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- Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besucht Schlüchtern und Bauunternehmen Jökel
Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte Schlüchtern, um sich beim Bauunternehmen Jökel ein Bild über die Lage der mittelständischen Betriebe in der Baubranche zu machen. Außerdem tauschte er sich mit Bürgermeister Matthias Möller über zahlreiche Projekte aus und versprach, im Sommer für eine Stadtrundfahrt vorbeizukommen. „Ich bin beeindruckt. Sie sind sehr innovativ, und das macht Sie sicherlich auch so erfolgreich“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu den beiden Jökel-Geschäftsführern Stefan und Peter Jökel. Er war für einige Stunden nach Schlüchtern gekommen und hatte lokale wie überregionale Grünen-Politiker dabei: Landtagsabgeordneter Markus Hofmann, Bundestagskandidat Knut Kiesel sowie von den Schlüchterner Grünen Karin Razavi, Fraktionschef Gerd Neumann und Stadtverbandsvorsitzender Günther Koch. Ebenfalls geladen waren Bürgermeister Matthias Möller sowie WITO-Vorstand Axel Ruppert. In der Lounge im neuen Jökel-Gebäude „Zeitsprung“ gaben die beiden Geschäftsführer Stefan und Peter Jökel Einblicke in ihr Unternehmen. Peter Jökel berichtete über die mehr als 150-jährige Geschichte von Jökel. Nach dem frühen Tod des Vaters hatten die Brüder jung das Ruder übernehmen müssen. Peter Jökel dazu: „Da haben wir uns die Frage gestellt: Wo wollen wir hin mit dem Unternehmen?“ Dabei sei es um Zahlen und Fakten, um Innovation und Digitalisierung gegangen, aber auch um weiche Faktoren wie den Umgang miteinander. Stefan Jökel betonte, dass gerade die zwischenmenschlichen Themen wie Transparenz und Vertrauen für das Unternehmen ein wichtiger Baustein seien: „Das geht so weit, dass der Auszubildende im ersten Lehrjahr weiß, wie viel wir beiden verdienen.“ Die zahlreichen Werte und Ziele bündeln sich in der Vision 2027, die sich schon jetzt ausgezahlt hat. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren mit etlichen Auszeichnungen prämiert worden: Deutschlands Kundenchampions, TOP-100-Innovator und Ludwig-Erhard-Preis, um nur einige zu nennen. Al-Wazir fragte immer wieder interessiert nach und ließ sich erläutern, wie die Jökels es schaffen, die besten Auszubildenden zu gewinnen, wie sie die Krise und die damit verbundene Rohstoffknappheit meistern und wie sie in die Zukunft blicken. Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller zählte anschließend diejenigen Projekte auf, „die vor allem dank der Mithilfe Ihres Ministeriums überhaupt erst verwirklich werden können“, betonte der Rathauschef. Insgesamt sind der Stadt Schlüchtern in der Amtszeit von Möller bislang mehr als 15 Millionen Euro an Fördergeldern aus Wiesbaden zugeflossen. Möller lud Al-Wazir deshalb noch auf eine Stadtrundfahrt ein. „Dann zeige ich Ihnen all diese Maßnahmen wie auch weitere kommunale und private Folgeprojekte, die sich aus Ihrer Initialzündung ergeben haben“, betonte Möller. Darunter: der Neubau des Kultur- und Begegnungszentrum sowie des Kindergartens Gundhelm, die Sanierung des Schwimmbades, die Umgestaltung des Stadtplatzes und mehr. Der Wirtschaftsminister nahm die Einladung an: „Wir machen das gerne im nächsten Sommer.“ Ins Goldene Buch der Stadt Schlüchtern trug sich Tarek Al-Wazir anschließend auch noch ein. Er schrieb: „Ich wünsche der Stadt Schlüchtern, dass sie sich auch in den nächsten Jahren so gut entwickelt wie in den letzten. Die Landesregierung wird ein Partner dafür sein.“ Danach ging es für die Grünen in die Schlüchterner Stadthalle: Dort stand ein Wahlkampfauftritt für die anstehende Bundestagswahl an.
- Im Focus September: Home instead
Menschen optimal ambulant betreuen: Home Instead Osthessen seit einem Jahr in Schlüchtern / Alles, was über die Behandlungspflege hinausgeht Von Ulrich Schwind Das Unternehmen schließt eine Lücke bei der Versorgung alter oder hilfsbedürftiger Menschen: Home Instead. Hinter dem Namen verbirgt sich ein ambulanter Betreuungsdienst. Die optimale Ergänzung zu ambulanten Pflegediensten. Damit Menschen so lange wie möglich zuhause wohnen können und die Angehörigen bestmöglich entlastet werden. Home Instead ist ein Partnerverbund mit der deutschen Zentrale in Köln. Es verfügt bundesweit über rund 140 Betriebe. Seit 1. Juli vergangenen Jahres gibt es den Partner Osthessen mit Sitz in Schlüchtern. Geschäftsführer sind die Eheleute Jutta und Guido Späth aus Hanau. Der 52-Jährige ist Diplom-Kaufmann und war früher Manager in großen Unternehmen. Dann wurde sein eigener Vater plötzlich zum Pflegefall. Aus eigenem Erleben stellte Guido Späth fest, welcher Zeitaufwand und welche Tätigkeiten damit zusammenhängen. Er hatte glücklicherweise die Gelegenheit, mit seiner Mutter zusammen die anfallende Betreuung bewerkstelligen zu können. Weihnachten 2019 starb sein Vater. Anschließend ging Späth zunächst erst einmal drei Wochen „in Klausur“, dachte über das Erlebte intensiv nach. Was wäre gewesen, wenn er die Zeit für die Betreuung nicht selbst gehabt hätte? Und was wolle er mit seinem restlichen Leben anfangen? Die gesamten Überlegungen mündeten in einer radikalen Neuausrichtung: Abschied von der freien Wirtschaft, Einstieg in den sozialen Bereich. Dieser Funke sprang auch auf seine Frau über, eine staatlich anerkannte Erzieherin. Bei der diesbezüglichen Marktforschung stießen sie auf die Firma Home Instead. Deren Konzept überzeugte sie. Da das freie Gebiet Osthessen direkt vor der Haustür der gebürtigen Hanauer liegt, konnte zügig eine Zusammenarbeit mit der Kölner Zentrale vereinbart werden. Von Gelnhausen bis Fulda schauten sich die Eheleute dann geeignete Immobilien an – und blieben letztlich in Schlüchtern hängen. Räumlichkeiten im ersten Stock des Gewerbebaus Gartenstraße 37 überzeugten sie, so dass sie hier ihren Firmensitz Anfang Juli ansiedelten. Operativ tätig sind sie seit dem 1. September 2020. „Schlüchtern hat eine sehr gute Infrastruktur“, ist Jutta Späth begeistert. Durch die zentrale Lage können sie die Wege zu ihren Kunden von Sinntal bis Brachttal, von Gründau bis Fulda optimal gestalten. Seit der Filial-Gründung hat sich einiges getan. Derzeit werden gut 100 Kundinnen und Kunden betreut. Dafür stehen 45 Betreuungskräfte – vorwiegend in Teilzeit – im Alter von 18 Jahren bis Mitte 60 zur Verfügung. Menschen, die ihr Herz am rechten Fleck haben, die helfen möchten und die Zeit dazu haben, freut sich Jutta Späth. Guido Späth ist dabei eines ganz wichtig: Sein Unternehmen ist keine Konkurrenz zu Pflegediensten, sondern komplementär zu ihnen. Seine Mitarbeiter haben die zeitlichen Kapazitäten, um die Menschen zu um- und versorgen – Zeit, die den Pflegediensten im Alltag mitunter fehlt. Home Instead hat eine Zulassung für alle Pflegekassen. Darüber hinaus können viele unterstützende Hilfen auch per Verordnung vom Hausarzt verschrieben werden. Egal, welche Art von Unterstützung oder Betreuung die Kunden benötigen, Home Instead ist im eigenen Zuhause an deren Seite – auch über einen längeren Zeitraum. Immer stehen dabei die persönlichen Wünsche und die Entlastung der pflegenden Familienmitglieder im Mittelpunkt. Erledigt werden beispielsweise: Unterstützung beim Aufstehen und Zubettgehen, Bekleidungsauswahl und Hilfe beim Ankleiden, Unterstützung im Haushalt, Einkaufshilfe, Unterhaltungen anregen und Interesse wecken, Hilfe bei der Haustierversorgung und Pflanzenpflege, spazieren gehen, Gesellschaft leisten und Betreuung – auch außer Haus, beispielsweise bei Friseur- und Arzt-Terminen oder als Reisebegleitung. Die Hilfe bei der Grundpflege trägt dazu bei, dass hilfe- und pflegedürftige Menschen weiterhin ihre Würde und Unabhängigkeit behalten und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Dazu zählt beispielsweise Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, der Zahnpflege oder dem Kämmen. Auch wenn Personen, die Angehörige pflegen, plötzlich erkranken, sind die Helfer zur Stelle. In der Demenzbetreuung passen sich die Betreuungskräfte dem Menschen an und nicht umgekehrt, insbesondere bei Alzheimerkranken. Viele Menschen mit Unterstützungsbedarf verlassen sich auf Kräfte, die in ihrem Haushalt wohnen und sich rund um die Uhr um sie kümmern. Doch auch diese haben einen freien Tag verdient, können einmal ausfallen oder krank werden. Schnelle und kompetente Hilfe bietet dann die stundenintensive Betreuung von Home Instead bis zu sieben Tage in der Woche. Selbst bei jüngeren Menschen greift das Hilfskonzept. Wenn in einer Familie plötzlich die zentrale Figur – Vater oder Mutter – im Haushalt ausfällt, springen sofort die Betreuungskräfte ein, um den Familienalltag aufrecht zu erhalten. Das Unternehmen versteht sich als anerkannter Qualitätsanbieter, der sämtliche Pflegestandards sowie sein Qualitätsversprechen sorgfältig einhält. In jedem Partnerbetrieb leitet den Bereich Betreuung und Pflege eine examinierte Pflegefachkraft mit der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Ihre Stellvertretung übernimmt eine ebenfalls examinierte Pflegefachkraft. Die Betreuungskräfte erhalten zu Beginn ihrer Tätigkeit in einer speziellen Schulung das fachliche Wissen. Jeder Mitgliedsbetrieb wird durch ein zentrales Qualitätsmanagement einmal jährlich überprüft. Das noch junge Unternehmen des Ehepaares Späth hat sich in der kurzen Zeit schon einen sehr guten Namen in der Region gemacht. „Wir wollen das Gesicht des Älterwerdens ein Stück weit hin zum Positiven verändern“, betont der 52-jährige Firmenchef. Den Menschen die Angst nehmen, zuhause weg zu müssen, ist das Ziel. Das bestätigt beispielhaft eine Rentnerin aus Schlüchtern, die dreimal in der Woche versorgt wird. „Ich bin sehr zufrieden mit der Hilfe. Da gibt es nichts zu meckern“, schwärmt die Kundin.
- Stadtzeitung September 2021
Hier Stadtzeitung September 2021 laden Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit wenigen Tagen sind die Sommerferien in Hessen vorüber. Das heißt natürlich nicht, dass jetzt gleichzeitig der Sommer vorüber ist. Auch der September hält wettertechnisch bestimmt noch ein paar schöne Tage für uns parat. Und er wartet mit netten Festen auf uns. Denn für Unterhaltung und Abwechslung sorgt auch in diesem Jahr wieder der Schlüchterner „Plan-B-Sommer“. Die Stadt Schlüchtern plante in diesem Rahmen zusammen mit dem Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO) insgesamt fünf „besondere Momente“-Veranstaltungen in der Innenstadt. So sorgte im Juli an zwei Tagen „Das kunterbunte Kinderzelt“ für schöne „Spiele-Momente“ im Schlösschen-Garten. Im August war es der Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“, der einen Abend lang ein lauschiges Weinfest unter der Überschrift „Kulinarische Momente“ ausrichtete. Großes Stadtkapellen-Jubiläum Nun im September stehen uns an zwei Tagen „Musikalische Momente“ bevor. Die Stadtkapelle Schlüchtern feiert am 11. und 12. September ihr 160-jährigen Bestehen unter dem Motto „Das Musikfest im Stadthallen-Garten“. Am Samstag gibt es dabei ein großes Open-Air-Event. Ab 18.00 Uhr spielen die Dixie-Oldies, von 19.00 bis 22.00 Uhr die Big-Band der Stadtkapelle „Route 66“. Da gibt es Swing, Rock, Soul und gute Laune am Stück. Am Sonntag lockt ab 11.00 Uhr ein XXL-Frühschoppen mit Blasmusik: Von 11.00 bis 13.00 Uhr spielt die Trachtenkapelle Weiperz, von 13.00 bis 14.30 Uhr die Dixie-Oldies, von 14.30 bis 15.00 Uhr die Jugendkapelle bevor sich schließlich von 15.30 bis 18.00 Uhr die Stadtkapelle Schlüchtern die Ehre gibt. Eine große Kaffee- und Kuchentafel im Foyer der Stadthalle lockt mit Leckereien. Und auch sonst ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. WITO-Zelte für die Feier daheim Ein Tipp noch in eigener Sache, denn trotz aller öffentlichen Feste gibt es Zeitpunkte, wo die Menschen gerne auch mal zuhause im kleinen oder auch größeren Kreis feiern möchten. Für all diejenigen hält der WITO ein besonderes Angebot parat: Jedermann kann die beiden vereinseigenen Zelte, die jeweils 4,5 mal 3 Meter groß sind, mit Beleuchtung und bei Bedarf auch mit Heizstrahler für 90 Euro am Tag mieten. Das Aufstellen der Schnellaufbau-Zelte ist kinderleicht und schnell erklärt. Reservierung über die WITO-Geschäftsstelle unter Telefon 06661/9199013, per Mail an info@wito-schluechtern.de oder über unseren Chat auf der Homepage möglich. Aufruf zum Urnengang Zum Schluss meines Vorwortes darf ich Sie noch ermuntern, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Am Sonntag, 26. September, steht die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag an. Und die ist, gerade im Hinblick auf die großen Herausforderungen im Zuge des Klimawandels, von großer Bedeutung für uns alle. Geht es doch um die Ausgestaltung unserer Zukunft in Deutschland und darüber hinaus. Es ist also besonders wichtig, wenn Sie an diesem Tag an die Urne gehen und dort mit Ihren Stimmen Ihre politische Meinung kundtun. Noch viele schöne Spät-Sommertage wünscht Ihnen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes
- Stadtzeitung August 2021
Hier Stadtzeitung August 2021 herunterladen Liebe Leserinnen, liebe Leser, es sind Ferien! Fast den kompletten August noch. Viel Zeit zum Erholen und Entspannen. Und zum Wegfahren. Nach den lange andauernden Einschränkungen ein völlig neues Lebensgefühl. Und wer nicht die Möglichkeit hat, in die Ferne zu schweifen, für den gibt es auch in heimischen Gefilden genug Möglichkeiten zur Abwechslung. Beispielsweise ist es eine tolle Sache, dass mittlerweile die heimischen Lokalitäten wieder geöffnet haben. Ein interessantes, abwechslungsreiches Angebot erwartet die Besucher – vor allem viele gemütliche Sitzplätze im Freien. Nach Neueröffnungen im Gastronomie-Bereich ist die Auswahl sogar noch größer geworden. Ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, unser umfangreiches Café- und Gaststätten-Angebot zu nutzen. Doch Schlüchtern bietet mehr. Die Stadt organisiert zusammen mit Vereinen über den Sommer verteilt verschiedene spezielle „Momente“. Im August beispielsweise tritt der Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“ (SCC) in Aktion. Am Samstag, 21. August, lädt er unter dem Stichwort „Kulinarische Momente“ zum schon traditionellen Weinfest. Von 17.00 bis 22.00 Uhr wird es vor der Stadthalle gesellig zugehen. Zur Unterhaltung spielt dabei der Eisenbahner-Musikverein Elm. Für Getränke und Essen wird bestens gesorgt sein. Die vergangenen Weinfeste waren stets ein gemütlicher Ort der Begegnung mitten in unserer Stadt. Oder wie wäre es mit ein bisschen Kultur? Dann bietet sich das LandArt-Festival an, das im vergangenen Jahr auf der Mauerwiese stattfand und nun wieder nach Hutten-Heiligenborn zurückkehrt. Das Kulturwerk 2010 lädt im Rahmen seiner Sommeraktion „KunstNaturHutten“ zu einem Gang über den Kunstpfad ein. Zwölf Künstler aus Schlüchtern, Gelnhausen, Hanau, Fulda, Darmstadt, Frankfurt, Olpe und Karlsruhe stellen ihre ganz unterschiedlichen Skulpturen aus und bieten dem Betrachter ungewöhnliche Ein- und Ausblicke. Bis in den September hinein steht der Pfad allen Spaziergängern offen. Ein besonderes Bonbon gibt es dort am Samstag, 28., und Sonntag, 29. August unter dem Gedanken „Hört, die Natur tanzt.“ Jeweils um 15.00 Uhr wird die Gruppe Artodance außergewöhnliche tänzerische Aktionen rund um die und mit den ausgestellten Skulpturen bieten. Und wer einfach nur Abkühlung und Spaß sucht, für den gibt es auch einen besonderen Anreiz: In den Sommerferien stehen die Schlüchterner Freibäder in der Innenstadt sowie im Stadtteil Hutten Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre kostenfrei offen. Dies beschlossen kurz vor den Ferien die Schlüchterner Stadtverordneten einstimmig. Jetzt, da ich die letzten Zeilen dieses Vorwortes schreibe, erreichen uns die schrecklichen Nachrichten aus den Hochwassergebieten mit viel Tod und Zerstörung. Unfassbare Schicksale, die die Menschen dort völlig unvorbereitet getroffen haben. Das macht zutiefst nachdenklich. Umso dankbarer, dass unsere Region von solch einem schlimmen Unglück verschont blieb, darf ich Ihnen einen schönen Sommer wünschen. Bleiben Sie gesund. Sommerliche Grüße Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands
- Im Focus August: Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer
Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer bietet breites Therapieangebot als "sinnvolle Ergänzung" Von Ulrich Schwind „Naturheilkunde steht nicht im Konflikt mit Schulmedizin, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung.“ Davon ist Kerstin Jungbauer überzeugt. Die 56-Jährige ist Heilpraktikerin in Schlüchtern und betreibt im Lotichiusbogen seit vielen Jahren eine eigene Praxis. „In meinen Räumlichkeiten erwartet meine Patientinnen und Patienten ein umfangreiches Repertoire an ganzheitlichen, natürlichen Behandlungsmethoden. In ruhiger und achtsamer Atmosphäre möchte ich den Menschen dabei helfen, ihren Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, neue Wege zu finden, um gesund zu werden und zu bleiben“, sagt die Fachfrau. Bereits seit 1999 ist sie Heilpraktikerin. Damals schloss sie ihre Ausbildung erfolgreich an einer Frankfurter Fachschule ab. Zum Beginn ihres Berufslebens hatte sie den Beruf der Arzthelferin gelernt. Doch das Wirken in einer Schlüchterner Praxis stellte sie nicht komplett zufrieden. Sie hatte zwar auf diese Weise viel über Krankheiten, Therapien und den Einsatz von Medikamenten gelernt. Sie wollte aber selbst den Patientinnen und Patienten helfen, auf einem ergänzenden Weg zur Schulmedizin. Am 1. Juli 1999 eröffnete sie in der Obertorstraße ihre erste eigene Praxis. Seit dem Jahre 2003 ist sie im obersten Stockwerk des „Lotichiusbogens“ in der Lotichiusstraße 57 in eigenen Räumlichkeiten angesiedelt. Auf rund 65 Quadratmetern bietet sie alle Hilfsangebote rund um die klassische Homöopathie mit Globulis, Tropfen, Tinkturen, Salben und Injektionen. Kerstin Jungbauer kann dank ihrer Ausbildung Infusionen qualifiziert verabreichen. Die lnfusions-Therapie ist eine aufbauende Therapie, die die Selbstheilungskräfte in Gang setzt. Vitamine, Mineralstoffe und auch homöopathische Präparate ermöglichen bei akuten Erkrankungen, starken Schmerzzuständen, Schwächezuständen (Burn Out), Allergien und chronischen Entzündungen eine schnelle und wirkungsvolle Behandlung. Krebspatienten bietet sie Hochdosis Vitamin-Infusionen als eine biologische Begleitbehandlung während einer Chemotherapie oder Strahlenbehandlung zur Stärkung des lmmunsystems sowie Abschwächung der Nebenwirkungen an. Allergien und Hauterkrankungen wie Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis und schlecht heilende Wunden behandelt die Fachfrau auf ganzheitliche Weise. Bei der Schmerztherapie wird eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung angewandt. Eine Eigenblut-Therapie findet Anwendung bei allergischem Heuschnupfen, lnfektanfälligkeit und Hauterkrankungen. Die Magnetfeld-Therapie fördert die Durchblutung und hat einen positiven Einfluss auf den Zellstoffwechsel. Schmerzen werden gelindert und das Immunsystem wird gestärkt. Anwendungsgebiete finden sich beispielsweise bei Allergien, Durchblutungsstörungen, allen Arten von Schmerzen, ebenfalls lnfektanfälligkeit, Arthrose, Stress und Burn Out. Akupunktur ist wohl die älteste Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an festgelegten Punkten des Körpers können Störungen beseitigt oder gelindert werden. Hier sind insbesondere Migräne und alle Arten von Schmerzen gut zu beeinflussen. Ebenso auch einzusetzen ist die Methode zur Gewichtsreduktion und Nikotinentwöhnung. Der Fachfrau ist es besonders wichtig, sich viel Zeit für ihre Patienten zu nehmen und ihnen zuzuhören. Da kann ein Erstgespräch mit Anamnese schon mal ein oder zwei Stunden dauern. Viele Dinge könne man schon von außen erkennen, ist sie überzeugt. Konstitution, Temperament und seelischer Zustand seien dabei wichtige Indikatoren. Ein wichtiges Hilfsmittel ist auch die lrisanalyse. Sie gibt Auskunft über den Zustand der Organe und die körperliche Verfassung. Die Iris ist somit wie ein Fingerabdruck, sie gibt Hinweise auf genetische Veranlagungen, die momentane Stoffwechselsituation und bereits durchgemachte Erkrankungen. Man kan n Störungen im Körper, lange bevor es zu einem Krankheitsbild kommt, erkennen und so dementsprechend frühzeitig entgegenwirken. Ein Spezialgebiet der Arbeit der 56-Jährigen, die übrigens auch Mitglied im Massagenetzwerk „Wir berühren Menschen“ ist, ist die „Touchlife Massage“. Bei dieser ganzheitlichen Technik werden Massagegriffe mit Atemtechnik und Energieausgleich verbunden. Durch achtsames Berühren wird der Mensch mit seinem Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht. Kerstin Jungbauer ist überrascht, wie erfolgreich natürliche Methoden den Menschen in ihrer Erkrankung helfen. Für ihr Wirken nimmt sie gerne einen Satz von Platon zur Hand: „Man kann die Augen nicht heilen, ohne den Kopf; den Kopf nicht ohne den Leib; und den Leib nicht ohne die Seele.“ Gerade in der jetzigen Pandemie legt sie den Patienten die Stärkung des Immunsystems nahe. Apropos: Die gesamte Behandlung erfolgt in der Praxis natürlich Corona-konform. Die 56-Jährige empfiehlt als Geschenkidee nicht nur die Gutscheine des WITO, dem sie selbstverständlich angehört, sondern auch die hauseigenen Gutscheine, beispielsweise für eine Massage. Naturheilpraxis – Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer Lotichiusstraße 57 36381 Schlüchtern Telefon 06661/917149 Fax 06661/917150 Mail info@keju-heilpraxis.de Internet: www.keju-heilpraxis.de
- Kulturweg Hutten
Vom Landrücken in alle Himmelsrichtungen Vom Landrücken in alle Himmelsrichtungen Auf zwei Schleifen erkundet der europäische Kulturweg die Kulturlandschaft von Hutten. Der Panoramablick auf dem Landrücken ist eine 1 km entfernte Außenstation auf 500 m Höhe. Er bietet für den Spessart außergewöhnliche Fernblicke in den Vogelsberg und in die Rhön. Der Kulturrundweg beginnt mit der Starttafel in Huttens Ortsmitte mit der Beschreibung der Huttener Ortsgeschichte und der Beziehung zum einflussreichen Adelsgeschlecht von Hutten. Dann folgt die Huttener Kirche und es geht weiter in Richtung Elm, wo bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts Braunkohlebergbau und eine große Zementfabrik betrieben wurden. Nach der Elmer Bahnschleife erreichen Sie die Burg Brandenstein. Wieder an der Bahn entlang führt der Weg durch das Schwarzbachtal vorbei an der Wüstung Escherts. Von da kommen Sie bergauf zum Heiligenborn mit dem Schwimmbad, dem Campingplatz und den Basaltblöcken. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund auf einer Länge von 11 km. Einen dreisprachigen Flyer (deutsch, englisch, französisch) mit Wegbeschreibung, Höhenprofil und Karte können Sie hier herunterladen: Die Eröffnung des Kulturweges findet am Sonntag den 01. August ab 10:00 Uhr statt. Um Anmeldung zur Veranstaltung bis zum Donnerstag 29.07.2021 bei der Stadtverwaltung wird gebeten. Die Einladung können Sie auch hier herunterladen und ausdrucken: #Schlüchtern #WITO #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis #KulturwegHutten
- TheraSmart Ergotherapie
Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Corona-Zeiten anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Seit August dieses Jahres gibt es die TheraSmart Ergotherapie unter der fachlichen Leitung von Stella Pecher. Der Sitz der GmbH befindet sich in Ulmbach, die Praxisniederlassung ist in Schlüchtern in der Fuldaer Straße 30c. Schwerpunkte sind psychisch-funktionelle Ergotherapie und Neurofeedback. Die Erweiterung um andere Heilmittelbereiche (Physiotherapie, Logopädie und gegebenenfalls Podologie) ist längerfristig geplant. Ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens ist, dass es die einzige barrierefreie Ergotherapiepraxis in Schlüchtern ist. Der Schutz der Patienteninnen und Patienten genießt höchste Priorität, deshalb gab es auch keine Einweihungsfeier. Gerade im Bereich der psychisch-funktionellen Ergotherapie wird auch die Möglichkeit der Teletherapie angeboten. Kontakt: TheraSmart Ergotherapie Fuldaer Straße 30c 06661 9190904 0151 40460360 info@therasmart.de www.therasmart.de Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 8 bis 18 Uhr Weitere Termine (auch samstags) nach telefonischer Vereinbarung. Hausbesuche sind möglich. #Schlüchtern #WITO #WogibtswasinSchlüchtern #SupportYourLocals #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #IKEK #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #KlimapaktfürSchlüchtern #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis
- Im Focus Mai: TheraSmart Ergotherapie Praxis Schlüchtern
Spezialisiert auf Hilfe für psychisch Kranke Neue Ergotherapie-Praxis in Schlüchtern: Stella Pecher und ihr Team mit modernen Behandlungsmethoden Von Ulrich Schwind Dieses Unternehmen ist noch ganz neu in Schlüchtern: TheraSmart Ergotherapie. Am 3. August vergangenen Jahres hat die Praxis in der Fuldaer Straße 30c im Gebäude eines Fitness-Studios eröffnet. Dort werden bei vielen Krankheitsbildern umfassende Hilfen im Rahmen des gesamten ergotherapeutischen Behandlungsspektrums angeboten. Doch das Team hat sich auf einen speziellen Bereich spezialisiert: psychisch-funktionelle Therapien – ein Schwerpunkt, der im Bereich der ambulanten Ergotherapie noch selten zu finden ist. Hinter TheraSmart stehen drei Personen, die in Schlüchtern nicht unbekannt sind: Stella Pecher, ihr Lebensgefährte Sebastian Anhalt und Dirk Teichmüller. Während Stella Pecher, die der bekannten heimischen Gastronomen-Familie Santini entstammt, die fachliche Leitung obliegt, ist Sebastian Anhalt für administrative Aufgaben zuständig. Er ist seit der Schulzeit an der Ulrich-von-Hutten-Schule eng mit Dirk Teichmüller befreundet, der als Investor hinter dem Unternehmen steht und 2012 erfolgreich ein in Schlüchtern angesiedeltes Unternehmen aus dem Kosmetik- und Pharmazeutik-Bereich veräußert hat. Zum Team gehören auch Xenia Gärtner, Rebecca Langermann, Nico Spahn, Melanie Heininger, Beate Piquenot-Gusenda und Paula Jestädt. Kristin Hach wird ab November das Team ergänzen, um den stetig wachsenden Therapiebedarf decken zu können. Und es werden darüber hinaus Ergotherapeuten gesucht. Ergotherapie unterstützt Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratung dazu, den Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung ihrer Lebensqualität zu ermöglichen. Bei vielen Krankheitsbildern ist TheraSmart die richtige Anlaufstelle für konkrete Hilfen: Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Demenz, Alzheimer, Aphasie, ADS/ADHS, Diabetes, Apraxie, Rheuma, Borderline, Hemiparese, Entwicklungs-Verzögerungen, Ataxie, Skoliose, Narben, Frakturen, Tumor, Sucht, Migräne, Epilepsie, Schlafstörungen, Bipolare Störungen, Schizophrenie und viele mehr. Die Therapeuten greifen bei diesen klassischen Feldern der Ergotherapie beispielsweise zu Behandlungsmethoden aus den Bereichen Orthopädie, Pädiatrie, Neurologie oder Hirnleistungstraining. Schon immer waren jedoch Symptome aus dem erweiterten psychischen Spektrum ein Behandlungsschwerpunkt von Stella Pecher. Die 33-Jährige hat dazu in verschiedenen anderen Einrichtungen, zuletzt in einer Fachklinik in Bad Orb, praktische Erfahrungen gesammelt, bevor sie sich jetzt in der Fuldaer Straße selbstständig machte. Ein Bereich, in dem auch immer mehr Menschen Probleme haben. Depressionen, Angststörungen, Burnouts, Panikstörungen, Essstörungen - häufige Krankheitsbilder in dieser Zeit. Die Herangehensweise an die Problematik ist bei TheraSmart vielfältig. So wird für Patienten mit Depressionen beispielsweise eine Gruppentherapie angewandt. In einer Interaktiven Runde geht es für den Patienten darum, sich mit Themen der Erkrankung, seinen Ressourcen und dem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. So werden dem Patienten spezifische Aufgaben gestellt, die er gemeinsam mit den anderen Teilnehmern lösen muss. Entscheidend für den Erfolg einer Übung ist nicht die Lösung der konkreten Aufgabe, sondern der dazu in Gang gesetzte gruppendynamische Lösungsprozess und die jeweiligen Verhaltensweisen und Interaktionen der Patienten. In einer speziellen „Frauengruppe Depression“ geht es um ausdruckszentriertes Arbeiten mit Hilfe von kreativen und handwerklichen Techniken - Fingerfarben, Acrylfarben, Pastellkreiden, Ton, Speckstein und vielem mehr. Da eine Depression die Gefühlswelt beeinträchtigt, braucht es andere Hilfsmittel, um den eigenen Gefühlen wieder Ausdruck zu verleihen. Eine sehr individuelle und bislang wenig verbreitete Therapiemethode ist das „Neurofeedback“. Dabei werden Gehirnstromkurven (EEG-Wellen) von einem Computer analysiert. Dieser errechnet eine visuell-akustische Rückmeldung (Feedback), die es ermöglicht, ungünstige Gehirnwellenaktivitäten zu verändern und damit eine Verbesserung psychischer Funktionen zu erreichen. Gut anzuwenden ist die Methode beispielsweise bei Depressionen, Schlafstörungen, Ängsten und Burnout. Auch erfolgreich: die Klangmassage nach Peter Hess. Dabei erfolgt die „Massage“ über das Medium Klangschale beziehungsweise deren Schwingungen. Auf den bekleideten Körper werden Schalen aufgestellt und durch sanftes Anschlagen in Schwingung versetzt. Eine angenehme, obertonreiche Klangschwingung bietet Raum zum Wohlfühlen und Entspannen. Für das umfangreiche Behandlungsfeld stehen den Therapeuten in der rund 180 Quadratmeter großen Praxis zahlreiche Fachräume zur Verfügung, so ein Werk-, ein Acryl- sowie ein Bewegungsraum. Stella Pecher hat sie sehr geschmackvoll mit Wohlfühlambiente eingerichtet und auf jeglichen medizinisch-sterilen Touch verzichtet. Die Patienten, die im Alter von drei bis 94 Jahren sind und aus den Regionen Schlüchtern, Gelnhausen und Fulda stammen, wissen die Atmosphäre sehr zu schätzen und fühlen sich geborgen. Obwohl sich die Räume im ersten Stock befinden, sind sie barrierefrei zu erreichen. TheraSmart behandelt übrigens sowohl Kassen- als auch Privatpatienten, Selbstzahler und Patienten von Berufsgenossenschaften. Auch Hausbesuche sind möglich. TheraSmart GmbH Ergotherapie Praxis Schlüchtern Fuldaer Straße 30c 36381 Schlüchtern Telefon 06661/9190904 Mail: info@therasmart.de Internet: www.therasmart.de Montag bis Freitag: 8.00 bis 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung (auch samstags)
- Stadtzeitung Juli 2021
Stadtzeitung Juli 2021 hier laden Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie schön: Es ist endlich Sommer und die großen Ferien beginnen in diesem Monat. Zwar gibt es wegen Corona immer noch diese und jene Einschränkung im Alltag. Aber insgesamt können wir unser Leben wieder intensiver genießen wie noch vor wenigen Wochen. Viele Menschen zieht es jetzt in der Urlaubszeit verständlicherweise in die Ferne. Sehr lange mussten wir auf das Reisen verzichten. Doch auch in heimischen Gefilden können Jung und Alt abschalten und den Urlaub abwechslungsreich genießen. Da ist zunächst einmal die gute Nachricht, dass das Schlüchterner Freibad wieder geöffnet hat. Zwar gibt es Einschränkungen bei der Nutzung. Aber ich denke, wir sollten froh sein, dass es überhaupt zur Verfügung steht, denn andere Bäder im Umland haben geschlossen. Spaß und Abkühlung sind auf jeden Fall garantiert - und sportliche Aktivitäten ebenfalls möglich. Sommerliche Aktivitäten Um auch sonst für Unterhaltung und Abwechslung zu sorgen, wird es in diesem Jahr in Schlüchtern wieder den „Plan-B-Sommer“ geben. Die Stadt Schlüchtern plant in diesem Rahmen zusammen mit dem Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO) insgesamt fünf „besondere Momente“-Veranstaltungen in der Innenstadt. So ist für den 24. und 25. Juli in Kooperation mit „Das kunterbunte Kinderzelt“ eine Aktion „Spiele-Momente“ vorgesehen, zusammen mit dem Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“ am 21. August ein Weinfest unter der Überschrift „Kulinarische Momente“. Musikalische Momente wird die Stadtkapelle Schlüchtern am 11. und 12. September anlässlich ihres 160-jährigen Bestehens liefern. Eine „Art-Night“ mit „Künstlerischen Momenten“ gibt es am 19. September. „Letzte Sommer-Momente“ schließen dann am 2. Oktober den bunten Reigen ab. Tolle Ideen, wie ich finde, die Vorfreude auf den Sommer aufkommen lassen. Endlich mal wieder mit anderen Menschen zusammenkommen, treffen, schwätzen, gemeinsam essen und trinken. Neue WITO-Vorstandsmitglieder Vor wenigen Tagen hat der WITO zum zweiten Mal erfolgreich virtuell seine Jahresmitgliederversammlung abgehalten. Dabei standen wichtige Themen auf der Tagesordnung, beispielweise die Neuwahlen zum Vorstand. Neben den erfahrenen Kollegen*innen Daniela Busch, Andrea Hilgert, Wolfgang Stehling und meiner Person sind neu hinzugekommen René Daniel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Schlüchtern, und Kerstin Baier-Hildebrand, Abteilungsleiterin Kultur Tourismus Soziales im Schlüchterner Rathaus. Sie rückt für Bürgermeister Matthias Möller nach, der aus Zeitgründen nicht mehr kandidierte. Als neuer Bereichsleiter Handwerk fungiert Jungunternehmer Maximilian King, Inhaber der Firma „Das Holzwerk“. Auch sonst nimmt der WITO eine überaus erfolgreiche Entwicklung. So sind in den Jahren 2020 und im ersten Halbjahr 2021 bislang 36 neue Mitglieder bei vier Austritten zu verzeichnen. Die Gesamtzahl lieg damit derzeit bei 193. Eine überaus erfreuliche Zahl, die den Verein zu einer starken Stimme für den örtlichen Handel und das regionale Gewerbe macht. Bitte lesen Sie dazu auch den gesonderten Bericht auf Seite 20. Nun wünsche ich Ihnen einen sonnigen und entspannten Juli. Bleiben Sie weiterhin gesund. Mit sommerlichen Grüßen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands
- Im Focus Juli: APT Prothesen Osthessen
Kompetente Begleitung für ein Leben mit Prothese: Stefan Kaempffe sorgt mit „APT Prothesen Osthessen“ für mehr Lebensqualität / Umfassende Beratung wichtig Von Ulrich Schwind Wenn einem Menschen ein Körperteil amputiert werden muss, ist das ein gewaltiger Einschnitt in sein Leben. Um die Folgen möglichst gut mit einer Prothese abzumildern, ist ein versierter Orthopädietechnikermeister eine große Hilfe. So einer wie Stefan Kaempffe. „Eine Prothese ist ein sehr komplexes Thema. Daher investiere ich sehr viel Zeit, um das Bestmögliche für den Patienten zu erreichen“, sagt der 31-Jährige. Seit August 2019 ist Stefan Kaempffe selbstständig und in der Weitzelstraße 5, direkt gegenüber der Synagoge, ansässig. Sein Handwerk hat er von der Pike auf gelernt. Zunächst absolvierte er erfolgreich die Ausbildung zum Orthopädietechnik-Mechaniker. Anschließend arbeitete er als Geselle bei der Firma „APT Prothesen“ im Westerwald, bevor er die Meisterschule besuchte. Dem Unternehmen ist er treu geblieben, denn APT ist ein Franchise-Unternehmen. Unter seinem Dach hat der 31-Jährige in seiner Heimatstadt Schlüchtern das Unternehmen „APT Prothesen Osthessen“ gegründet, das Kunden von Bad Hersfeld bis Hanau versorgt – und teilweise darüber hinaus. Er möchte, dass die Betroffenen trotz Handicap weiter aktiv ihr Leben gestalten und genießen können. Deshalb setzt er alles daran, die Prothesenlösung zu bieten, die den Einzelnen optimal dabei unterstützt. Und er ist gerne Bindeglied zwischen Ärzten, Physiotherapeuten und Krankenkassen. Dazu nimmt er sich Zeit, viel Zeit, den Kunden und ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen genau kennenzulernen. Da kann ein Erstgespräch schonmal zwei Stunden dauern. Der Anfang eines intensiven Kontaktes und Basis für ein gutes Vertrauensverhältnis. Die komplette Neuversorgung mit einer Prothese erstreckt sich meist über fünf bis sechs Termine. Auch später kommen die Kunden zweimal im Jahr zur Überprüfung vorbei. In der praktischen Umsetzung sind Arbeitsschritte wie ein Gipsabdruck, das Modellieren eines Gipsmodells, die Herstellung eines Probeschafts mit mehreren Anproben sowie eines Definitivschafts aus Karbon nötig. Viel Handarbeit, die große Erfahrung, Fachwissen und Talent voraussetzen. Schließlich geht es im Detail um Millimeter, die über eine gute und bequeme Passform entscheiden. APT ist bestens mit Krankenkassen sowie Ärzten, Therapeuten, Sportvereinen und Trainern vernetzt. So sichert das Unternehmen eine umfassende und kompetente Begleitung für ein Leben mit Prothese. Und der Kunde ist stets Teil dieses Teams. „Wir bauen, was perfekt zu dem Menschen passt“, betont Stefan Kaempffe. Ganz entscheidend für ein erfolgreiches Wirken sind die körperlichen Voraussetzungen und die Motivation des Prothesenträgers. Es macht keinen Sinn, eine Prothese nach „Schema F“ aus dem Lehrbuch aufzubauen, ohne die speziellen Gegebenheiten des Amputierten mit zu berücksichtigen. Vielmehr muss der amputierte Mensch genau dort „abgeholt“ werden, wo er sich gerade innerhalb seines „Prothesenalltages“ befindet. Hier spielt es keine Rolle, ob es sich um einen „frischamputierten“ oder einen „erfahrenen amputierten“ Menschen handelt. Zunächst geht es darum, den Kunden ausführlich aufzuklären. Häufig informieren sich Prothesenträger gerne in Internetforen oder auf den Seiten der Passteilanbieter. Wie so oft finden sie im Netz die sogenannten „Halbwahrheiten“, die wiederum in den meisten Fällen zu großen persönlichen Enttäuschungen führen. Denn nicht alles, was das „Netz“ beziehungsweise die Industrie verspricht, gilt tatsächlich für jeden amputierten Menschen. Häufig ist die Mobilität grundsätzlich eingeschränkt, beispielsweise aufgrund von fehlender Muskulatur, schwierigen Stumpfverhältnissen oder auch schwierigen Wohnsituationen (Treppenstufen, keine öffentlichen Verkehrsmittel). „Unser Ziel ist es immer, APT-Kunden mit unserer Hilfe wieder mobiler und somit aktiver zu machen.“ Die Prothese ist so aufgebaut, wie es der aktuelle Zustand des Anwenders erlaubt. Entscheidende Faktoren hierfür sind: Muskulärer Gesamtaufbau des Amputierten, koordinatives Handeln, Lernfähigkeit, Trainingsintensität und Ziel der Versorgung. Grundsätzlich wird zwischen der prothetischen Versorgung der unteren Extremitäten (Beine und Füße) und der oberen Extremitäten (Arme und Hände) unterschieden. Daneben kommt häufig die Unterscheidung nach Einsatzzweck zur Anwendung: Alltags- und Ersatzprothese, Bade- und Sportprothese, Arbeitsprothese oder eine Prothese als kosmetischer Ersatz. In der Weitzelstraße 5 hat Stefan Kaempffe optimale räumliche Gegebenheiten. Auf rund 130 Quadratmetern steht nicht nur ein großzügiger Kundenbereich zur Verfügung, sondern auch für ihn ein Büro, Werkstatträume, ein Kundenlager sowie ein behindertengerechtes WC. „Ich möchte gerne zu mehr Lebensqualität der Menschen beitragen und nehme mir gerne viel Zeit, um zu helfen“, betont Stefan Kaempffe. APT Prothesen hat seinen Ursprung und die Zentrale in Stockum-Püschen im Westerwald. Bundesweit verfügt das Franchise-Unternehmen über ein knappes Dutzend Niederlassungen. Stefan Kaempffe hat mit der Niederlassung „APT Prothesen Osthessen“ in Schlüchtern einen Gebietsschutz in der gesamten Region. APT ist kein klassisches Sanitätshaus, sondern hat sich auf die Anfertigung von Arm- und Beinprothesen spezialisiert. Die Zentrale bildet das Herzstück des APT Franchise-Systems. Hier laufen alle Fäden zusammen, werden Informationen koordiniert und gebündelt in Form von optimaler Unterstützung an die lokalen APT Niederlassungen weitergeleitet. In der Zentrale werden auch gemäß festgelegten Standards nach Auftragseingang durch die Niederlassungen die endgültigen Prothesen gefertigt. APT Prothesen Osthessen Stefan Kaempffe Orthopädietechnikermeister Weitzelstraße 5 36381 Schlüchtern Telefon 06661/7099813 Mobil 0176/45985697 Mail: s.kaempffe@apt-prothesen.de Internet: www.apt-prothesen.de
- Schreinerei Lang
Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Corona-Zeiten anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Schreinerarbeiten aller Art verrichtet die Bau- und Möbelschreinerei Lang. Schwerpunkte sind Innenausbau, Rolläden, Holz- und Kunststofffenster, Reparaturen, Parkettarbeiten und individuelle Möbel. Inhaber Stephan Lang beschäftigt sieben Mitarbeiter in der Neugasse 5a. Den Betrieb gibt es seit 70 Jahren, Stephan Lang hat eine Tischlerlehre sowie ein Architekturstudium absolviert. Die Bau- und Möbelschreinerei Lang ist Ausbildungsbetrieb. Während Corona wird ganz normal weitergearbeitet, die Hygienebestimmungen werden streng eingehalten. Kontakt: Bau- und Möbelschreinerei Lang Neugasse 5a 06661 2338 info@schreiner-lang.net Bürozeiten: Mo. bis Do.: 7 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Fr.: 7 bis 13 Uhr #Schlüchtern #WITO #WogibtswasinSchlüchtern #SupportYourLocals #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #IKEK #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #KlimapaktfürSchlüchtern #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis
- Im Focus Juni: Jo Härter Immobilien
Jo Härter vermittelt auch zugehörige Darlehen und Versicherungen / Hilfe zum Umschiffen von „Fettnäpfchen“ Von Ulrich Schwind Auf dem Immobilienmarkt im Bergwinkel ist immer Bewegung. Gut, wenn man da den Überblick behält. Oder einen Fachmann an der Seite hat, der dem Interessierten mit Rat und Tat hilft. Einer wie Jo Härter, der seit 1. Januar 2017 ein Büro für Immobilien-vermittlung in Schlüchtern betreibt. Der 53-Jährige ist ein heimisches Urgestein. In Schlüchtern geboren, im Stadtteil Hohenzell aufgewachsen, lebt er nun seit rund zwei Jahren zentral in der Innenstadt. Dort in der Lotichiusstraße 24 – nur wenige Schritte von der Stadtschule entfernt - ist auch sein Unternehmen angesiedelt. Jo Härter ist Versicherungskaufmann. Den Beruf erlernte er vor vielen Jahren bei der Hessen-Nassauischen Versicherungsanstalt Wiesbaden in Kombination mit der Hessischen Brandkasse. Anschließend betreute er über 25 Jahre einen festen Kundenstamm von Versicherten bei der Kreissparkasse Gelnhausen, später übergeführt in die Sparkassen-Versicherung. Ein Schwerpunkt dabei war die Abwicklung der Anliegen von Firmen- und Gewerbekunden. Da die Sparkassen-Versicherung sich jahrelang vorwiegend im Bereich Gebäudeversicherung betätigte, war auch die Schätzung von Gebäuden und Schäden ein Schwerpunkt von Härters Arbeit. Dieses Fachwissen kommt ihm natürlich heute zugute, wenn es um die Vermittlung von Immobilien geht. Egal, ob unbebautes Grundstück, Wohnung, Privathaus oder Gewerbeimmobilie – der 53-Jährige hilft in allen Bereichen weiter. Und da gilt es sowohl für den Verkäufer als auch den Käufer einiges zu beachten. Denn Jo Härter weiß: „Ein Immobilienverkauf ist nicht nur eine rationale, sondern auch eine emotionale Geschichte.“ Interessenten verliebten sich häufig in bestimmte Objekte, würden dabei aber mitunter den Blick für die Realität verlieren. Aus seiner praktischen Erfahrung weiß er, dass es nicht den typischen Standardverkauf gibt. „Irgendwas ist immer. Da gibt es einige Fettnäpfchen, in die man treten kann“, betont er. Beispiele dafür: Gibt es ein Einsitz-Nutzungsrecht? Was ist mit Baulasten? Liegen Baumängel vor? Ist der Kunde überhaupt zahlungsfähig? Unabhängig von einem möglicherweise anstehenden Verkauf erstellt Härter auch Verkehrswert-Schätzungen für Immobilien. Der Immobilienvermittler hat für sein Handeln einen selbst gesteckten Anspruch: Die Kunden stets vernünftig, umfassend und fachlich richtig betreuen. Denn am Ende des Tages sollen schließlich drei Menschen glücklich sein: Verkäufer, Käufer und Makler. Der 53-Jährige liefert das Rundum-Sorglos-Paket, indem er nicht nur Immobilien vermittelt, sondern dazu auch maßgeschneidert das richtige Darlehenspaket schnürt. Und als Versicherungsmakler kann er noch die passenden Versicherungen liefern. In Zusammenarbeit mit dem Maklerring Clarus AG aus Augsburg hat er Zugriff auf die Policen von 64 Gesellschaften von A wie Allianz bis Z bis Züricher. Wenn da nicht das passende Angebot dabei ist. Das liefert er aber natürlich auch allen Kunden außerhalb des Immobiliengeschäfts. Traditionell liegt da schon wie in seinen Gelnhäuser Zeiten der Schwerpunkt auf Firmen- und Gewerbekunden – und hier speziell auf Haftpflicht-, Sach-, Wohngebäude- und Inventar-Versicherungen. Auf dem heimischen Immobilienmarkt ist nach Beobachtung von Härter die Nachfrage größer als das Angebot. Viele Menschen suchen eigenen Wohnraum in den Altkreisen Schlüchtern und Gelnhausen, die er hauptsächlich betreut. Aus verschiedensten Gründen. Da gibt es Einheimische, die sich nach dem passenden Objekt sehnen. Oder Rückkehrer, die einen Bezug zur Region haben und nach einiger Zeit wieder hierher wollen. Oder Rhein-Main-Bewohner, die das Leben in der Großstadt und die dortigen hohen Preise satthaben. Kein Wunder, dass die Immobilienpreise in der Region seit Jahren kontinuierlich steigen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Das Finden neuer Objekte oder des passenden Käufers für seine Kundinnen und Kunden funktioniere nur über persönliche Kontakte. Und die hat Jo Härter, da er nicht nur geschäftlich bekannt ist, sondern auch durch sein ehrenamtliches Engagement in Vereinen. So ist er beispielsweise seit vielen Jahren als Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins H 470 Schlüchtern das Aushängeschild dieser Freizeitbeschäftigung in der gesamten Region. „Jeder Tag ist spannend in meinem Beruf“, freut sich der 53-Jährige. Immer wieder lerne er neue Menschen kennen, ergeben sich neue interessante Konstellationen. Übrigens bildet er sich regelmäßig Jahr für Jahr sowohl im Immobilien- als auch im Versicherungsbereich fort, damit er seinen Kundinnen und Kunden stets einen aktuellen fachlichen Rat geben kann. Jo Härter Immobilienvermittlung Immobiliendarlehensvermittler Versicherungsmakler Lotichiusstraße 24 36381 Schlüchtern Telefon 0162/2448413 immo@jhi-service.de #Schlüchtern#WITO#WogibtswasinSchlüchtern#SupportYourLocals#WirsindSchlüchtern#Mittelzentrum#Hessen#Osthessen#AbindieMitte#AktiveKerneHessen#IKEK#Innenstadt#Stadtentwicklung#Wirtschaft#Wirtschaftsstandort#KlimapaktfürSchlüchtern#Tourismus#Spessart#Vogelsberg#Rhön#MKK#MainKinzigKreis












