist aber inzwischen auch in Mischwäldern im Bergwinkel häufig anzutreffen. Alter: ca. 100 Jahre Höhe: 10 bis 25 m Frostbeständig bis -20 °C Für trockene, nährstoffreiche Standorte geeignet Früchte und Holz wertvoll Hoher ökologischer Wert Das weitausladende, tiefgründige Wurzelwerk dieser Sorbusart lockert den Boden und festigt das Terrain für benachbarte Baumarten. Ihre Blüten ziehen viele Insekten an und sind eine bedeutende Bienenweide. Die Früchte bieten im Herbst Nahrung für viele bei uns überwinternde Vogelarten. Das Laub verrottet schnell und trägt somit zur Verbesserung des Waldbodens bei. Die Elsbeere gehört zu den härtesten und teuersten europäischen Hölzern. Es ähnelt optisch dem Birnbaumholz und ist für Möbel- und Intrumentenbau geeignet. Aus der Frucht wird vor allem im "Elsbeerreich", einer Region in Niederösterreich, ein sehr wertvoller Branntwein hergestellt. Spitz-Ahorn ( Acer Platanoides) Im Waldbau wird der Spitz-Ahorn als Halbschattenbaumart vielseitig verwendet und das gut zersetzbare Laubstreu fördert die biologische Aktivität des Bodens. Von der Art gibt es zahlreiche Sorten wie beispielsweise den schwachwüchsigeren Kugel-Ahorn Acer platanoides "Globosum" mit einer kleineren Krone. Als bedeutende Nährpflanze für Bienen, Schmetterlinge und Vögel erfüllt der Spitz-Ahorn wertvolle ökologische Funktionen, auch in Feldgehölzen. Der schnellwüchsige Baum erster Ordnung kann eine Größe von 30 m erreichen und bis zu 150 Jahre alt werden. Seine Krone setzt tief an und die starken, weit ausladenden Äste geben ihr eine breite Form. Der Spitz-Ahorn ist von Mitteleuropa bis Westasien verbreitet. Das Gehölz verträgt volle Sonne, bis Halbschatten und bevorzugt nährstoffreiche, lockere und kalkhaltige Böden, die zeitweise auch etwas trockener sein können. Der Spitz-Ahorn kommt vor allem in Laubmischwäldern und Tannenwäldern mittlerer Standorte (Hauptvorkommen), manchmal auch in Bruch- und Auenwäldern außerhalb des Überschwemmugsbereiches (Nebenvorkommen) vor. Er tritt vom Tiefland bis in eine Höhe von 1.100 m auf. Oft ist er mit Stiel-Eiche, Feld-Ulme, Flatter-Ulme und Gemeiner Esche vergesellschaftet. Die Blüten des Spitz-Ahorns erscheinen bereits ab März vor dem Laubaustrieb und die gelben Doldentrauben sind eine frühe, gute Bienenweide. Im September entwickeln sich die Früchte mit Fruchtflügeln (Flughäutchen), die beim Spitz-Ahorn stumpfwinklig zueinander angeordnet sind. Mit einer propellerartigen Flugbewegung können die Früchte weit durch den Wind verbreitet werden. Aufgrund der Qualität seines hellen und festen Holzes zählt der Spitz-Ahorn zu den Edellaubhölzern. Ahornholz wird aufgrund der Optik und Belastbarkeit als Massivholz und Furnier gerne im Innenausbau und zur Herstellung von Möbeln verwendet. Traubeneiche (Quercus petraea) Die Traubeneiche ist ein mittelstarkwüchsiger, großer Baum mit stumpf-kegelförmiger, geschlossener, hoch gewölbter Krone und einem bis zum Wipfel durchgehenden Stamm. Sie wird, je nach Standort, 25 bis 40 m hoch und kann einen Stammdurchmesser von 2 m erreichen. Die Rinde ist in der Jugend glatt. Die Traubeneiche hat ein mäßig schnelles Wachstum. In den ersten Jahren nach der Pflanzung kann sie jährlich zwischen 30 und 60 cm wachsen. Mit der Zeit verlangsamt sich das Wachstum, aber sie kann immer noch jährlich 15 bis 30 cm zulegen. Die Trauben-Eiche kommt u.a. in Laubmischwäldern, Feldgehölzen und Hecken vor und ist je nach Standort oft vergesellschaftet mit Hainbuche, Winter-Linde und Rot-Buche. Der Baum kann eine Höhe von 40 m erreichen und bis zu 800 Jahre alt werden. Eichen mögen mineralhaltige, frische Böden, sind in Bezug auf ihren Standort aber äußerst genügsam. Ihre tiefen Wurzeln reichen weit in den Grund hinein und können so selbst stark verdichtete Böden auflockern. Sie überstehen Trockenheit ebenso wie Staunässe relativ problemlos. Das ringporige, hell- bis dunkelbraune Kernholz der Traubeneiche ist zur Furnierholzherstellung sehr begehrt. Eichenholz ist hart, zäh und äußerst dauerhaft. Deshalb findet es Verwendung als Bauholz innen sowie auch im Freien und im Wasserbau, als Schwellen oder als Pfähle. Für den Schiffsbau war die Eiche, "The father of ships", so begehrt, dass sie gebietsweise fast ausgerottet wurde. Nicht verwunderlich, wurden doch für eine Fregatte (dreimastiges Kriegsschiff) etwa 2000 Eichenstämme benötigt! Zur Lagerung und Geschmacksverbesserung von Wein, Cognac, Sherry und Whisky ist das gut zu bearbeitende Holz seit etwa 1000 v. Chr. Beliebt. Quellen: Erlbeck; Haseder; Stinglwagner, Das Kosmos Wald- und ForstlexikonFranckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co., Stuttgart Brundke, Felix; Heitz, Richard; Lüpke, Marvin; Hübner, Christoph (2018): Kurzportrait Edelkastanie (Castanea sativa). http://www.waldwissen.net Fotonachweis: adobe stock / Agentur Bensing & Reith
- Gemeinsam sichtbar auf Instagram – So klappt’s mit unserem WITO-Account!
Liebe Mitglieder, liebe Follower, viele von Euch folgen uns auf Instagram – das freut uns sehr. Einige von Euch treten mit uns in eine aktive Interaktion, andere sind im Stillen mit dabei. Das Ziel unseres Accounts ist es, die Vielfalt unserer Mitgliedsbetriebe zu zeigen, spannende Einblicke in den Wirtschaftsstandort Schlüchtern zu geben und unseren Zusammenhalt auch online sichtbar zu machen. Damit das gut funktioniert, möchten wir euch ein paar Hinweise zum Umgang mit unserem Instagram-Account geben: 📱 Unser Account ist ehrenamtlich betrieben. Es haben uns des Öfteren Hinweise erreicht, dass wir auf Instagram nicht genug für unsere Mitglieder aktiv sind. Wir sind keine Social Media Manger und betreuen die Seite in unserer Freizeit – daher sind wir nicht dauerhaft verfügbar und können auch nicht jederzeit reagieren oder posten. 🔁 Reposts nur mit Markierung. Wir teilen ausschließlich Beiträge, in denen @wito_schluechtern markiert wurde. Nur so werden wir benachrichtigt und können euren Beitrag sehen. Wir durchsuchen also nicht unseren Newsfeed nach Beiträgen oder Storys, die wir auf unserer Seite Reposten können. 📸 Wir posten, was ihr uns schickt. Wenn ihr möchtet, dass euer Unternehmen bei uns erscheint, schickt uns gerne Fotos, kurze Texte oder Story-Material. Wir gehen jedoch nicht aktiv auf die Suche nach Inhalten – ihr bestimmt, was sichtbar wird! 😔 Mehr Abwechslung wäre schön. Aktuell markieren uns häufig nur 3 - 5 unserer Follower dauerhaft in Ihren Beiträgen. Dadurch tauchen immer wieder dieselben Firmen in unserem Feed auf – das macht es ein wenig eintönig und langweilig, weshalb wir in diesem Zusammenhang auch nicht jede Markierung reposten, da wir nicht Tag für Tag ähnliche Beiträge von immer denselben Accounts zeigen können. Wir würden uns sehr freuen, mehr Beiträge von euch allen zu sehen, um die bunte Vielfalt des WITO besser zeigen zu können! 💡 Unser Wunsch: Wenn ihr etwas Spannendes in eurem Betrieb habt – ein neues Produkt, eine Veranstaltung, einen Meilenstein, ein Mitarbeiterfoto oder einfach einen schönen Moment – markiert uns gern oder sendet uns euer Material (Bild + passendes Textmaterial + Hashtags) direkt per Messenger zu und wir verarbeiten es nach einer kurzen Überprüfung gerne für euch weiter (Copy and Paste). So können wir euch sichtbarer machen und gemeinsam zeigen, wie lebendig unsere Region ist! 👉 Noch ein paar Tipps für eine bessere Interaktion: 🔹 Verwendet unseren Hashtag #witoschluechtern oder unserer Markierung @wito_schluechtern , damit uns eure Beiträge angezeigt werden. 🔹 Zeigt echte Einblicke! Authentische Bilder und Menschen kommen besonders gut an – zeigt, wer hinter eurem Unternehmen steht. Wir sind kein Kanal der ausschließlich Termine ankündigen will. 🔹 Story-Highlights: Wir nehmen interessante Beiträge gern in unsere Story-Highlights auf – so bleibt ihr länger sichtbar. 🔹 Mit der Zusendung von Fotos oder Videos und Markierung des Witos stimmt ihr automatisch einer Veröffentlichung auf unseren Kanälen zu. 🔹 Inhalte einreichen leicht gemacht: Schickt uns einfach eine Direktnachricht bei Instagram. 🔹 Benennt uns in euren Posts als Coautor: Der Beitrag erscheint dann automatisch bei beiden Profilen. Auch die Likes, Kommentare und Aufrufe werden geteilt – es ist ein gemeinsamer Post mit gemeinsamen Interaktionen. Herzlichen Dank für eure Unterstützung 💚Euer Team vom WITO Schlüchtern
- Stadtzeitung November 2025
Stadtzeitung November 2025 hier lesen Liebe Leserinnen, liebe Leser, ja, es ist tatsächlich schon wieder so weit: Ein Jahr ist (flugs) vergangen und schon steht der Kalte Markt 2025 vor der Tür. Zwar müssen wir in diesem Jahr – wie auch schon 2024 – einen Moment länger warten, weil das große Heimatfest nicht am ersten, sondern erst am zweiten Wochenende stattfindet. Doch das bekommen wir auf jeden Fall hin! Die eigentlichen Festtage mit dem großen Vergnügungspark gehen in diesem Jahr von Freitag, 7. November, bis Dienstag, 11. November. Für uns eingefleischte Schlüchterner startet der Festreigen zu unserem wichtigsten Heimatfest aber schon etwas früher. Genauer gesagt am Mittwoch, 5. November, und Donnerstag, 6. November. Jeweils um 19.00 Uhr bilden dann wieder in der Stadthalle zwei „Schlüchterner Abende“ – das sind die „Nachfolger“ der Heimatabende - den Auftakt mit einer Mischung aus Filmbeiträgen, Musik- und Tanzdarbietungen. Ein Dank an dieser Stelle an die Organisatoren, den Club der Kalte-Markt-Präsidenten sowie die Aktionsgemeinschaft Schlüchterner Vereine. Eröffnung im Kloster-Ambiente Richtig offiziell wird es dann am Freitagabend, wenn sich der Zug aus den Kalte Markts-Präsidenten, der Historischen Bürgergarde mit ihrer Biedermeiergruppe und der Freiwilligen Feuerwehr durch die Innenstadt Richtung Klosterhof bewegt, um dort ab 18.30 Uhr die Markteröffnung zu feiern. Das wunderschöne Klosterflair vor der Zehntscheune bietet den idealen Rahmen für diesen besonderen Anlass. Mit Musik, Festreden, dem traditionellen Leiterspruch, der nochmals besondere Ereignisse des abgelaufenen Jahres Revue passieren lässt, und in Gesellschaft zahlreicher Honoratioren, Bürgerinnen und Bürger mündet alles in den entscheidenden Satz des diesjährigen Präsidenten Oliver Ohrmann: „Der Kalte Markt 2025 ist eröffnet.“ Über die Markttage haben nicht nur Fahrgeschäfte, Buden und Verkaufsstände, sondern selbstverständlich auch die heimischen Geschäftsleute geöffnet. Es ist diese bunte Mischung, die den Kalten Markt alljährlich zu einem großen Publikumsmagneten macht, der Jung und Alt aus Nah und Fern anzieht. Eine Atmosphäre, die zum lockeren Bummeln, ausgelassenen Feiern und Freunde treffen einlädt. Denn es bewahrheitet sich immer wieder: Auch wenn man sich sonst das ganze Jahr nicht sieht, spätestens am Kalten Markt ist es soweit. Aus allen Ecken Deutschlands, ja sogar aus der ganzen Welt, reisen die Menschen wieder einmal in ihre Heimat nach Schlüchtern, um gemeinsam unser Fest der Feste zu feiern und alte Freunde zu treffen. Natürlich laden auch die Läden in der Innenstadt über die Markttage zum gemütlichen Einkaufen ein. Am Festsonntag haben die Einzelhandelsgeschäfte zusätzlich von 13.00 bis 19.00 Uhr zum entspannten Shoppen geöffnet. Winter-Spaß auf dem Stadtplatz Und auch nach dem Kalten Markt wird es in Schlüchterns Innenstadt nicht langweilig. Im Dezember lädt wieder eine Schlittschuhbahn zum Pirouetten drehen auf den Stadtplatz ein. Dazu wird wie schon im vergangenen Jahr eine Kunststoffbahn aufgebaut, auf der Jung und Alt mit speziellen Schlittschuhen ihre Runden drehen können. Offizieller Auftakt ist am Nikolaustag, 6. Dezember. Die Bahn ist dann bis 4. Januar geöffnet. Nun wünsche ich allen aber erst einmal einen wunderschönen, geselligen Kalten Markt mit vielen netten persönlichen Begegnungen und frohen Stunden Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes
- HEMBO Energie
Seit mehr als 30 Jahren unterstützt HEMBO Energie seine Kunden bei der Senkung von Energiekosten. Das Unternehmen wurde im Juni 1993 von Manfred Hembacher gegründet, der als ausgebildeter Industriemeister für Lagerwirtschaft und Transport über langjährige Erfahrung verfügt. „Wir sind unabhängige Energiemakler und beraten unsere Kunden transparent und verständlich“, erklärt Inhaber Manfred Hembacher. Der Firmensitz befindet sich in der Kirchgasse 6 in Motten-Kothen, Niederlassungen gibt es keine. Das Angebot umfasst die Vermittlung von Strom- und Gasverträgen für Privat- und Geschäftskunden mit dem klaren Ziel, die Energiekosten dauerhaft zu senken. Besonders stolz ist Manfred Hembacher auf ein Projekt für ein Autohaus mit sieben Filialen, das er umfassend betreuen durfte. „Unser Alleinstellungsmerkmal liegt in der unabhängigen Beratung und darin, dass wir auf unserem Gebiet Experten sind“, sagt Hembacher. Seit kurzem ist HEMBO Energie Mitglied im WITO. „Ich möchte hier mein Netzwerk erweitern und finde den WITO als aktiven Verein sehr attraktiv“, sagt der Unternehmer abschließend. Kontaktdaten: Kirchgasse 697786 Motten-Kothen Telefon: 0171 / 7778761 E-Mail: info@hembo.eu Web: www.hembo.eu












