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  • Im Focus November: Brühwerk

    Autorisierter JURA-Fachhändler - „Brühwerk“ mit noch größerem Angebot an Kaffee- und Espresso-Maschinen / Online-Shop im Aufbau Von Ulrich Schwind Längst nicht nur im Bergwinkel, sondern hessenweit und darüber hinaus hat es sich herumgesprochen, dass es in Schlüchtern ein feines Geschäft gibt, in dem Menschen wunderbar in die phantastische Welt des Kaffees entführt werden. Seit November 2015 gibt es das „Brühwerk“ am Rande des Schlüchterner Rathausplatzes in der Wassergasse 10. Dort ist am Ende einer gemütlich ausgestalteten Hofeinfahrt der Eingang zu dem Kaffee-Paradies. Neben dem ohnehin schon in der Region einmalig vielfältigen Angebot im Segment der Kaffeemaschinen, Kaffeevollautomaten sowie Siebträger-Espressomaschinen ist seit kurzem ein ganz besonderes Bonbon hinzugekommen: Brühwerk ist jetzt autorisierter Händler der Firma „Jura“, der Schweizer Premium-Marke für Kaffeemaschinen. Um die vertragliche Autorisierung zum Verkauf von Jura-Produkten zu erhalten, muss der Fachhändler bestimmte qualitative Kriterien erfüllen. Ein Beispiel: Es sollen mindestens sechs Maschinen in der Ausstellung vorführbereit sein. Im Brühwerk sind es sogar zehn. Die Garantiezeit, wenn das Gerät privat genutzt wird, beträgt normalerweise 25 Monate. In dem Schlüchterner Geschäft wird diese als Miomondo-Fachhändler auf fünf Jahre verlängert. Als ein solcher Fachhändler setzt das Brühwerk besonders hohe Maßstäbe in der Qualität von Vermarktung und Service bei Kaffee-Vollautomaten. Miomondo ist ein Verbund von Fachhändlern, die Kaffee-Vollautomaten anbieten. Hier haben sich Spezialisten aus ganz Deutschland zusammengeschlossen, um ihren Kunden besondere Leistungen wie die Fünf-Jahres-Garantie anzubieten. Die verlängerte Garantie gilt für alle Haushalts-Kaffee-Vollautomaten der Marken Jura, Nivona, Bosch und Siemens. So ist das Brühwerk autorisierter Nivona-Partner, einem der renommiertesten Kaffeevollautomaten-Anbieter mit Technik aus Deutschland. Außerdem ist der Schlüchterner Händler Servicepartner der Bosch Siemens Hausgeräte. Im Bereich der Getränkeversorgung für Profi-Kunden im Büro sind auch Geräte von Jura Gastro, ETNA Coffee Technologies und der Evocagroup mit den Marken Gaggia und Necta im Angebot. Das Brühwerk ist als Service- und Stützpunkthändler von ECM, der Espressomaschinen-Manufaktur aus Heidelberg, als Spezialist für Siebträger-Espressomaschinen bekannt. Das Einzugsgebiet der Kundschaft reicht mittlerweile vom Rhein-Main-Gebiet über das Frankenland, dem Landkreis Fulda über Bad Hersfeld bis hinein nach Thüringen. Natürlich kommen auch viele Kunden aus der Region und dem Main-Kinzig-Kreis. Bereits seit über zwei Jahren ist das Unternehmen nun auch als „Espresso Partner Pool“-Händler Mitglied im exklusiven Verbund der von Espresso Pool autorisierten Partner. Das Geschäft zählt somit zu den kompetenten Fachhändlern, bei denen die Marken ascaso, Eureka und VBM (Vibiemme) gekauft werden können. Darüber hinaus gibt es die Marken Lelit, Bellezza und Dalla Corte sowie alle namhaften Hersteller von Espressomaschinen wie La Marzocco, Rancilio, Rocket Espresso, Quickmill oder Bezzera auf Anfrage. Andere Zubereitungsarten gewünscht? Kein Problem. Es gibt auch Filter-Kaffeemaschinen von Moccamaster aus den Niederlanden, die original Mokka-Express von Bialetti, Press-Stempelkannen sowie Handfilter von Hario aus Japan. Kunden erhalten im „Brühwerk“ immer eine qualifizierte Beratung und können alle Geräte auf Herz und Nieren testen. Dazu sind alle Kaffeevollautomaten und Siebträger in der Ausstellung in Betrieb. Ob als Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Flat White oder einfach als langer Café Créme – alle Kaffeespezialitäten werden gerne vor Ort zubereitet. Ziel ist es, am Ende stets zufriedene Kunden zu haben. Neben Privat- bedient das Brühwerk auch Geschäftskunden. Hierfür gibt es Komplettlösungen für professionelle Anwender. Zunächst wird mit dem Unternehmen gemeinsam der Bedarf ermittelt, daraus eine individuelle Lösung entwickelt. Fehlt nur noch die richtige Bohne. Auch hier bleibt fast kein Wunsch offen. Das Brühwerk arbeitet mit verschiedenen Röstmanufakturen aus Hessen und Deutschland zusammen. Es wird ausschließlich frisch gerösteter Kaffee angeboten, der wöchentlich auf Bestellung für das Brühwerk geröstet wird. Vielen bekannt sein dürfte die sehr beliebte Espresso-Mischung „Morgenmuffel“. Durch seinen kräftigen Geschmack und sein nussiges Aroma hilft diese süditalienische Mischung Langschläfern auf die Sprünge. Wenig Säure und charaktervoller Geschmack kennzeichnen die aus Hochlandbohnen komponierten Kaffee- und Espressomischungen vom Brühwerk. Geeignet sind sie sowohl für den geübten Barista an der Siebträger-Espressomaschine wie auch den Kunden mit dem Kaffee-Vollautomaten. Auch für Filtermaschine und French Press findet man im Sortiment die geeignete Mischung. Um den Kaffeegenuss noch zu vervollkommnen, sind zudem nette süße Spezialitäten im Angebot, beispielsweise handgemachte Cantuccini aus Florenz. In den Tartuffi der Antica Torroneria wird feinste Schokolade mit Haselnüssen aus dem Piemont, die zu Recht als die Besten der Welt gelten, vereint. Die französische Haselnusscreme „veritable pâte à tartiner“ von Bovetti enthält 40 Prozent sorgfältig ausgewählte Haselnüsse aus Italien, die wunderbar mit dem kräftigen Geschmack der Butter von Kakaobohnen aus Ecuador, Ghana und Papua harmonieren. Auf einer Scheibe Landbrot oder besonders zum Crêpe ist die süße Creme ein sündhaft schokoladiges Erlebnis. Die Verkaufsfläche vom Brühwerk wurde zuletzt auf rund 60 Quadratmeter verdoppelt. In einem Raum finden sich nun ausschließlich Espresso-Maschinen, in einem anderen alle Jura-Geräte. Auch die Lagerkapazitäten wurden erheblich erweitert, so dass zahlreiche Maschinen sofort lieferbar sind. Und wenn das Gerät wirklich mal defekt ist, hilft das Schlüchterner Unternehmen ebenfalls zeitnah und kompetent. Dazu betreibt es eine eigene Reparatur-Werkstatt, wo fast alle Probleme wieder behoben werden können. Ganz neu ist der Online-Shop vom Brühwerk. Unter der Adresse www.bruehwerk.de läuft derzeit der Verkauf per Internet an.

  • Stadtzeitung November 2021

    Hier Stadtzeitung November 2021 laden Sehr geehrte Leserinnen und Leser, diese Stelle in meinem November-Vorwort wäre genau der richtige Platz, um Ihnen einen schöne Kalten Markt 2021 zu wünschen. Doch leider findet unser schönes Heimatfest auch in diesem Jahr nicht statt. Corona lässt grüßen. Die Stadtverordneten haben beschlossen, das große Herbst-Event abzusagen. Eine Entscheidung, die ich sehr bedauere und auch nur bedingt nachvollziehen kann, gerade wenn man nun in den Nachrichten von den verschiedensten Festen und Märkten erfährt, die mit passenden Sicherheitskonzepten in ganz Hessen doch realisiert werden. Für unseren lokalen Handel und die Gastronomie mit seinen Beschäftigten wären die Kalte-Markt-Umsätze nach der langen Corona- Brache sehr wichtig gewesen. Beide Bereiche haben funktionierende Hygiene-Konzepte, die auch bei dem Heimatfest hätten angewandt werden können. Selbst Heimat- und Filmabend wären möglich gewesen, natürlich in einem anderen Format. Besser das Heimatfest in abgewandelter Form feiern als gar nicht, so meine persönliche Meinung. Baustart zum Kultur- und Begegnungszentrum Doch es gibt auch eine erfreuliche Meldung aus unserer Stadt: Nach einer langen Zeit des Planens und Abreißens startete am 9. Oktober offiziell der Wiederaufbau auf dem Langer-Areal. Bürgermeister Matthias Möller, Landrat Thorsten Stolz und zahlreiche Ehrengäste nahmen den ersten Spatenstich für das Kultur- und Begegnungszentrum im Herzen von Schlüchtern vor, das mit einem Bauvolumen von rund neun Millionen Euro veranschlagt ist. Das Langer-Kaufhaus schloss am 30. April 2018 seine Pforten. Im November 2018 erwarb die Stadt Schlüchtern die Liegenschaft. Im Mai 2020 begann der Abriss des gesamten Gebäude-Ensembles inklusive Parkhaus und dauerte rund ein Jahr. Nun entsteht an der Ecke Bahnhof-/Lotichiusstraße das Kultur- und Begegnungszentrum. Dort sollen eine viergruppige Sprach-Kindertagesstätte, die Weitzelbücherei, das Familienbüro zur sozialen Integration, die Seniorenberatung der Stadt und die Tagespflegeberatung Schatztruhe einziehen. Ferner erhalten an dieser Stelle die Europa-Akademie Schlüchtern sowie der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft ihren Sitz. Das Aushängeschild im Gebäude wird in den beiden Obergeschossen die Kindererlebniswelt. Meiner Meinung nach ein Riesenschritt zu einer positiven Weiterentwicklung unserer Innenstadt. Ein gewaltiges Projekt, das hier von der Stadt Schlüchtern gestemmt wird. Das muss uns erstmal eine Kommune vergleichbarer Größe nachmachen. Sicherlich wird dieser Tag in die Geschichtsbücher unserer Stadt eingehen. Ein Dankeschön an dieser Stelle an alle, die sich bisher in dieser Sache tatkräftig engagiert und Schüchtern zu einem wichtigen Schritt in die Zukunft verholfen haben. Es wird jedoch an uns allen liegen, was wir in der Zukunft aus diesem Kultur- und Begegnungs- zentrum machen. Es muss mit Leben gefüllt werden, und auch der Betrieb wird noch einiges an Engagement in Anspruch nehmen, um es zum Erfolg zu führen. Zukunftspaket gefragt Allen Geschäftskollegen und Immobilienbesitzern, die sich im Zusammenhang mit der Entwicklung unserer „Neuen Mitte“ Gedanken zu ihrem Geschäft oder ihrer Bestandsimmobilie in der „Altstadt“ machen, steht der WITO gerne als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei uns können Sie Ihre Fragen und Sorgen vorbringen, und wir treten für Sie als Vermittler und Sprachrohr ein. Schon während des gesamten Prozesses unserer Stadtentwicklung mahnt der WITO die beteiligten Kräfte, neben der Neuen Mitte auch unseren Bestand an Geschäften und Gebäuden nicht aus den Augen zu verlieren. Am Ende brauchen wir ein Zukunftspaket für die gesamte Innenstadt. Apropos Zukunft: Wenn sie jetzt schon an das kommende Weihnachtsfest denken, dann darf ich Ihnen in Sachen Geschenke einen Tipp geben. Wie wäre es mit dem Schlüchterner WITO-Geschenk-Gutschein als nette Geste für Ihre Liebsten? Den Schlüchterner Gutschein können Sie jeden Tag rund um die Uhr kinderleicht selbst digital erwerben. Unter der Internet-Adresse www.schluechtern-gutschein.de ist er im Gutschein-Onlineshop erhältlich. Das Tolle dabei: Der Betrag ist frei wählbar. Die stets aktuelle Liste, in welchen Geschäften dieser ein- lösbar ist, finden Sie auch auf der Gutschein-Shop-Seite. Sie möchten lieber fertig gedruckte Gutscheine kaufen? Kein Problem! Unsere Gutschein-Partner Bergwinkel Wochen-Bote (Krämerstraße), Blumengalerie Andrea Deger (Obertorstraße), Brühwerk (Rathausplatz), Das Holzwerk Maximilian King (Alte Bahnhofstraße), Getränke Lambert (Ludovica-von- Stumm-Straße), Hüniche Baby- Express (Gartenstraße), Jedermanns Restaurant (Schlossstraße), Parfümerie Roth (Obertorstraße) und Telekom Loth & Rath Communication (Unter den Linden) bieten den Schlüchterner Gutschein als schöne gedruckte Karte in unterschied- lichen Werten an. Einen schönen November – leider ohne Kalten Markt – wünscht Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

  • Kinzigschüler starten Tourismusprojekt mit dem WITO

    Mit „Wirtschaft am Markt“ theoretisches Wissen praktisch einsetzen Schlüchtern – Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 12 des beruflichen Gymnasiums der Kinzig-Schule Schlüchtern haben sich auch in diesem Jahr im Rahmen des Projekts „Wirtschaft am Markt“ zusammengefunden, um mit dem diesjährigen Partner, dem Verein für Wirtschaft und Tourismus Schlüchtern e.V. (WITO), ein Projekt zu starten. Mit Hilfe des Projektleiters Christian Riek wagen sich die Schüler an Fragestellungen und Probleme des Projektpartners, um bestmögliche Lösungsansätze zu erarbeiten und diese am Ende zu präsentieren. Den Teilnehmern wird somit praxisnah das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten nahegebracht. Durch den Praxisbezug kann theoretisches Wissen realitätsnah eingesetzt werden. Bei der Aufgabenstellung zum diesjährigen Kooperationsprojekt geht es um den Tourismus in Schlüchtern und dem Bergwinkel. So könnte man die Fragestellung mit „Welche touristischen Angebote gibt es im Bergwinkel und wie können wir diese künftig vermarkten“ grob umschreiben. Zu einem Projekt-Kickoff trafen sich die Schüler-Projektgruppe, ihr Projektleiter Christian Riek und die Ansprechpartner des WITO Axel Ruppert (Vorsitzender des gf. Vorstandes) und Gerd Neumann (Bereichsleitung Kultur und Tourismus) am Mittwoch, dem 22. September in den Räumen der Kinzig-Schule. Der Austausch zu den Ansprechpartnern aus der Wirtschaft ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Erfahrungen und interessante Einblicke hinter den Kulissen zu sammeln. Sie können erste Kontakte knüpfen, um diese im Anschluss im kommenden Berufsleben nutzen. Die zwölf Teilnehmer des Bereichs Wirtschaft und Datenverarbeitung werden sich demnächst in kleinen Gruppen zusammenfinden, um mit in einer Kreativphase an der Fragstellung zu arbeiten. Ihre Teamfähigkeit wird im Vorlauf des Projekts besonders auf die Probe gestellt. Nicht zu vergessen ist ihr persönliches Zeitmanagement, welches sich in dieser Zeit extrem etablieren und auch nach dem Projekt von großem Nutzen sein wird. Im Vorgespräch appellierten der Projektleiter Christian Riek und die Vertreter des Projektpartners WITO, Ruppert und Neumann an die Schüler, über ihren eigenen Schatten zu springen, um ein bestmögliches Arbeitsumfeld und letztlich ein gutes Projektergebnis zu erzielen. Nächstes Jahr können die Teilnehmer des Projekts ihre erfolgreiche Ausarbeitung positiv als besondere Lernleistung in das Abitur einbringen und somit eine mündliche Prüfung dadurch ersetzen. Der Verein für Wirtschaft und Tourismus Schlüchtern freut sich besonders über die Kooperation. Axel Ruppert merkt dazu an: „Unsere Aufgabe ist es eine Zukunft für unsere Jugend zu gestalten. Was kann da besser sein, als die Zukunft mit den Jugendlichen gemeinsam zu entwickeln!“

  • Picard Hörgeräte

    Unsere Serie #KaufinSchlüchtern Wir stellen Ihnen in unserer Serie #KaufinSchlüchtern die WITO-Mitglieder vor und verraten Ihnen, was sie in Corona-Zeiten anbieten. Unterstützen Sie den Einzelhandel, kaufen Sie in der Region. Seit mehr als 40 Jahren steht der regional ansässige und inhabergeführte Meisterbetrieb „Picard Hörgeräte“ für gutes Hören in der Region. Bereits seit über 25 Jahren betreut das Familienunternehmen mit hochqualifizierten Mitarbeiter Menschen jeden Alters bei allen Fragen zum Thema Hören in Schlüchtern. In der Lotichiusstraße 54 zeigt das Team der Hörgerätespezialisten Wege zum guten, komfortablen Hören auf. „Unsere Beratung ist vielfältig und auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst“, sagt Geschäftsführer Alexander Picard. Er führt das Unternehmen in zweiter Generation. Der Hörgerätespezialist ist neben dem Standort in Schlüchtern noch mit Filialen in Alzenau, Bad Orb, Büdingen, Fulda, Gelnhausen, Hanau und Langenselbold vertreten. Das komplette Angebot von Picard umfasst: Hörgeräte, Pädakustik, Bluetooth-Zubehör, Tinnitusberatung und Gehörschutz. Zum Service gehört aber noch mehr: Neben der professionellen Bedarfsermittlung bekommen Kunden nicht nur einen kostenlosen Hörtest, sondern haben auch die Möglichkeit, das Gerät kostenfrei Probe zu tragen. Picard Hörgeräte legt großen Wert darauf, technisch immer auf dem neusten Stand zu sein. Hörgeräteakustiker-Meisterin Jasmin Bratke, die die Geschäfte in der Filiale in Schlüchtern leitet, betont: „Unsere Modelle bieten einen optimalen Raumklang. Sie sind leicht zu bedienen und sehen außerdem gut aus.“ Und mit dem Smartphone oder dem Fernseher können sie auch vernetzt werden. Aktuell bildet Picard drei Azubis zum Hörgeräteakustiker aus – und freut sich immer über neue Bewerbungen. Dass Picard ausbilden kann, das zeigt die Auszeichnung zum Deutschen-Bundessieger der Ausbilder, die das Unternehmen schon zweimal einheimsen konnte. „Mit diesem Erfolg in der Tasche wollen wir uns gerne für den WITO engagieren“, sagt Alexander Picard abschließend. Kontakt: Lotichiusstr. 54 36381 Schlüchtern 06661 / 91 94 70 schluechtern@picard-hoergeraete.de www.picard-hoergeraete.de Öffnungszeiten: Mo. bis Fr.: 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr Mittwochnachmittag wegen Fortbildung geschlossen #Schlüchtern #WITO #WogibtswasinSchlüchtern #SupportYourLocals #WirsindSchlüchtern #Mittelzentrum #Hessen #Osthessen #AbindieMitte #AktiveKerneHessen #IKEK #Innenstadt #Stadtentwicklung #Wirtschaft #Wirtschaftsstandort #KlimapaktfürSchlüchtern #Tourismus #Spessart #Vogelsberg #Rhön #MKK #MainKinzigKreis

  • Im Focus Oktober: Euler Küchen und Ideenwerkstatt

    Küche als ein Ort der Begegnung - „Euler Küchen und Ideenwerkstatt“ erfüllt Träume / Holz, Stein und „Sauerkrautplatten“ Von Ulrich Schwind Die Funktion einer Küche hat sich in den vergangenen Jahren fundamental gewandelt. Der Anspruch als reiner Zubereitungsort für Speisen und Lagerort für Lebensmittel ist passe. Heute ist die Küche ein Ort der Begegnung, zum Leben – offen, hell und freundlich gestaltet, häufig übergangslos an den Wohnbereich angrenzend. Für die Ausgestaltung sind außergewöhnliche Ideen und besondere Kreativität gefragt. Das selbstverständliche Handwerkszeug eines guten Küchenplaners - einer wie Jürgen Euler. Der 61-Jährige ist ein Meister seines Faches. Er zaubert wahre Traumküchen für seine Kundinnen und Kunden herbei. Seine Stärke: Er hört sich zunächst in aller Ruhe die Wünsche an, um sich dann ein individuelles Konzept zu überlegen, mit dem er „Emotionen bedienen kann“, wie er es formuliert. Ein Konzept, das außergewöhnliche Ideen hervorbringt, an die die Interessenten meist im Vorfeld nicht gedacht haben. Egal, ob Fenster, Türen, Wände oder Versorgungsleitungen „im Weg stehen oder liegen“. Egal, ob der Raum nur sechs oder mehrere Dutzend Quadratmeter groß ist. Geht nicht, gibt’s nicht bei Jürgen Euler, der in seinem Unternehmen nach Kräften von seiner Partnerin Mechthild Hofmann unterstützt wird. Der 61-Jährige ist gelernter Industriekaufmann. Rund 24 Jahre arbeitete er in einem Möbelhaus als Verkaufsberater, dann orientierte er sich beruflich neu. Über sechs Jahre betrieb er gemeinsam mit einem Geschäftspartner in Flieden ein Küchenstudio, ehe er sich mit „Euler Küchen und Ideenwerkstatt“ am 18.01.18 endgültig alleine selbstständig machte. Seine Geschäftsräume befinden sich in der Hanauer Straße 31 in Schlüchtern. Seit 19.10.19 (man beachte die Kreativität der ausgewählten Daten) gibt es zudem eine Filiale in der Kanalstraße 46 in Fulda. Die Firma gehört dem „Club der guten Küche“ im Einkaufsverband Küchengilde an. Seit der Gründung vor rund dreieinhalb Jahren haben sich die Geschäfte beachtlich entwickelt. Das Unternehmen kann nicht nur auf zufriedene Kundinnen und Kunden direkt „vor der Haustür“ verweisen. Euler-Küchen stehen mittlerweile auch beispielweise in Mannheim, Stuttgart, Gießen, Siegen, Bonn, in Thüringen sowie sehr viele auch im Rhein-Main-Gebiet. Viele neue Interessenten finden durch Mund-Propaganda ihren Weg zu dem Schlüchterner Unternehmen. Um dieser florierenden Gesamtentwicklung zu begegnen, hat sich aus dem Drei-Personen-Unternehmen mittlerweile ein Mittelständler mit insgesamt 21 Mitarbeitern entwickelt. Und gerne würde Jürgen Euler noch ein oder zwei qualifizierte Schreiner für die Montage einstellen (Bewerbungen willkommen!). Vor wenigen Wochen wurde ein neues, größeres Lager im Schüchterner Gewerbegebiet bezogen. 700 Quadratmeter stehen dort zur Bevorratung zur Verfügung, zusätzlich rund 80 Quadratmeter Bürofläche. Die Verkaufsräume befinden sich weiterhin in der Hanauer Straße und in der Fuldaer Kanalstraße. Doch welche Küche liegt gerade im Trend? Häufig wünschen die Kunden einen bunten Materialmix. Ein Spiel mit Farben, Formen und Materialien: beispielsweise Holzoptik mit Weiß, Edelstahl oder Schwarz. Oder ein Spiel mit Basaltsteinen und Glasböden. Eine ganz besondere Kombination für die Küche: Grau Hochglanz und dazu als gegensätzliches Element „Sauerkrautplatten“ als Eyecatcher. Gemütlich, verspielt und romantisch oder eher im klassisch zeitlosen Stil. Elegant und frei in der Planung. Oder schlicht, linienbetont und modern mit Kochinsel. Ganz geradlinig im Design. Egal, ob Single-Küchen oder auch mal eine „Männerküche". Mit einer Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten und kreativen Ideen entstehen neue Räume, die auf jeden Fall zum Unikat werden. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala steht weiterhin die Landhausküche – detailverliebt und mit einem kreativen Materialmix aus Holz und Stein. Als neuer Trend ist die grifflose Küche im Aufwind. Die bevorzugten Farbvarianten sind hier Betonoptik, erdige Naturtöne kombiniert mit verschiedenen Weißtönen. Die Euler-Ideenwerkstatt steht für Küchen mit Herz. Geplant wird ganz individuell: mit Kompetenz, Sachverstand und einem guten Ohr für die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Ganz bodenständig. Denn Küchen sind zum Leben und für die Kunden da. Und das Denken hört nicht bei der Küche auf. Geplant und realisiert werden Raumkonzepte. „Wir bieten Ihnen eine individuelle Planung und Beratung auch übergreifend in den Ess- und Wohnbereich hinein, ein individuell abgestimmtes Farb- und Materialkonzept“, sagt der Fachmann. Wohnen in der Küche oder Kochen im Wohnbereich – heute sind Übergänge fließend, die Räume offen für die Gestaltung und für neues Design. Die Böden sind durchlaufend, die Wandgestaltung übergreifend, alles wirkt wie eine „Wohnwelt“ aufeinander abgestimmt. Die Basis einer guten Ausstattung ist ehrliche Qualität auf allen Ebenen: bei Material, Planung, Mechanik und Geräten. Und manchmal muss es gar nicht der große, neue Einbau sein, sondern es reicht auch schon ein kleiner Umbau für ein völlig neues Wohngefühl. Eine neue Spüle, neue Elektrogeräte, eine neue Arbeitsplatte, neue Griffe oder neue Fronten können schon viel verändern. Bemusterung und Planung mit Aufmaß und Konzepterstellung erfolgt übrigens auch gerne Zuhause. Kochen mit Freunden, Chillen in der Sofalounge, ein Gläschen guten Wein, kühles Bier, leckeres Essen und gute Gespräche. Das ist Lebensqualität pur. „Entdecken Sie Ihren Wohnstil, sagen Sie uns Ihre Wünsche, wir machen aus Ihrem Küchen- und Essbereich das Herzstück für ein gemeinsames Leben und Wohnen.“ Das Ziel der Euler Crew sind glückliche Kunden. Euler Küchen und Ideenwerkstatt Hanauer Straße 31, 36381 Schlüchtern Telefon 06661/6095705 Fax 06661/6095706 Kanalstraße 46, 36037 Fulda Telefon 0661/90162699 Mail: ideenwerkstatt@euler-kuechen.de Internet: euler-kuechen.de Öffnungszeiten: Montag: Geschlossen Dienstag: 9.30-13.00 Uhr sowie 14.00-18.00 Uhr Mittwoch: 9.30-13.00 Uhr sowie 14.00-18.00 Uhr Donnerstag: 9.30-13.00 Uhr sowie 14.00-18.00 Uhr Freitag: 9.30-13.00 Uhr sowie 14.00-18.00 Uhr Samstag: 9.30-13.00 Uhr.

  • Stadtzeitung Oktober 2021

    Stadtzeitung Oktober 2021 hier laden Sehr geehrte Leserinnen und Leser, die Entscheidung ist leider gefallen: Die Stadtverordneten haben beschlossen, auch im Jahr 2021 den Kalten Markt in Schlüchtern abzusagen, das erste November-Wochenende ohne die gewohnten Feierlichkeiten zu verbringen. Das ist natürlich sehr schade. Für lokalen Handel und Gastronomie mit seinen Beschäftigten wären die Kalte-Markt-Umsätze nach der langen Corona-Brache sehr wichtig gewesen. Beide Bereiche haben funktionierende Hygiene-Konzepte, die auch bei dem Heimatfest hätten angewandt werden können. Der Verein für Wirtschaft und Tourismus e.V. (WITO) hätte sich im Vorfeld erneute Gespräche an einem Tisch mit ALLEN Beteiligten gewünscht. Nach der Vorstellung eines Plan-B-Marktkonzeptes in der ersten Jahreshälfte gab es leider kein weiteres Treffen. Selbst Heimat- und Filmabend wären möglich gewesen, eben in anderem Format. Besser das Heimatfest in abgewandelter Form feiern als gar nicht, so ist meine persönliche Meinung dazu. Am Geld sollte es nicht gelegen haben, denn mit drei ausgefallenen Helle- und Kalte-Märkten müssten genug finanzielle Reserven vorhanden sein. Mit diesen Mitteln hätte sich beispielsweise die Stadt im Bereich Sicherheit engagieren können (z.B. Übernahme und Beauftragung eines Security-Dienstes bei Abendveranstaltungen oder vor den Zelten der Vereine). Mit der Absage ist aus meiner Sicht leider eine wichtige Chance vertan worden, wieder zu ein bisschen mehr Normalität zurückzukehren. Das Risiko wäre wahrscheinlich eingrenzbar gewesen. Umbau des Freibades startet Doch es gibt auch positive Nachrichten aus dem Rathaus: Der Umbau des Freibades in der Schlüchterner Innenstadt soll im Frühsommer 2022 endlich beginnen. Insgesamt rund 4,65 Millionen Euro stehen bereit, um unsere „Badeanstalt“ so richtig aufzupeppen und in moderne Zeiten zu führen. Ganz wichtig ist die Erneuerung der mehr als 40 Jahre alten Technik. In den Becken werden die Fliesen an den Wänden ausgetauscht. Das Bad wird barrierefrei umgebaut, vom Eingang über den Zugang zu den Toiletten, dem Gastronomiebereich bis hin zu den Durchschreitebecken und den Umkleiden. Für Kiosk und Umkleidekabinen entstehen Neubauten. Und es gibt weiterhin die Mietkabinen, deren Zahl von 80 auf rund 110 aufgestockt wird. Besonders wichtig für echte Schlüchterner Schwimbad-Fans: Der typisch blau-rot-gelbe Farbanstrich an den Zugangstüren bleibt erhalten. Hinzu kommen eine Eventfläche, neue Kinderbecken, eine Strandkorb-Promenade, Sonnensegel sowie ein Spielplatz mit Strand und Matschbereich. Tolle Aussichten für ein tolles Schwimmbad, was einer Stadt wie Schlüchtern toll zu Gesicht stehen wird. Bei dieser Vorfreude lässt es sich bestimmt auch aushalten, dass wir eine Saison die Einrichtung nicht nutzen können. Wer jetzt schon an Weihnachten denkt... Wir haben Oktober – und Weihnachten naht unaufhaltsam. Wer jetzt schon über Geschenke für seine Liebsten grübelt, für den habe ich einen tollen Tipp: der Schlüchterner Gutschein. Dieser kann von jedem Kunden jeden Tag und rund um die Uhr kinderleicht selbst digital erworben werden. Unter der Internet-Adresse www.schluechtern-gutschein.de geht das bequem im Gutschein-Onlineshop des Vereins für Wirt- schaft und Tourismus e.V. (WITO). Das Tolle dabei: Der Betrag kann frei gewählt werden. Bei über 50 Partnerbetrieben ist der Gutschein einlösbar. Die stets aktuelle Liste findet sich ebenfalls auf der Seite des Gutschein-Onlineshops. Selbst- verständlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, fertig gedruckte Gutscheine bei insgesamt neun Gutschein-Partnern vor Ort zu erwerben. Aber egal ob online oder vor Ort: Mit dem Kauf eines Gutscheins leisten Sie einen wertvollen Beitrag für lokale Wirtschaftsförderung in Schlüchtern, denn das Geld bleibt in der Region, kommt unserer heimischen Geschäftswelt und damit letztlich uns allen direkt zugute. Einen guten Start in den Goldenen Oktober und in den Herbst! Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

  • Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besucht Schlüchtern und Bauunternehmen Jökel

    Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir besuchte Schlüchtern, um sich beim Bauunternehmen Jökel ein Bild über die Lage der mittelständischen Betriebe in der Baubranche zu machen. Außerdem tauschte er sich mit Bürgermeister Matthias Möller über zahlreiche Projekte aus und versprach, im Sommer für eine Stadtrundfahrt vorbeizukommen. „Ich bin beeindruckt. Sie sind sehr innovativ, und das macht Sie sicherlich auch so erfolgreich“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zu den beiden Jökel-Geschäftsführern Stefan und Peter Jökel. Er war für einige Stunden nach Schlüchtern gekommen und hatte lokale wie überregionale Grünen-Politiker dabei: Landtagsabgeordneter Markus Hofmann, Bundestagskandidat Knut Kiesel sowie von den Schlüchterner Grünen Karin Razavi, Fraktionschef Gerd Neumann und Stadtverbandsvorsitzender Günther Koch. Ebenfalls geladen waren Bürgermeister Matthias Möller sowie WITO-Vorstand Axel Ruppert. In der Lounge im neuen Jökel-Gebäude „Zeitsprung“ gaben die beiden Geschäftsführer Stefan und Peter Jökel Einblicke in ihr Unternehmen. Peter Jökel berichtete über die mehr als 150-jährige Geschichte von Jökel. Nach dem frühen Tod des Vaters hatten die Brüder jung das Ruder übernehmen müssen. Peter Jökel dazu: „Da haben wir uns die Frage gestellt: Wo wollen wir hin mit dem Unternehmen?“ Dabei sei es um Zahlen und Fakten, um Innovation und Digitalisierung gegangen, aber auch um weiche Faktoren wie den Umgang miteinander. Stefan Jökel betonte, dass gerade die zwischenmenschlichen Themen wie Transparenz und Vertrauen für das Unternehmen ein wichtiger Baustein seien: „Das geht so weit, dass der Auszubildende im ersten Lehrjahr weiß, wie viel wir beiden verdienen.“ Die zahlreichen Werte und Ziele bündeln sich in der Vision 2027, die sich schon jetzt ausgezahlt hat. Das Unternehmen ist in den vergangenen Jahren mit etlichen Auszeichnungen prämiert worden: Deutschlands Kundenchampions, TOP-100-Innovator und Ludwig-Erhard-Preis, um nur einige zu nennen. Al-Wazir fragte immer wieder interessiert nach und ließ sich erläutern, wie die Jökels es schaffen, die besten Auszubildenden zu gewinnen, wie sie die Krise und die damit verbundene Rohstoffknappheit meistern und wie sie in die Zukunft blicken. Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller zählte anschließend diejenigen Projekte auf, „die vor allem dank der Mithilfe Ihres Ministeriums überhaupt erst verwirklich werden können“, betonte der Rathauschef. Insgesamt sind der Stadt Schlüchtern in der Amtszeit von Möller bislang mehr als 15 Millionen Euro an Fördergeldern aus Wiesbaden zugeflossen. Möller lud Al-Wazir deshalb noch auf eine Stadtrundfahrt ein. „Dann zeige ich Ihnen all diese Maßnahmen wie auch weitere kommunale und private Folgeprojekte, die sich aus Ihrer Initialzündung ergeben haben“, betonte Möller. Darunter: der Neubau des Kultur- und Begegnungszentrum sowie des Kindergartens Gundhelm, die Sanierung des Schwimmbades, die Umgestaltung des Stadtplatzes und mehr. Der Wirtschaftsminister nahm die Einladung an: „Wir machen das gerne im nächsten Sommer.“ Ins Goldene Buch der Stadt Schlüchtern trug sich Tarek Al-Wazir anschließend auch noch ein. Er schrieb: „Ich wünsche der Stadt Schlüchtern, dass sie sich auch in den nächsten Jahren so gut entwickelt wie in den letzten. Die Landesregierung wird ein Partner dafür sein.“ Danach ging es für die Grünen in die Schlüchterner Stadthalle: Dort stand ein Wahlkampfauftritt für die anstehende Bundestagswahl an.

  • Im Focus September: Home instead

    Menschen optimal ambulant betreuen: Home Instead Osthessen seit einem Jahr in Schlüchtern / Alles, was über die Behandlungspflege hinausgeht Von Ulrich Schwind Das Unternehmen schließt eine Lücke bei der Versorgung alter oder hilfsbedürftiger Menschen: Home Instead. Hinter dem Namen verbirgt sich ein ambulanter Betreuungsdienst. Die optimale Ergänzung zu ambulanten Pflegediensten. Damit Menschen so lange wie möglich zuhause wohnen können und die Angehörigen bestmöglich entlastet werden. Home Instead ist ein Partnerverbund mit der deutschen Zentrale in Köln. Es verfügt bundesweit über rund 140 Betriebe. Seit 1. Juli vergangenen Jahres gibt es den Partner Osthessen mit Sitz in Schlüchtern. Geschäftsführer sind die Eheleute Jutta und Guido Späth aus Hanau. Der 52-Jährige ist Diplom-Kaufmann und war früher Manager in großen Unternehmen. Dann wurde sein eigener Vater plötzlich zum Pflegefall. Aus eigenem Erleben stellte Guido Späth fest, welcher Zeitaufwand und welche Tätigkeiten damit zusammenhängen. Er hatte glücklicherweise die Gelegenheit, mit seiner Mutter zusammen die anfallende Betreuung bewerkstelligen zu können. Weihnachten 2019 starb sein Vater. Anschließend ging Späth zunächst erst einmal drei Wochen „in Klausur“, dachte über das Erlebte intensiv nach. Was wäre gewesen, wenn er die Zeit für die Betreuung nicht selbst gehabt hätte? Und was wolle er mit seinem restlichen Leben anfangen? Die gesamten Überlegungen mündeten in einer radikalen Neuausrichtung: Abschied von der freien Wirtschaft, Einstieg in den sozialen Bereich. Dieser Funke sprang auch auf seine Frau über, eine staatlich anerkannte Erzieherin. Bei der diesbezüglichen Marktforschung stießen sie auf die Firma Home Instead. Deren Konzept überzeugte sie. Da das freie Gebiet Osthessen direkt vor der Haustür der gebürtigen Hanauer liegt, konnte zügig eine Zusammenarbeit mit der Kölner Zentrale vereinbart werden. Von Gelnhausen bis Fulda schauten sich die Eheleute dann geeignete Immobilien an – und blieben letztlich in Schlüchtern hängen. Räumlichkeiten im ersten Stock des Gewerbebaus Gartenstraße 37 überzeugten sie, so dass sie hier ihren Firmensitz Anfang Juli ansiedelten. Operativ tätig sind sie seit dem 1. September 2020. „Schlüchtern hat eine sehr gute Infrastruktur“, ist Jutta Späth begeistert. Durch die zentrale Lage können sie die Wege zu ihren Kunden von Sinntal bis Brachttal, von Gründau bis Fulda optimal gestalten. Seit der Filial-Gründung hat sich einiges getan. Derzeit werden gut 100 Kundinnen und Kunden betreut. Dafür stehen 45 Betreuungskräfte – vorwiegend in Teilzeit – im Alter von 18 Jahren bis Mitte 60 zur Verfügung. Menschen, die ihr Herz am rechten Fleck haben, die helfen möchten und die Zeit dazu haben, freut sich Jutta Späth. Guido Späth ist dabei eines ganz wichtig: Sein Unternehmen ist keine Konkurrenz zu Pflegediensten, sondern komplementär zu ihnen. Seine Mitarbeiter haben die zeitlichen Kapazitäten, um die Menschen zu um- und versorgen – Zeit, die den Pflegediensten im Alltag mitunter fehlt. Home Instead hat eine Zulassung für alle Pflegekassen. Darüber hinaus können viele unterstützende Hilfen auch per Verordnung vom Hausarzt verschrieben werden. Egal, welche Art von Unterstützung oder Betreuung die Kunden benötigen, Home Instead ist im eigenen Zuhause an deren Seite – auch über einen längeren Zeitraum. Immer stehen dabei die persönlichen Wünsche und die Entlastung der pflegenden Familienmitglieder im Mittelpunkt. Erledigt werden beispielsweise: Unterstützung beim Aufstehen und Zubettgehen, Bekleidungsauswahl und Hilfe beim Ankleiden, Unterstützung im Haushalt, Einkaufshilfe, Unterhaltungen anregen und Interesse wecken, Hilfe bei der Haustierversorgung und Pflanzenpflege, spazieren gehen, Gesellschaft leisten und Betreuung – auch außer Haus, beispielsweise bei Friseur- und Arzt-Terminen oder als Reisebegleitung. Die Hilfe bei der Grundpflege trägt dazu bei, dass hilfe- und pflegedürftige Menschen weiterhin ihre Würde und Unabhängigkeit behalten und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Dazu zählt beispielsweise Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, der Zahnpflege oder dem Kämmen. Auch wenn Personen, die Angehörige pflegen, plötzlich erkranken, sind die Helfer zur Stelle. In der Demenzbetreuung passen sich die Betreuungskräfte dem Menschen an und nicht umgekehrt, insbesondere bei Alzheimerkranken. Viele Menschen mit Unterstützungsbedarf verlassen sich auf Kräfte, die in ihrem Haushalt wohnen und sich rund um die Uhr um sie kümmern. Doch auch diese haben einen freien Tag verdient, können einmal ausfallen oder krank werden. Schnelle und kompetente Hilfe bietet dann die stundenintensive Betreuung von Home Instead bis zu sieben Tage in der Woche. Selbst bei jüngeren Menschen greift das Hilfskonzept. Wenn in einer Familie plötzlich die zentrale Figur – Vater oder Mutter – im Haushalt ausfällt, springen sofort die Betreuungskräfte ein, um den Familienalltag aufrecht zu erhalten. Das Unternehmen versteht sich als anerkannter Qualitätsanbieter, der sämtliche Pflegestandards sowie sein Qualitätsversprechen sorgfältig einhält. In jedem Partnerbetrieb leitet den Bereich Betreuung und Pflege eine examinierte Pflegefachkraft mit der Weiterbildung zur Pflegedienstleitung. Ihre Stellvertretung übernimmt eine ebenfalls examinierte Pflegefachkraft. Die Betreuungskräfte erhalten zu Beginn ihrer Tätigkeit in einer speziellen Schulung das fachliche Wissen. Jeder Mitgliedsbetrieb wird durch ein zentrales Qualitätsmanagement einmal jährlich überprüft. Das noch junge Unternehmen des Ehepaares Späth hat sich in der kurzen Zeit schon einen sehr guten Namen in der Region gemacht. „Wir wollen das Gesicht des Älterwerdens ein Stück weit hin zum Positiven verändern“, betont der 52-jährige Firmenchef. Den Menschen die Angst nehmen, zuhause weg zu müssen, ist das Ziel. Das bestätigt beispielhaft eine Rentnerin aus Schlüchtern, die dreimal in der Woche versorgt wird. „Ich bin sehr zufrieden mit der Hilfe. Da gibt es nichts zu meckern“, schwärmt die Kundin.

  • Stadtzeitung September 2021

    Hier Stadtzeitung September 2021 laden Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit wenigen Tagen sind die Sommerferien in Hessen vorüber. Das heißt natürlich nicht, dass jetzt gleichzeitig der Sommer vorüber ist. Auch der September hält wettertechnisch bestimmt noch ein paar schöne Tage für uns parat. Und er wartet mit netten Festen auf uns. Denn für Unterhaltung und Abwechslung sorgt auch in diesem Jahr wieder der Schlüchterner „Plan-B-Sommer“. Die Stadt Schlüchtern plante in diesem Rahmen zusammen mit dem Verein für Wirtschaft und Tourismus (WITO) insgesamt fünf „besondere Momente“-Veranstaltungen in der Innenstadt. So sorgte im Juli an zwei Tagen „Das kunterbunte Kinderzelt“ für schöne „Spiele-Momente“ im Schlösschen-Garten. Im August war es der Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“, der einen Abend lang ein lauschiges Weinfest unter der Überschrift „Kulinarische Momente“ ausrichtete. Großes Stadtkapellen-Jubiläum Nun im September stehen uns an zwei Tagen „Musikalische Momente“ bevor. Die Stadtkapelle Schlüchtern feiert am 11. und 12. September ihr 160-jährigen Bestehen unter dem Motto „Das Musikfest im Stadthallen-Garten“. Am Samstag gibt es dabei ein großes Open-Air-Event. Ab 18.00 Uhr spielen die Dixie-Oldies, von 19.00 bis 22.00 Uhr die Big-Band der Stadtkapelle „Route 66“. Da gibt es Swing, Rock, Soul und gute Laune am Stück. Am Sonntag lockt ab 11.00 Uhr ein XXL-Frühschoppen mit Blasmusik: Von 11.00 bis 13.00 Uhr spielt die Trachtenkapelle Weiperz, von 13.00 bis 14.30 Uhr die Dixie-Oldies, von 14.30 bis 15.00 Uhr die Jugendkapelle bevor sich schließlich von 15.30 bis 18.00 Uhr die Stadtkapelle Schlüchtern die Ehre gibt. Eine große Kaffee- und Kuchentafel im Foyer der Stadthalle lockt mit Leckereien. Und auch sonst ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. WITO-Zelte für die Feier daheim Ein Tipp noch in eigener Sache, denn trotz aller öffentlichen Feste gibt es Zeitpunkte, wo die Menschen gerne auch mal zuhause im kleinen oder auch größeren Kreis feiern möchten. Für all diejenigen hält der WITO ein besonderes Angebot parat: Jedermann kann die beiden vereinseigenen Zelte, die jeweils 4,5 mal 3 Meter groß sind, mit Beleuchtung und bei Bedarf auch mit Heizstrahler für 90 Euro am Tag mieten. Das Aufstellen der Schnellaufbau-Zelte ist kinderleicht und schnell erklärt. Reservierung über die WITO-Geschäftsstelle unter Telefon 06661/9199013, per Mail an info@wito-schluechtern.de oder über unseren Chat auf der Homepage möglich. Aufruf zum Urnengang Zum Schluss meines Vorwortes darf ich Sie noch ermuntern, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Am Sonntag, 26. September, steht die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag an. Und die ist, gerade im Hinblick auf die großen Herausforderungen im Zuge des Klimawandels, von großer Bedeutung für uns alle. Geht es doch um die Ausgestaltung unserer Zukunft in Deutschland und darüber hinaus. Es ist also besonders wichtig, wenn Sie an diesem Tag an die Urne gehen und dort mit Ihren Stimmen Ihre politische Meinung kundtun. Noch viele schöne Spät-Sommertage wünscht Ihnen Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden WITO-Vorstandes

  • Die Bäumchen wachsen, ein Lehrpfad soll kommen

    „WITO-Klimapakt für Schlüchtern“ zufrieden mit Waldprojekt am Drasenberg Die Bäumchen wachsen, die nächsten Pläne stehen schon fest: Die Initiative von 22 bedeutenden Schlüchterner Unternehmen und der Stadt, nicht weiter reduzierbare CO2-Emissionen in einem lokalen Waldprojekt zu kompensieren, freut sich über erste Erfolge. In der gemeinsamen Aktion mit Hessenforst, dem Kloster, örtlichen Schulen sowie der Ökologischen Forschungsstation Schlüchtern (ÖFS) hat der Klimapakt im November 2020 sechs klimataugliche Baumarten auf einer Forstbrache nahe Drasenberg gepflanzt. Das Forststück befindet sich im Besitz des Klosters. Die Initiatoren der Pflanzaktion zeigen sich sehr zufrieden mit dem derzeitigen Zustand der Bäumchen: „Elsbeere, Marone, Speierling, Walnuss, Mostbirne und Baumhasel – sie alle wachsen und gedeihen so, wie wir es uns gewünscht hatten“, sagt Gerd Neumann, Mitinitiator des Klimapakts. Sämtliche gepflanzten Laubbaumarten seien trocken- und hitzeverträglich sowie ökologisch wertvoll und dank der günstigen Witterungsverhältnisse gut angegangen. „Sie alle werden hochwertiges Holz liefern“, betont Neumann. Die Entwicklung der 1300 ausgewählten Setzlinge, auch im direkten Vergleich mit bisher in der Region tauglichen Sorten, wird von Forschungskoordinator Dr. Karlheinz Schmidt von der ÖFS über die nächsten Jahre wissenschaftlich begleitet. Die langfristige aktive Einbindung von Schülerinnen und Schülern Schlüchterner Schulen in dieses Monitoring ist außerdem verabredet. Die nächsten Pläne stehen bereits fest. Ein Lehrpfad soll kommen: „Damit können wir einerseits unsere beteiligten Partnerunternehmen, aber auch interessierte Leute umfänglich informieren“, sagt Klimapakt-Mitinitiator Karl Friedrich Rudolf. Der Lehrpfad soll ebenfalls von der ÖFS unter der Leitung von Dr. Karlheinz Schmidt konzipiert werden. Für Mitte September plant der „WITO-Klimapakt für Schlüchtern“ eine Präsenzveranstaltung für alle bereits teilnehmenden Unternehmen, in der die nächsten Schritte der lokalen Klima-Initiative beschlossen werden. Ein genauer Termin wird noch bekanntgegeben. Freilich seien zu diesem Treffen aber auch interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer eingeladen, die sich noch nicht der Initiative angeschlossen haben. „Nicht erst die aktuellen Ereignisse – global, aber in erschreckender Weise auch national – bestätigen unsere beispielhaft regionale WITO-Initiative. Wir freuen uns deshalb über jedes Unternehmen, das mit uns eine gute Zukunft gestalten will“, sagt Karl Friedrich Rudolf abschließend. Weitere Infos zum Klimapakt und zum Waldprojekt gibt es auf www.wito-schluechtern.de.

  • Stadtzeitung August 2021

    Hier Stadtzeitung August 2021 herunterladen Liebe Leserinnen, liebe Leser, es sind Ferien! Fast den kompletten August noch. Viel Zeit zum Erholen und Entspannen. Und zum Wegfahren. Nach den lange andauernden Einschränkungen ein völlig neues Lebensgefühl. Und wer nicht die Möglichkeit hat, in die Ferne zu schweifen, für den gibt es auch in heimischen Gefilden genug Möglichkeiten zur Abwechslung. Beispielsweise ist es eine tolle Sache, dass mittlerweile die heimischen Lokalitäten wieder geöffnet haben. Ein interessantes, abwechslungsreiches Angebot erwartet die Besucher – vor allem viele gemütliche Sitzplätze im Freien. Nach Neueröffnungen im Gastronomie-Bereich ist die Auswahl sogar noch größer geworden. Ich kann Ihnen nur wärmstens empfehlen, unser umfangreiches Café- und Gaststätten-Angebot zu nutzen. Doch Schlüchtern bietet mehr. Die Stadt organisiert zusammen mit Vereinen über den Sommer verteilt verschiedene spezielle „Momente“. Im August beispielsweise tritt der Schlüchterner Carneval-Club „Die Spätzünder“ (SCC) in Aktion. Am Samstag, 21. August, lädt er unter dem Stichwort „Kulinarische Momente“ zum schon traditionellen Weinfest. Von 17.00 bis 22.00 Uhr wird es vor der Stadthalle gesellig zugehen. Zur Unterhaltung spielt dabei der Eisenbahner-Musikverein Elm. Für Getränke und Essen wird bestens gesorgt sein. Die vergangenen Weinfeste waren stets ein gemütlicher Ort der Begegnung mitten in unserer Stadt. Oder wie wäre es mit ein bisschen Kultur? Dann bietet sich das LandArt-Festival an, das im vergangenen Jahr auf der Mauerwiese stattfand und nun wieder nach Hutten-Heiligenborn zurückkehrt. Das Kulturwerk 2010 lädt im Rahmen seiner Sommeraktion „KunstNaturHutten“ zu einem Gang über den Kunstpfad ein. Zwölf Künstler aus Schlüchtern, Gelnhausen, Hanau, Fulda, Darmstadt, Frankfurt, Olpe und Karlsruhe stellen ihre ganz unterschiedlichen Skulpturen aus und bieten dem Betrachter ungewöhnliche Ein- und Ausblicke. Bis in den September hinein steht der Pfad allen Spaziergängern offen. Ein besonderes Bonbon gibt es dort am Samstag, 28., und Sonntag, 29. August unter dem Gedanken „Hört, die Natur tanzt.“ Jeweils um 15.00 Uhr wird die Gruppe Artodance außergewöhnliche tänzerische Aktionen rund um die und mit den ausgestellten Skulpturen bieten. Und wer einfach nur Abkühlung und Spaß sucht, für den gibt es auch einen besonderen Anreiz: In den Sommerferien stehen die Schlüchterner Freibäder in der Innenstadt sowie im Stadtteil Hutten Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahre kostenfrei offen. Dies beschlossen kurz vor den Ferien die Schlüchterner Stadtverordneten einstimmig. Jetzt, da ich die letzten Zeilen dieses Vorwortes schreibe, erreichen uns die schrecklichen Nachrichten aus den Hochwassergebieten mit viel Tod und Zerstörung. Unfassbare Schicksale, die die Menschen dort völlig unvorbereitet getroffen haben. Das macht zutiefst nachdenklich. Umso dankbarer, dass unsere Region von solch einem schlimmen Unglück verschont blieb, darf ich Ihnen einen schönen Sommer wünschen. Bleiben Sie gesund. Sommerliche Grüße Ihr Axel Ruppert Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands

  • Im Focus August: Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer

    Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer bietet breites Therapieangebot als "sinnvolle Ergänzung" Von Ulrich Schwind „Naturheilkunde steht nicht im Konflikt mit Schulmedizin, sondern ist eine sinnvolle Ergänzung.“ Davon ist Kerstin Jungbauer überzeugt. Die 56-Jährige ist Heilpraktikerin in Schlüchtern und betreibt im Lotichiusbogen seit vielen Jahren eine eigene Praxis. „In meinen Räumlichkeiten erwartet meine Patientinnen und Patienten ein umfangreiches Repertoire an ganzheitlichen, natürlichen Behandlungsmethoden. In ruhiger und achtsamer Atmosphäre möchte ich den Menschen dabei helfen, ihren Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren, neue Wege zu finden, um gesund zu werden und zu bleiben“, sagt die Fachfrau. Bereits seit 1999 ist sie Heilpraktikerin. Damals schloss sie ihre Ausbildung erfolgreich an einer Frankfurter Fachschule ab. Zum Beginn ihres Berufslebens hatte sie den Beruf der Arzthelferin gelernt. Doch das Wirken in einer Schlüchterner Praxis stellte sie nicht komplett zufrieden. Sie hatte zwar auf diese Weise viel über Krankheiten, Therapien und den Einsatz von Medikamenten gelernt. Sie wollte aber selbst den Patientinnen und Patienten helfen, auf einem ergänzenden Weg zur Schulmedizin. Am 1. Juli 1999 eröffnete sie in der Obertorstraße ihre erste eigene Praxis. Seit dem Jahre 2003 ist sie im obersten Stockwerk des „Lotichiusbogens“ in der Lotichiusstraße 57 in eigenen Räumlichkeiten angesiedelt. Auf rund 65 Quadratmetern bietet sie alle Hilfsangebote rund um die klassische Homöopathie mit Globulis, Tropfen, Tinkturen, Salben und Injektionen. Kerstin Jungbauer kann dank ihrer Ausbildung Infusionen qualifiziert verabreichen. Die lnfusions-Therapie ist eine aufbauende Therapie, die die Selbstheilungskräfte in Gang setzt. Vitamine, Mineralstoffe und auch homöopathische Präparate ermöglichen bei akuten Erkrankungen, starken Schmerzzuständen, Schwächezuständen (Burn Out), Allergien und chronischen Entzündungen eine schnelle und wirkungsvolle Behandlung. Krebspatienten bietet sie Hochdosis Vitamin-Infusionen als eine biologische Begleitbehandlung während einer Chemotherapie oder Strahlenbehandlung zur Stärkung des lmmunsystems sowie Abschwächung der Nebenwirkungen an. Allergien und Hauterkrankungen wie Ekzeme, Schuppenflechte, Neurodermitis und schlecht heilende Wunden behandelt die Fachfrau auf ganzheitliche Weise. Bei der Schmerztherapie wird eine individuell auf den Patienten abgestimmte Behandlung angewandt. Eine Eigenblut-Therapie findet Anwendung bei allergischem Heuschnupfen, lnfektanfälligkeit und Hauterkrankungen. Die Magnetfeld-Therapie fördert die Durchblutung und hat einen positiven Einfluss auf den Zellstoffwechsel. Schmerzen werden gelindert und das Immunsystem wird gestärkt. Anwendungsgebiete finden sich beispielsweise bei Allergien, Durchblutungsstörungen, allen Arten von Schmerzen, ebenfalls lnfektanfälligkeit, Arthrose, Stress und Burn Out. Akupunktur ist wohl die älteste Heilmethode der Welt. Durch Einstiche mit Nadeln an festgelegten Punkten des Körpers können Störungen beseitigt oder gelindert werden. Hier sind insbesondere Migräne und alle Arten von Schmerzen gut zu beeinflussen. Ebenso auch einzusetzen ist die Methode zur Gewichtsreduktion und Nikotinentwöhnung. Der Fachfrau ist es besonders wichtig, sich viel Zeit für ihre Patienten zu nehmen und ihnen zuzuhören. Da kann ein Erstgespräch mit Anamnese schon mal ein oder zwei Stunden dauern. Viele Dinge könne man schon von außen erkennen, ist sie überzeugt. Konstitution, Temperament und seelischer Zustand seien dabei wichtige Indikatoren. Ein wichtiges Hilfsmittel ist auch die lrisanalyse. Sie gibt Auskunft über den Zustand der Organe und die körperliche Verfassung. Die Iris ist somit wie ein Fingerabdruck, sie gibt Hinweise auf genetische Veranlagungen, die momentane Stoffwechselsituation und bereits durchgemachte Erkrankungen. Man kan n Störungen im Körper, lange bevor es zu einem Krankheitsbild kommt, erkennen und so dementsprechend frühzeitig entgegenwirken. Ein Spezialgebiet der Arbeit der 56-Jährigen, die übrigens auch Mitglied im Massagenetzwerk „Wir berühren Menschen“ ist, ist die „Touchlife Massage“. Bei dieser ganzheitlichen Technik werden Massagegriffe mit Atemtechnik und Energieausgleich verbunden. Durch achtsames Berühren wird der Mensch mit seinem Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht. Kerstin Jungbauer ist überrascht, wie erfolgreich natürliche Methoden den Menschen in ihrer Erkrankung helfen. Für ihr Wirken nimmt sie gerne einen Satz von Platon zur Hand: „Man kann die Augen nicht heilen, ohne den Kopf; den Kopf nicht ohne den Leib; und den Leib nicht ohne die Seele.“ Gerade in der jetzigen Pandemie legt sie den Patienten die Stärkung des Immunsystems nahe. Apropos: Die gesamte Behandlung erfolgt in der Praxis natürlich Corona-konform. Die 56-Jährige empfiehlt als Geschenkidee nicht nur die Gutscheine des WITO, dem sie selbstverständlich angehört, sondern auch die hauseigenen Gutscheine, beispielsweise für eine Massage. Naturheilpraxis – Heilpraktikerin Kerstin Jungbauer Lotichiusstraße 57 36381 Schlüchtern Telefon 06661/917149 Fax 06661/917150 Mail info@keju-heilpraxis.de Internet: www.keju-heilpraxis.de

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